Pferde, Pferde, Pferde: Beim Weltfest des Pferdesports wetteifern ab Freitag (29.06.2012) zehn Tage lang in Aachen die besten Reiter der Welt. Kulisse des CHIO (Concours Hippique International Officiel) ist das riesige Reitstadion des Aachen-Laurensberger-Rennvereins. 500 Pferde aus 20 Nationen gehen hier an den Start, um sich in den fünf Disziplinen Dressur, Springen, Fahren, Vielseitigkeit und Voltigieren zu messen.
Shootingstar im Freudentaumel: Vor 45.000 Zuschauern gewann die 30-jährige Springreiterin Janne-Friederike Meyer im Vorjahr überraschend den Großen Preis von Aachen. Auch 2012 ist sie wieder dabei. Und es geht um viel: Wer im Großen Preis von Aachen vorn rangiert, hat gute Chancen, Deutschland bei den Olympischen Spielen zu vertreten.
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Abends mit Beleuchtung: Ein Höhepunkt beim CHIO ist traditionell der Preis der Nationen im Springreiten - der einzige Wettbewerb, der im großen Stadion unter Flutlicht stattfindet. Auch auf den Starterlisten der anderen Springwettbewerbe finden sich die Namen vieler bekannter Dauergäste: Marcus Ehning, Marco Kutscher, Ludger Beerbaum oder Meredith Michaels-Beerbaum.
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Die Stars der Dressur-Szene zeigen sich ein letztes Mal vor den Olympischen Reiterspielen in London im August. Deutschland hat mit Kristina Sprehe und Helen Langehanenberg zwei gute junge Leute im Team. Auch die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin Isabell Werth wird in Aachen zu sehen sein. Den Sprung in die Equipe für den CHIO-Nationenpreis hat die 42-Jährige allerdings verpasst. Sie wird in anderen Wettkämpfen starten.
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CHIO ohne Totilas: Der schwarze Wunderhengst unter Matthias Rath wird in Aachen nicht wie geplant an den Start gehen. Schuld daran ist eine Erkrankung seines Reiters: Ein Pfeiffersches Drüsenfieber hat den 27-jährigen Rath zu einer Trainingspause gezwungen. Der elfjährige Hengst Totilas, der bei seinem letzten Auftritt in Aachen 2011 jede Menge Medienrummel auslöste, hat mittlerweile eine eigene Homepage, auf der er Briefe an seine Fans formuliert...
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Rasante Geländeritte: Seit fünf Jahren gehört auch die Vielseitigkeit zum CHIO-Programm. In dieser Disziplin müssen die Reiter nicht nur in der Dressur und im Springen glänzen, sondern auch einen spektakulären, vier Kilometer langen Geländeritt durch die Aachener Wiesen rund um das Stadion hinlegen. Das Besondere dabei: Die Zuschauer können den Ritt entlang der Strecke verfolgen. Auf der Homepage des CHIO kann man den Geländeparcours schon einmal virtuell durchreiten.
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Ungewollte Abkühlung: Der Geländeparcours der Vielseitigkeitsreiter ist kein Spaziergang. So stürzte zum Beispiel der Brite Oliver Townend 2011 mit seinem Pferd Neo du Breuil während der Geländeprüfung an einem Naturhindernis in den Wassergraben und wurde gehörig nass.
Künstler auf dem Pferd: Ebenfalls seit 2007 gehört das Voltigieren als Reitsportdisziplin zum CHIO. Dabei treten in Aachen die besten Voltigierer der Welt an. Drei Mal konnte das deutsche Team den Nationenpreis in Aachen gewinnen. Ein Großer des Voltigiersports wird dieses Jahr allerdings offiziell das Rampenlicht verlassen: Der gebürtige Kölner Kai Vorberg, der noch 2010 den Weltmeistertitel gewann, sich aber aus gesundheitlichen Gründen vom Wettkampfsport zurückziehen musste, wird am Sonntag (01.07.2012) seine Karriere beenden und feierlich verabschiedet.
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Tollkühn in schnellen Kisten: Die Gespannfahrer ermitteln im Gelände rund um das Aachener Reitstadion den besten Marathon-Fahrer. Mit vier Pferden vor dem Wagen geht es dabei in rasantem Tempo auf eine 17,5 Kilometer lange Strecke. Dabei müssen die Fahrer auch durch eng gestellte Hindernisse oder Wassergräben jagen.
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Treue Fans: 350.000 Zuschauer werden beim CHIO 2012 in Aachen erwartet, darunter viele Stammgäste. Die echten Fans kann auch schlechtes Wetter nicht abhalten. Und für all diejenigen, die Reitsport lieber bequem zuhause schauen: Das WDR Fernsehen wird live von vielen Wettkämpfen in der Aachener Soers berichten.
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