Die WDR 5 LebensArt trifft heute die NRW-Splashdiver – frei übersetzt „Arschbombenmeister“. Die haben wieder Saison. Im Kölner Agrippabad springen sie auf eigene Gefahr vom Zehn-Meter-Turm.
Als Schutz vor dem Aufprall dient ein Neoprenanzug. Weitere Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Erst heißt es Schlange stehen und dann ab in die Tiefe.
Wichtig beim Splashdiving sind vor allem Konzentration und Körperspannung. Das Ziel: möglichst akrobatische Sprünge mit möglichst hohen Wasserfontänen.
Um die Bewegungsabläufe einzuüben, springen die Splashdiver zunächst vom Drei- oder Fünf-Meter-Turm. Erst danach geht es ganz hoch hinaus.
Am 10-Meter-Turm werden die Schrauben, Salti und sonstigen Kunststücke perfektioniert, um regelmäßig an Wettbewerben und Weltmeisterschaften teilzunehmen. Bundestrainer Jonas erklärt, wie es funktioniert.
Der Jüngste des NRW-Kaders ist Samuel, 11 Jahre alt. Er hat Spaß am Springen. Ein paar blaue Flecken und Prellungen sind ihm da ganz egal.
Tief durchatmen ist wichtig, bevor man springt. Im zweisekündigen Flug hat man nämlich keine Zeit mehr, seine Bewegungen zu korrigieren.
Mit dem Hinterteil voran geht es Richtung Wasserbecken. Dann folgt der lautstarke Aufprall und eine ordentliche Welle.
Während die Splashdiver am Zehner trainieren, bleiben die anderen Sprungbretter gesperrt. Sicherheit geht auch hier absolut vor.
Ein Team, eine Mission: die besten Splashdiver der Welt zu sein. Und nur Übung macht den Meister. Das nächste Training kann also kommen.
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