Matthias Opdenhövel zählt zu Deutschlands bekanntesten TV-Moderatoren. An einem 30. April eine Live-Sendung zu besuchen, ist für den 41-jährigen zweifachen Vater kein Problem. Schon länger gehe er nicht mehr zum "Tanz in den Mai", erzählt er. So kann er am Montag (30.04.2012) völlig entspannt zwei Stunden bei WDR 2 mit MonTalk-Moderator Tom Hegermann verbringen.
In den frühen 90er Jahren gehört der gebürtige Detmolder zu den VIVA-Moderatoren, es folgen verschiedene Formate bei privaten Sendern. Deutschlandweit bekannt wird Opdenhövel als Moderator diverser Stefan-Raab-Sendungen. Auf der Straße werde er zwar erkannt, "das ist aber gar nicht so häufig", so Opdenhövel. Gelegentlich würde man ihn verwechseln mit dem Augenarzt oder einem Heizungsbauer.
Bei der MonTalk-Straßenumfrage erkennen alle Passanten Matthias Opdenhövel. "Er lockert die Sportschau auf. Mit Schmackes! Das finde ich gut", sagt ein Befragter und eine Frau schwärmt: "Nettes Lächeln, sieht gut gelaunt aus."
Die gute Laune vergeht ihm auch nicht bei Pannen, zum Beispiel als er bei der Premiere seiner neuen ARD-Gameshow "Opdenhövels Countdown" eine Kiste voller Glühbirnen umwirft. Perfektion sei langweilig, findet er. "Wenn irgendwas schief geht, ist es überhaupt nicht dramatisch, auch nicht für den Zuschauer", so der Moderator.
"In die Unterhaltung bin ich ein bisschen reingerutscht", sagt Opdenhövel, dessen Traumberuf schon immer Sportmoderator war. "Ich habe viel, viel in Bewegung gesetzt, damit der Sport sich irgendwann realisieren lässt", sagt er. Seit vergangenem Sommer gehört Opdenhövel zum Team der Sportschau-Moderatoren im Ersten.
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Ein Held seiner Kindheit ist Dieter Kürten. Opdenhövels Freude ist riesig, als der Sportjournalist als Überraschungsgast im MonTalk auftaucht. Kürten lobt die lockere Art Opdenhövels, macht sich jedoch ein wenig Sorgen um seinen jungen Kollegen. Er solle aufpassen, dass er nicht verheizt werde.
Zweiter Überraschungsgast ist Opdenhövels Schulfreund Sven Schäfermeier. Die beiden erinnern sich im MonTalk an ihre Reise in die USA mit Anfang 20. Opdenhövel hatte die fünfwöchige Tour ausgearbeitet und den Besuch einiger Sportevents eingebaut. Als Boris Becker dort ein Davis-Cup-Spiel abgesagt hatte, war Opdenhövel schwer enttäuscht und es fiel der Satz "Sven, ich muss jetzt mal alleine sein", worüber sich die Freunde noch heute amüsieren.
Am kommenden Donnerstag (03.05.2012) läuft die nächste Sendung "Opdenhövels Countdown" um 20.15 Uhr im Ersten, im Juli moderiert der 41-Jährige eine Live-Show aus dem Archäologischen Park Xanten und zwischendruch gehts zur Fußball-Europameisterschaft. "Ich bin der ARD-Mann im deutschen Quartier", freut sich Opdenhövel.
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