Bei Facebook haben wir Dienstag (04.09.12) gefragt, ob man den Herbst riechen kann. Die (fast) einhellige Meinung ist: Ja, man kann. Aber wonach er riecht, dieser Herbst, da waren sich nicht alle einig.
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Kerstin Gugelsberger findet, der "Herbst riecht nach feuchter Luft, kaltem, feuchtem Waldboden, reifem Obst und noch ein paar anderen Details." Und: "Am besten riecht man das morgens im Garten, jedenfalls in der Natur und nicht in der Stadt"
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Jill Claesges hat es so beschrieben: Herbst ist, "wenn es draußen noch frisch, aber nicht kalt ist und es nach feuchter Erde und Wiesen duftet, evtl. mit einer Prise Tannenduft dazu und dem Geruch von brennendem Kaminholz".
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Oder riecht es eher "nach Äpfeln, nach nassem Laub, nach Nüssen, nach einem warmen Tee auf dem Sofa und Duftkerzen", wie Stephanie Lotz meint?
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Reiner Kretzschmar hat schließlich die Antwort auf die Frage, warum man den Herbst eigentlich riechen kann: "Das schon gefallene Laub wird durch den Morgennebel durchfeuchtet und die Mikroorganismen, die, bedingt durch die hohen Tagestemperaturen noch sehr aktiv sind, beginnen ihr Zersetzungswerk!" Ah ja ...
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Dann liegt doch Dagmar Adams gar nicht so falsch, oder? Sie meint: "Es riecht leicht moderig, eine Mischung von Wald- / Pilzduft."
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Es könnte aber auch eine ganz andere Erklärung geben. Nils Epunkt: "Den Herbst und auch den Winter kann man eben nur in der Bahn oder anderen geschlossenen Räumen riechen. Man nimmt einfach den Gestank der einen umgebenden Leute wieder wahr, da bei sinkenden Temperaturen einfach mehr keine Fenster geöffnet werden." Ach so ...
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