Gerne bringt man ein Souvenir aus dem Urlaub mit, um sich an die tolle Reise zu erinnern. Bei einem Rundgang im Bundesamt für Naturschutz in Bonn erklärt Frank Böhmer, von welchen Mitbringseln man besser die Finger lässt. Um das Haar für die Armreifen aus dem Schweif des Elefanten zu gewinnen, wird das Tier getötet.
Das Getränk aus Orchideen und Zimt wird gerne in der Türkei oder Marokko getrunken, gefährdet aber den Bestand geschützter Pflanzenarten.
Elefantenfüße als Jagdtrophäe findet der Zoll nicht mehr so oft. Die meisten Urlauber wissen inzwischen, dass das nicht legal sein kann.
Die Asservatenkammer beim Bundesamt für Naturschutz in Bonn. Die beschlagnahmten Stücke werden vor allem auf Messen gezeigt, um zu zeigen wodurch Arten weltweit bedroht sind.
In Schnaps eingelegte Kobra – leider ein sehr häufiges verbotenes Mitbringsel, erklärt Frank Böhmer vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn. Mehrere Schlangen sind hier eingelegt. Wenn es keine echten Kobras sind, wird im Herkunftsland der Nacken platt geschlagen, um den Eindruck der Echtheit vorzutäuschen.
Viele Korallenriffe sind durch Taucher aber auch durch Klimaänderungen so stark beschädigt, dass eine Regeneration nicht mehr möglich ist.
Traditionelle asiatische Medizin hat eine lange Tradition und verwendet als Zutaten oft Körperteile geschützter Tiere, zum Beispiel das Horn von stark gefährdeten afrikanischen Nashörnern.
Diese Jagdtrophäe wurde 2004 trauriges Vorbild für das Kinderlied "Schnappi - das kleine Krokodil" von "Joy".
Nahrungsergänzungsmittel oder Produkte der asiatischen Medizin mit unerlaubten Inhaltsstoffen werden oft auch über das Internet bestellt. Auch da kontrolliert der Zoll.
Vier Paar Stiefel dürfen mitgebracht werden. Freimengen gibt es zum Beispiel auch für Kaviar. 125g ist erlaubt.
Seite teilen