Archäologen sprechen von einem Jahrhundertfund: Das jüngst entdeckte Römerlager in Olfen an der Lippe könnte ein wichtiges Versorgungslager des Militärs gewesen sein. Von dem fünf Hektar großen Lager aus hätten die Römer den Flussübergang kontrolliert. Das Bild zeigt erste Grabungen am Fundort.
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Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe stellte am Dienstag (25.10.2011) erste Funde der Grabungen vor, unter anderem einen Militärhelm, der sich trotz seiner 2000 Jahre noch immer recht fesch im Gebrauch macht.
Beteiligt an den Ausgrabungen sind unter anderen LWL-Chefarchäologe Michael Rind (links) und Restaurierungswerkstattleiter Sebastian Pechtold (rechts), die die Funde gemeinsam mit Kirsch präsentierten.
Dieser filigrane Gegenstand ist eine sogenannte Fiebel, die in alten Römerzeiten als Gewandspange diente.
Klein, aber von unschätzbarem archäologischen Wert: Grabungsleiterin Bettina Tremmel präsentiert stolz das Stück eines "Balsamariums", eines kleinen Glasfläschchens.
Das ist eine Kupfermünze, die aus dem Grabungsgelände stammt.
Die Forscher fanden sogar schon mehrere Exemplare.
Nein, kein Räucherlachs, sondern ein "Terra Sigilata", das den Römern als Töpferstempel diente.
Nicht nur Gebrauchsgegenstände, auch sterbliche Überreste eines Tieres fanden die Wissenschaftler bei ihren ersten Grabungen.
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