Marco Reus, Deutschland. Der Gladbacher hat sich seinen Vornamen und sein Geburtsdatum auf den linken Unterarm tätowieren lassen. Beim Jubel über das 2:1 gegen Griechenland im Viertelfinale zeigt er es stolz hervor.
Jerome Boatengs rechten Unterarm ziert sein Zweitname Agyenim.
Der andere Unterarm zeigt die betende Jungfrau Maria.
Sergio Ramos, Spanien. Jubel nach dem 2:0 gegen Frankreich im Viertelfinale.
Fernando Torres, Spanien. Der "Herr der Ringe"-Fan hat sich auf den Arm seinen Vornamen in Tengwar, der Elbenschrift aus Tolkiens Fantasy-Epos, eintätowieren lassen.
Cesc Fabregas, Spanien. Über die Bedeutung des Tattoos vom Mittelfeldmann vom FC Barcelona wird spekuliert - es heißt, es sei polynesischen Ursprung und sei sehr persönlich. Angefertigt wurde es jedenfalls von 'Luis Tattoo', einem Tatoo-Künstler aus Barcelona, der auch schon Thierry Henry, Carles Puyol und Victor Valdes mit seiner Farbnadel beglückt hat.
"Ich hab den Rücken schön": Raul Meireles, Portugal, ist vom Nacken bis zur Hüfte tätowiert. Der Mann vom FC Chelsea frönt dem Vergnügen der Körperbemalung seit er 18 ist.
Auch der Engländer Glen Johnson hat Botschaften: "Everything happens for a reason" (Nichts geschieht ohne Grund) auf dem linken Arm,...
...und "Every man dies but not every man lives" (Jeder Mensch stirbt, aber nicht jeder lebt) auf dem Rücken.
Nicht sehr Furcht einflößend: Der Italiener Alessandro Diamanti vom FC Bologna hat sich einen lustigen Smiley auf die Wade machen lassen. Ein kleiner Gruß an den gegnerischen Verteidiger, wenn er den Stürmer von hinten davon rennen sieht...
Antonio Cassano, Italien, vom AC Mailand. Hatte zuletzt wegen schwulenfeindlicher Äußerungen Aufsehen erregt. Sein linker Arm schmückt eine Sonne, auf dem rechten trägt Cassano eine urige Grinsemaske, über deren Bedeutung in Internetforen heftig diskutiert wird.
Daniele de Rossi vom AS Rom gilt als Raubein und Mann für's Grobe. Trotzdem hat er sich ein ulkiges Tattoo auf die Wade machen lassen, das signalisiert: Grätschen verboten!
Aber auch seine Arme sind lustig bunt.
Der Italiener Mario Balotelli von Manchester City. Bitte genau hingucken...
Mario Balotelli lächelt am 18.06.2012 nach dem EM-Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Irland.
Die gefährlichen Tattoos des Wickinger-Fans Daniel Agger haben beim Vorrundenspiel der Gruppe B gegen Deutschland nicht geholfen.
Die Enttäuschung ist ihm deutlich anzumerken.
Simon Kjaer stach sich sein erstes Tatoo mit 18. Der Däne hat Sinn für Humor: Auf seinem rechten Arm hat er Figuren der britischen Sitcom "The Brittas Empire" tätowiert.
Schwedens Torjäger Zlatan Ibrahimovic ist für seinen "Ibrahimovic-Code" bekannt. Gemeint sind damit seine beiden Tattoos auf dem rechten und linken Handgelenk. Die unterschiedlichen Zahlenkombinationen stehen für die Geburtsdaten einiger Familienmitglieder.
Zlatan Ibrahimovic hat insgesamt elf Tattoos, über den ganzen Körper verteilt.
Unterwegs im Namen des Herren? Andrej Woronin, Ukraine, derzeit bei Dynamo Moskau unter Vertrag, trägt ein dickes Kreuz mit sich rum.
Tattoos verleihen Flügel: Der Pole Eugen Polanski - zurzeit bei Mainz unter Vertrag - trägt einen Engel auf den Rücken spazieren.
James McClean, Irland. Mit seinem Namen auf dem Unterarm kann er nicht so leicht verloren gehen...
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