Fünf Tage sammelte Jürgen Döschner, WDR-Wirtschaftsredakteur und Energieexperte, Eindrücke und Stimmen für sein Radio-Feature "Kernschmelze – Fukushima und die Folgen" (WDR 5, 11. März 2012, 11:05 Uhr). Nach seiner Ankunft in Tokio am 30. Januar 2012 reiste er u.a. in die Städte Minamisoma und Iwaki - und schließlich bis an die Sperrzone heran, die in einem Radius von 20 Kilometern um das AKW Fukushima I errichtet worden ist.
Tag 1 (30.01.2012): Für Jürgen Döschner demonstriert Tokio bei seiner Ankunft Normalität: Knapp ein Jahr nach Fukushima scheint die Atomkatastrophe vergessen zu sein. Zumindest in der Hauptstadt hat sie keine sichtbaren Spuren hinterlassen.
Die Menschen gehen ihren Geschäften nach. Die Stadt ist voll wie immer. Hin und wieder demonstriert mal ein kleines Grüppchen am Straßenrand. Doch die finden wenig Beachtung.
Laut, schrill und bunt, so präsentiert sich Tokio – im Großen wie im Kleinen.
Auch hier ist wieder Normalität eingekehrt. Die Menschen gehen wieder zum Meji Jingu-Schrein im Yoyogi-Park im Herzen Tokios – einem der beliebtesten Ausflugsziele der Stadt.
Die Touristen kommen wieder nach Tokio. Nach dem 11. März 2011 war die Zahl der ausländischen Besucher, die nach Japan reisten, fast auf Null gesunken. Inzwischen haben sich die Besucherzahlen – zumindest in Tokio – fast wieder normalisiert.
Eine Attraktion im Yoyogi-Park - Rotwein für die Götter, eine Spende aus der Bourgogne. Was gäbe es Besseres aus Frankreich? Ob die Fässer wirklich gefüllt sind, hat Jürgen Döschner nicht geprüft ...
Ein Land, in dem selbst die Klobrillen mit Elektronik vollgestopft sind, gibt es noch reichlich Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Noch aber scheint es in Tokio auch dafür genug Strom zu geben – und das, obwohl derzeit nur ganze drei der insgesamt 54 Atomkraftwerke Japans am Netz sind. Im Sommer, wenn die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, könnte es eng werden.
Die radioaktive Strahlung in Tokio beträgt zurzeit 0,065 Mikro-Sievert pro Stunde – das ist der aktuelle Wert, den Jürgen Döschner heute im Yoyogi-Park gemessen hat. Umgerechnet aufs Jahr wären das 0,57 Milli-Sievert pro Jahr, der aktuelle Grenzwert liegt bei 1,0 Milli-Sievert pro Jahr. Also unbedenklich – und für Jürgen Döschner eine wichtige Orientierungsmarke vor seiner Abfahrt in die Präfektur Fukushima morgen früh.
Tag 2 (31.01.2012): Am Morgen geht es raus aus der Hauptstadt Richtung Norden – Richtung Fukushima. Die Autobahn in die Region ist jedoch 20 km vor dem AKW gesperrt. Das heißt: große Umwege!
Tak, der japanische Begleiter von Jürgen Döschner, hat ein Büro auf vier Rädern: Internet, Telefon – alles mobil. Selbst in den Bergen ist der Empfang gut. Die japanische Technik-Verliebtheit hat auch ihre Vorteile.
Auf dem Weg Richtung Norden beginnt es zu schneien. Es wird insgesamt ungemütlicher. Immerhin: Seit einigen Monaten hat die Regierung die sonst üppigen Mautgebühren für die Strecken in den Norden Japans vorübergehend abgeschafft - um die Wirtschaft in der Unglücksregion zu fördern, aber auch um private Besuche zu erleichtern.
Halt in Nihonmatsu, einer Stadt etwa 100 km vom AKW Fukushima entfernt, Zufluchtsort für viele Menschen aus der evakuierten Zone. Eine Zufallsmessung in der Nähe des Bahnhofs zeigt 0,54 Mikrosievert/Stunde (= 4,7 Millisievert/Jahr)! Zum Vergleich: In Tokio waren es 0,57 mSV/Jahr, der zulässige Grenzwert liegt bei 1 mSV/Jahr.
In diesem Haus sollen Kies und Sand aus der Umgebung das havarierten AKWs verbaut worden sein. Das Haus war nach der Katastrophe gebaut worden, um Flüchtlingen aus der Evakuierungszone ein neues Zuhause zu geben ...
Im Erdgeschoss zeigt das Messgerät einen Wert von 1 MikroSV/h (= 8,8 mSV/Jahr)! Das Haus hat keinen Keller, die Bewohner des Erdgeschosses sitzen praktisch direkt auf der Strahlenquelle. Kies und Sand aus der Sperrzone durften bis vor kurzem ohne Auflagen verkauft und verarbeitet werden.
Die meisten Bewohner haben das Haus inzwischen verlassen. Aber noch immer leben einige Familien – auch mit Kindern – hier.
Manche Familien sind schon zum zweiten oder gar dritten Mal vor der Radioaktivität geflohen. Bis heute wurden sie von keiner offiziellen Stelle gewarnt oder informiert. Die meisten Informationen haben sie aus den Medien.
"Alles vermietet – Danke!" steht auf dem Schild des Maklers vor dem Strahlenhaus von Nihonmatsu. Obwohl jeder weiß, dass das Haus so gut wie unbewohnt ist. Man will offenbar lästige Fragen vermeiden.
Emi (40) wohnt mit ihren beiden Töchtern und ihrer Mutter im ersten Stock des Hauses. Hier ist die Strahlung nicht ganz so hoch. Sie sind am 12. März 2011 aus ihrem Ort nahe dem AKW geflohen. Erst in eine provisorische Unterkunft, dann in diese Wohnung. Jetzt wollen und können sie nicht mehr fliehen, sagt Emi. Sie habe weder die Kraft noch das Geld dazu. Besondere Ironie des Schicksals: Der verstrahlte Kies stammt just aus jenem Ort, in dem Emi vor dem Super-GAU gewohnt hat.
Jürgen Döschner übernachtet in Minamisoma. Die Stadt wirkt schon um 9 Uhr abends wie ausgestorben, obwohl noch rund 40.000 Menschen hier leben. Aber es sind meist die Alten, die geblieben sind - und die gehen kaum aus.
Tag 3 (01.02.2012): So hat Jürgen Döschner während seiner langjährigen Reportertätigkeit weder gearbeitet noch geschlafen: sein einfaches, typisch japanisches Hotelzimmer in Minamisoma. Ein Zimmer zu bekommen, war gar nicht so einfach. Die wenigen Hotels, die noch betrieben werden, sind mit Arbeitern aus dem havarierten AKW und Sicherheitsleuten belegt.
Heute geht es ein paar Kilometer in Richtung Süden: Ein Dekontaminationsteam ist dort im Einsatz, um Häuser und Gärten von radioaktiven Substanzen zu reinigen. Dieser Obstbaum wird mit Wasser abgespritzt. Aber wer will die Früchte später überhaupt noch essen?
Aktueller Strahlenwert vor dem Haus: Fast 15 mSV/Jahr – das ist das 15-fache des zulässigen Grenzwertes!
Der Vorarbeiter des privaten Reinigungsunternehmens erklärt, das kontaminierte Wasser werde aufgefangen und gereinigt ...
... aber es ist unübersehbar: Das Wasser mit den radioaktiven Partikeln vom Dach läuft einfach in die Regenrinne und dann in den Boden.
Die Bewohner haben das Haus für die Dauer der Arbeiten verlassen. Nur der Hund musste bleiben. Ob die Kinder, die hier wieder mit ihrer Familie einziehen, gesund bleiben, ist offen. Denn die Wirksamkeit der Dekontamination ist fraglich. Jeder Windstoß bringt wieder gefährliches Cäsium-137 aus der nahe gelegenen Sperrzone mit.
Nach dem Abspritzen von Dach und Wänden wird rund um das Haus die Erde einige Zentimeter tief abgegraben. Zwei Häuser weiter ist man schon soweit. Doch auch hier ist der Sinn der Aktion zweifelhaft. Die Strahlung kann gerade mal um zwei Drittel verringert werden, sagt der Vorarbeiter. Und dann liegt sie immer noch über den Grenzwerten.
Naka Kamata wohnte früher mit ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln in dem großen Haus – insgesamt elf Personen. Jetzt sind alle weg, sagt sie, und lächelt dabei. Nur sie sei geblieben, um Hund und Katze zu versorgen. Ihr Lächeln, sagt sie, sei übrigens keine Verlegenheit, sondern echte Freude – darüber, dass sie überhaupt noch lebe.
400 Meter von Naka Kamatas Haus entfernt beginnt die Sperrzone. Eine absurde, bürokratische Grenze. Denn die Strahlung ist diesseits und jenseits gleich hoch.
Die Strahlung an dem Warnschild, 400 Meter vor der Sperrzone, beträgt rund 20 mSV/Jahr – das 20-fache des zulässigen Grenzwerts!
Nachdem sie den Glauben in Politik, Technik und Wirtschaft verloren haben, suchen viele Menschen in der Umgebung des AKWs Fukushima Trost in ihrer Religion. Von diesem buddhistischen Tempel aus wurden viele praktische Hilfsaktionen für die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen gestartet.
In den letzten Wochen musste der Mönch Taikan Hoshimi immer wieder Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten, die Flucht, Entwurzelung und Angst nicht mehr ausgehalten und sich das Leben genommen haben. Eine 94-Jährige, so erzählt Taikan, habe in ihrem Abschiedsbrief geschrieben, sie wolle nur noch einmal umziehen – und zwar in ihr Grab.
Am Ende unseres Treffens betet Taikan Hoshimi für die Toten vom 11. März 2011, für die Opfer und Betroffenen der Reaktorkatastrophe und dafür, dass möglichst schnell alle Atomkraftwerke weltweit abgeschaltet werden.
Tag 4 (02.02.2012): In Minamisoma ist HCR, die Bürgerinitiative von Bansho Miura, stadtbekannt. Denn sie ist nicht einfach eine Anti-Atom-Initiative, sondern mehr eine Hilfsorganisation. HCR steht für "Heart Care Rescue" – was immer auch damit gemeint ist. Seine Hauptaufgabe in den letzten Wochen jedenfalls sieht er darin, die offiziellen Angaben der Stadtverwaltung über die radioaktrive Belastung zu überprüfen und zu korrigieren.
Jürgen Döschners Ziel an diesem Tag: diese Grundschule im Süden von Minamisoma. Kurz nach der Reaktorkatastrophe war sie wegen zu hoher Strahlenbelastung geschlossen worden.
Die Bilder erinnern an die verlassenen Orte um Tschernobyl. Manches liegt noch so da wie vor Monaten.
Ob es in der Schule jemals wieder so fröhlich zugehen wird? Die Stadtverwaltung will die Schule Ende Februar wieder öffnen. Das Gebäude sei dekontaminiert, der Boden auf dem Schulhof ausgetauscht worden, sagt der Bürgermeister. Eine Messstation für Radioaktivität soll Sicherheit demonstrieren. Noch ist sie nicht in Betrieb. Unsere Messungen ergeben tatsächlich keine Überschreitung der Grenzwerte.
Bansho Miura interessiert heute der Schulweg, den die Kinder Tag für Tag zurücklegen. Mit zwei geeichten Geigerzählern misst er an verschiedenen Punkten jeweils in 1,5 und 1 Meter Höhe sowie direkt am Boden. Die Werte werden penibel notiert.
Schon nach wenigen Schritten wird Bansho fündig. Unmittelbar am Straßenrand misst er am Boden über 6 MikroSV/Stunde, das ist mehr als das Fünfzigfache der zulässigen Jahresdosis für einen Erwachsenen! In einem Meter Höhe sind es immer noch knapp 2 MikroSV/Stunde. Für Bansho sind die Verantwortlichen der Stadt "Verbrecher". Wenn es nach Recht und Gesetz ginge, müsste ganz Minamisoma evakuiert werden.
Eine andere Schule, ein anderer Ort: Nur 10 km von Minamisoma entfernt liegt Iitate. In dieser Schule dürfte es so bald noch keinen Unterricht wieder geben.
Hier wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, den Schulhof oder das Gebäude zu dekontaminieren. Die Strahlung ist zu hoch.
Auf manchen Straßen der Ortschaft liegt die Strahlung bei mehr als 6 MikroSV/Stunde und damit um mehr als das Fünfzigfache über dem zulässigen Grenzwert!
Erst im Mai letzten Jahres, zwei Monate nach der Reaktorkatastrophe, erfuhren die Menschen durch Greenpeace von der hohen Belastung. Da erst ordneten die Behörden die Evakuierung an.
Vor einem Haus trifft Jürgen Döschner eine alte Frau, die Schnee schippt. Sie komme nur einmal die Woche hierher, erklärt die 84-Jährige, um nach Hund und Katze zu schauen und ein wenig Ordnung zu schaffen. Der Bürgermeister von Iitate habe sie und die anderen Dorfbewohner aufgefordert, wieder zurückzukommen. Doch sie traue ihm nicht.
Ob denn der Schnee stärker strahle als die restliche Umgebung, fragt sie Jürgen Döschner. Der kann sie nicht wirklich beruhigen: Der Schnee strahlt zwar nicht stärker. Aber in der Luft messen wir 11,4 mSV/Jahr!
Streunende Hunde sind überall in der Gegend zu sehen. Die Menschen, die ihre Häuser räumen mussten, haben meist ihre Haustiere zurück gelassen. Sie sind ganz besondere Opfer der Nuklearkatastrophe.
Ausklang eines anstrengenden Tages beim Bier im "Jampa", einer kleinen Kneipe im Zentrum von Iwaki. Hier trifft jürgen Döschner Yuushi Saito (28). Er stammt aus Tomioka, einer kleinen Stadt, nicht weit vom AKW Fukushima I entfernt. Jetzt lebt er in Iwaki, arbeitet für TEPCO im J-Village, dem Basislager für die Aufräumarbeiten in dem AKW, und ist in seiner Freizeit Liedermacher und Sänger.
Für die Gäste aus Deutschland singt er das Lied "Wiedergeburt", das er nach dem Reaktorunfall geschrieben hat. Ein Lied über seine verlorene Heimat. Kein trauriges Lied, wie er sagt. Nur ein bisschen wütend. Aber vor allem will er damit Mut machen. Er möchte, dass die Menschen in Japan nicht zurück schauen, sondern in die Zukunft. Eine Zukunft ohne Atomkraft.
(Das vollständige Lied samt deutscher Übersetzung kann ab dem 11. März 2012 auf wdr5.de heruntergeladen werden.)
Tag 5 (03.02.2012): Die Stadt Iwaki liegt etwa 30 km südlich vom AKW Fukushima. Mit heute rund 334.000 Einwohnern ist Iwaki wesentlich größer als das nördlich vom AKW gelegene Minamisoma (66.000 Einwohner). Iwaki war wegen der damaligen Windverhältnisse nicht so stark von dem radioaktiven Niederschlag getroffen worden. Dies ist einer der Gründe, warum hier eine ganz andere Atmosphäre herrscht als etwa in Minamisoma.
Zwar sind auch hier einige tausend Menschen nach der Reaktorkatastrophe aus Angst vor der Radioaktivität weggezogen. Doch Iwaki ist Großstadt, bei einst 350.000 Einwohnern fällt das nicht stark ins Gewicht. Außerdem bevölkern zahllose Arbeiter aus dem havarierten Atomkraftwerk die quirlige Stadt.
Auch am Strand von Iwaki hat der Tsunami gewütet, aber längst nicht so heftig wie im Norden der Provinz Fukiushima. Die Folgen sind weitgehend beseitigt.
Das gilt allerdings nur für die sichtbaren Folgen. Obwohl Iwaki südlich vom AKW liegt und fast 40 km davon entfernt ist, misst Jürgen Döschner noch heute am Rande der Uferstraße in Bodennähe eine Strahlung von 1,5 MikroSV/Stunde – das sind aufs Jahr hochgerechnet 13,2 mSV! Zur Erinnerung: Die maximale zusätzliche Belastung für Anwohner in der Nähe eines Kernkraftwerks darf in Deutschland 1 mSv pro Jahr nicht überschreiten.
Von Iwaki aus Richtung Norden führte die Landstraße Nr. 6 einst direkt zum AKW Fukushima – bis zum 11. März 2011. Seitdem ist hier nach wenigen Kilometern Schluss. Dann beginnt die Sperrzone.
Auch auf der Bahnstrecke zwischen Iwaki und Sendai ruht der Verkehr. Eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen der Bahn führt direkt durch die 20-km-Zone und dürfte für viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, gesperrt bleiben.
Kurz vor der Sperrzone: das Öl-Kraftwerk von TEPCO. Die Kapazität wird ausgebaut, um die abgeschalteten Atomkraftwerke zu ersetzen.
Ab hier geht nichts mehr. Die Einfahrt zur 20-km-Sperrzone ist gesichert wie eine Staatsgrenze.
Nur wer im AKW Fukushima zu tun hat, darf hinein und hinaus. In Schutzanzügen werden die Arbeiter zur Baustelle gebracht. Auch die Fahrer sind entsprechend eingekleidet.
Hier, an der südlichen Grenze zur Sperrzone, liegt auch das "J-Village". Ursprünglich ein Fußball-Trainingscamp, wird es heute von TEPCO als Basislager genutzt: Von hier aus werden die Aufräum- und Sicherungsarbeiten am AKW geleitet, werden Fahrzeuge gewartet und Mitarbeiter untergebracht.
Auch die Einfahrt zum "J-Village" ist gesichert. Ohne Genehmigung von TEPCO kommt niemand rein.
Über Umwege gelangt Jürgen Döschner doch auf das Gelände - an den Wachposten vorbei. Dort herrscht geschäftiges Treiben. Männer in Schutzanzügen verladen große Maschinenteile. Der Trainingsplatz ist mit Stahlplatten abgedeckt. Wer weiß, wann hier wieder Fußball gespielt wird.
Zigarettenpause in der Februarsonne – diese Strahlen sind wenigstens nicht gefährlich.
Ein Arbeiter aus dem Kraftwerk zeigt seinen Dosimeter. Wenn 25 mSV erreicht sind, darf er nicht mehr weiter arbeiten. Der Frost der letzten Tage, so berichtet er, habe viele Rohrleitungen auf dem Kraftwerksgelände platzen lassen. Er redet mit Jürgen Döschner, obwohl es ihm verboten ist. Wenige Augenblicke später kommt auch schon ein TEPCO-Wachmann herbeigeeilt und fordert den Reporter höflich aber bestimmt auf, das Gelände zu verlassen.
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