Ob nun als Mieter oder Eigentümer: Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Der Immobilienverband IDV errechnete, dass die Preise für Eigentums- und Mietwohnungen innerhalb des vergangenen Jahres um 3,1 Prozent gestiegen sind. Spitzenreiter bei den Eigentumswohnungen ist Düsseldorf. In der Landeshauptstadt zahlt man im Schnitt 1.900 Euro pro Quadratmeter.
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Bonn ist nicht wesentlich günstiger. Auch hier muss man ordentlich was berappen, um sich Eigentümer nennen zu können. Durchschnittlich 1.800 Euro beträgt der Quadratmeterpreis in der ehemaligen Bundeshauptstadt - genauso viel wie im sauerländischen Plettenberg.
Heiß begehrt sind auch die Immobilien in Köln - und zwar nicht nur in der von Altbauten gesäumten Südstadt. Wer in Nordrhein-Westfalens Millionen-Metropole Besitzer einer Eigentumswohnung sein will, zahlt im Schnitt 1.500 Euro pro Quadratmeter.
Noch mal Düsseldorf - natürlich. Denn auch bei den Preisen für Einfamilienhäuser ist die Landeshauptstadt einsame Spitze. 410.000 Euro kostet hier ein Haus mit mittlerem Wohnwert. Und - wen wundert's - auch bei den Mieten führt Düsseldorf. 8,59 Euro zahlt man im Schnitt pro Quadratmeter.
Wer mit seiner Familie ein eigenes Refugium will, muss auch in Ratingen (Kreis Mettmann) tief in die Tasche greifen. Der Wohnort von Comedian Dieter Nuhr bedeutet durschnittlich 385.000 Euro für ein Einfamilienhaus.
Selbst im bodenständigen Ruhrgebiet gibt es exklusive Fleckchen. Bestes Beispiel: Hattingen. Für ein Einfamilienhaus zahlt man hier im Schnitt 350.000 Euro.
Wirklich günstig hingegen können Familien ihr eigenes Haus in Löhne bei Bielefeld erwerben. 105.000 Euro zahlt man hier für ein Haus mit mittlerem Wohnwert. Weitere Spitzenreiter in Sachen "Günstig Wohnen" sind Brilon und Meckenheim, wo man für eine Eigentumswohnung im Schnitt 600 Euro pro Quadratmeter zahlt. Und bei den Mieten ist Gelsenkirchen konkurrenzlos preiswert. Durchschnittlich 3,4 Euro beträgt hier der Quadratmeterpreis.
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