Ming Fastelovend, ding Fastelovend: Bei den Kölner Schull- un Veedelszöch geht in diesem Jahr auch eine Delegation aus Kölns Partnerstadt Peking mit. Dabei wusste man zeitweise nicht, wer wen mehr bewundert. Die chinesischen Gäste waren nämlich nicht nur begehrte Fotomotive, sondern fotografierten ihrerseits auch fleißig die kölschen Jecken.
Die exotischen Kostüme und Accessoires wurden zum Teil aus der Chinesischen Staatsoper geliehen.
Diesen Grazien wird es auf jeden Fall am Kopp nicht kalt. Dafür dürften sie morgen aber ordentlich Muskelkater im Nacken haben.
Diese Gruppe ist dem Kinderbuch "Die Olchis" entsprungen. Anders als ihre literarischen Vorbilder, die ja auf der Müllkippe leben, ernähren sich die kölschen Varianten aber vermutlich nicht von Abfall, und riechen sicherlich auch besser.
Sind diese Kostüme "Mensch ärger dich nicht"-Püppchen nachempfunden? Ähnlichkeit haben sie auf jeden Fall damit - und für die Träger sind sie wohl nicht sehr komfortabel.
Etwas sperrig, aber sehr phantasievoll sind diese kölschen Mona Lisen.
Dat jitt et nur in Kölle: Mona Lisa mit Bart. Damit hat Leonardo da Vinci bestimmt nicht gerechnet.
Die Lyskircher Hellije Knäächte un Mägde (Heilige Knechte und Mägde) stehen in der Severinsstraße Spalier für die Schull- un Veedelszöch.
Nachwuchsprobleme haben die Lyskircher Hellije Knäächte un Mägde wohl nicht.
Was ein ordentlicher Karnevalsumzug ist, der braucht auch ordentliche Musik. 7,5 Kilometer Zugstrecke können da ganz ordentlich in die Backen fahren.
"Mit Nucki im Mund kann ich nicht mitsingen - und außerdem kann ich den Text auch noch gar nicht ..."
Vor dem Kölner Kinderdreigestirn mit Prinz Peter III., Bauer David und Jungfrau Sophie geht sogar WDR-Moderator Gisbert Baltes in die Knie.
Handys sind in den Schull- un Veedelszöch oft sehr nützlich. Spätestens dann, wenn jemand aus der Gruppe verschütt gegangen ist.
Trotz Sonnenscheins war es nicht warm genug, um ohne Mützchen zu gehen. Auf Schultern getragen gibt es bei solch einem Zug wirklich viel zu Sehen und Staunen.
Der kleine Löwe scheint sich im Karneval noch nicht so richtig wohlzufühlen. Erfahrungsgemäß legt sich das aber schnell, wenn die ersten Gruppen vorbeiziehen und die passende Musik gespielt wird.
Pippi Langstrumpf ist immer ein zeitlos schönes Kostüm. Bei dem Chinesen daneben lässt sich vermuten, dass er nicht zur Pekinger Delegation gehört, sondern eher aus der Südstadt stammt.
Auch ein putziges Sams hatte sich auf den Weg die Kölner Südstadt gemacht. Einer seiner Wunschpunkte war sicher für das schöne Wetter draufgegangen. Entgegen mancher Vorhersage schien nämlich die meiste Zeit die Sonne mit nur ein paar Wölkchen am Himmel.
Kamellleeee - da dürften die kleinen Jecken beim Rosenmontagszug mehr Glück haben. Traditionsgemäß werden bei den Schull- un Veedelszöch weniger Süßigkeiten unters närrische Volk gebracht.
"Was habst du in die Sack?", heißt ein Album der Bläck Fööss. Daran dürften die kleinen Kamelle-Sammler bei der gegenseitigen Beuteschau aber kaum gedacht haben.
Du hast die Haare schön ... Und darüber hinaus hatte diese Gruppe immerhin schon mal Kamelle-Beutel dabei. Fürs Publikum sei zu hoffen, dass auch was geworfen wurde.
Dagegen ist das Ergebnis dieser Kamellen-Inventur recht zufriedenstellend.
Das ist nicht etwa die Verwandtschaft der gleichnamigen kölschen Band, sondern die Fußgruppe der "BilinGO". An der BilinGo Grundschule Köln-Braunsfeld werden die Pänz zweisprachig deutsch-englisch unterrichtet.
Diese Gruppe rief die Artikel des Kölner Grundgesetzes in Erinnerung. Diese lauten unter anderem "Nix bliev, wie et wor", "Wat fott es, es fott" oder auch "et kütt, wie et kütt."
Schon für die kleinsten Pänz ist es ein tolles Erlebnis, im Zoch mitzugehen. Wenigstens die ersten hundet Meter - dann werden manche schon mal quengelig und fragen: Wie weit ist es denn noch? Da liegen dann aber noch gut 7,5 Kilometer Zugweg vor ihnen ...
Alaaaf!! Eigentlich sind ja Rut un Wieß die kölschen Farben - aber diese blauen Kostüme kommen auch gut. Toll ist immer wieder, mit wie viel Phantasie und Aufwand die Jecken ihre Kostüme gestalten.
Mit diesem Kostüm könnte man auch schön bei "Was bin ich?" mitmachen. Sieht aus wie die Mischung aus Alf, Miss Piggy und dem Mönchengladbacher Verteidiger Dante.
Dieser kleine Jeck scheint noch nicht so recht zu wissen, ob ihm der Trubel gefällt. Da bleibt man doch vorsichtshalber erst mal auf dem Arm.
An den Schullzöch nehmen in diesem Jahr 47 Schulen teil. Seit 1952 gehen die Schul- gemeinsam mit dem Zug der Stadtviertel, dem Veedelszoch.
Diese Gruppe unternahm einen bunten Ausflug in die Tierwelt. Auch diesen Kostümen sieht man an, dass viel Zeit und auch Geld drinstecken.
Manche Veedelsvereine treiben richtigen Aufwand beim Wagenbau. Das kann sich auch lohnen, denn schließlich winkt der originellsten Gruppe die Teilnahme am Rosenmontagszug. Für einige Vereine sind Aufwand und Kosten aber zu hoch.Deshalb ist die Teilnehmerzahl an den Veedelszöch auch leicht rückläufig.
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