Nieseliges Februargrau? Nix, da! Die Bonner schnappen sich in dem Fall Farbe aus der Tube. Mit bunten Regenschirm garniert - ein Traum von einem Clown-Kostüm.
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Und ein Hauch von Venedig lässt sogar trübe rheinische Wolken vergessen.
Während diese Jecken beim Kölner Motto "Jedem jeck sing Pappnas" gespickt haben, setzen die Bonner offiziell in diesem Jahr auf "SimSalaBonn". Zauberhaft.
Und wahrscheinlich auch Ideengeber für diese zwei bunten, etwas flatterhaften Wesen.
Jeder Jeck muss mal müssen: Mit Bier im Bauch und Ganzkörperkostüm an sind im Dixiklo dafür allerdings höchste koordinatorische Fähigkeiten gefragt.
Die diese Mädels sicher mitgebracht hätten. Tanzmariechen, karibisch-afrikanisch gekleidet, samt Kälteschutz - Bonn ist halt nicht Jamaika oder Südafrika.
Bonns Wäscherprinzessin in diesem Jahr ist Marie-Christine. Ihre Taktik in Sachen Rathaussturm: Erst einmal die Mächtigen mit Kamelle besänftigen. Sowas nennt man eigentlich Vorteilsannahme im Amt.
Nach dem Umzug nimmt Marie-Christine samt Gefolge das Rathaus ins Visier. In diesem Jahr muss ein "Ersatzrathaus" gestürmt werden. Denn das Original Beueler Bezirksrathaus ist wegen Bauarbeiten zurzeit selbst für karnevalistische Anstürme gesperrt.
Das närrische Volk hat die Prinzessin auf jeden Fall auf ihrer Seite. Ein Jeckenmeer feiert Karneval - Bonn alaaf!
Auch wenn es nur sein provisorisches Rathaus ist, Pirat und Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) scheint wild entschlossen, den Schlüssel nicht kampflos abzugeben.
Aber was soll er machen? Es ist Weiberfastnacht und die Bonner Wäscherprinzessin in diesem Jahr sehr charmant.
Der Machtwechsel wird vom Volk umjubelt. Bis Aschermittwoch wird in Bonn weiter gezaubert.
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