Hinter dem Feuerwehr-Gerätehaus im Netphener Ortsteil Dreis-Tiefenbach (Siegerland) geschah am Donnerstag (19.07.2012) das Unglück. Der 33-jährige Hannoveraner-Hengst Felix stürzte gegen 19.30 Uhr auf seiner Weide in einen Bachlauf und blieb bei seinen Befreiungsversuchen schließlich endgültig im Schlamm stecken.
Über eine Stunde lag das völlig erschöpfte und unterkühlte Tier in dem etwa einen Meter tiefen Graben im Wasser, so schätzt der Halter, bis es entdeckt wurde.
Auch der alarmierten Feuerwehr gelang es nicht, das Tier zu retten. Die herbeigerufene Tierärztin Stefanie Richter betäubte schließlich das Pferd, um dann weitere Hilfsmaßnahmen vorzubereiten. Nachdem die Beruhigungsphase bei dem hilflosen Tier eingesetzt hatte, traf ein Traktor am Unglücksort ein.
Mit dicken Bändern an den Hufen wurde der betäubte Felix an den Beinen aus dem Graben gehoben und bis zum Aufwachen auf ein warmes Strohbett gelegt.
Nach einer Stunde Schlaf und einigen nährstoffreichen Infusionen kam Felix (übersetzt: der Glückliche) mit vereinten Kräften der Retter wieder auf die Beine. Fast unverletzt, aber unterkühlt und erschöpft wurde das gerettete Pferd schließlich in seinen Stall geführt.
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