Es scheint Karneval zu sein - die Mariechen fliegen tief ... in diesem Fall ist es Stefanie Pütz, Tanzmarie des Altstädter Corps. Zu Weiberfastnacht und der Eröffnung des Straßenkarnevals veranstalten Altstädter und Festkomitee Kölner Karneval die riesige Open Air-Sitzung auf dem Kölner Alter Markt.
Zum Anfang vom Ende der Session kommt auch das Kölner Dreigestirn noch mal richtig ans Rollen. Mit ihrem Samba-Titel "Mer han dr Karneval em Blot" hatten Jungfrau Katharina, Prinz Ralf III. und Bauer Dirk schon gut fünf Wochen lang die Säle gerockt.
Herzallerliebst, die kölsche Jungfrau Katharina. Nach dem ersten Bad in der Menge war sie sicher: "Das wird ein geiler Tag."
Ungewöhnlicher Tröten-Parkplatz in der Altstadt. Wo man normalerweise kein Stück Boden sehen kann, ging es in diesem Jahr etwas luftiger zu. Grund könnte die schlechte Wetterprognose sein, die sich glücklicherweise nicht erfüllte.
Die klassischen Knubbel-Punkte waren natürlich trotzdem proppenvoll - der kölsche Jeck an sich ist wetterfest.
Mit dem richtigen Händchen für Hits und dem Gefühl für kölsche Herz-Schmerz-Musik haben Stefan Raab und die Höhner den Titel "Ävver et Hätz bliev he in Kölle" produziert - Schunkel- und Mitsingfaktor 10 auf dem Alter Markt.
Während gebürtige Kölsche selten vor der Dom-Kulisse für Fotos posen, ist die große Kirche am Hauptbahnhof eines der meist fotografierten Motive.
Obelix braucht Cash ... und Asterix wartet derweil.
Wo geht hier die Post ab? Batmann war schon am frühen Morgen am Kölner Hauptbahnhof gelandet. Mit tausenden Jecken feiert er heute Weiberfastnacht und die Eröffnung des Straßenkarnevals.
Es war noch düster, da erstrahlte in der Kölner Altstadt schon das klassische Rut un Wieß. Obwohl vorhergesagt usseliges Wetter den Andrang der Jecken vielleicht etwas bremst, sicherte man sich rechtzeitig die besten Plätze.
Der Lappeclown ist vermutlich auch heute eines der meistgetragenen Kostüme.
Diese Kostüme gibt es nicht einfach so von der Stange - sie zu tragen muss man schon Mitglied der Kölner Altstädter sein.
Aber die schönste Gardisten-Uniform ist nichts gegen solche Kostüme, die mit viel Liebe zusammengebrasselt wurden.
Kampfanzüge oder Fliegerkombinationen sind nicht wirklich jeck, auf jeden Fall aber leicht bekloppt.
Wollen die Heiligen Drei Könige vielleicht vor dem Start in den Straßenkarneval noch beichten? Auf jeden Fall klopften sie an den Dom-Pforten an.
Du hast die Haare schön ....
... und Du könntest was für die Haare tun.
Blau, blau, blau ist nicht nur der Enzian.
Feindliche Übernahme des Kölner Alter Marktes? Keine Sorge: Solange Darth Vader noch friedlich neben Jedi-Sturmtruppen steht, ist die Macht mit den Jecken in Köln.
Ach du lieber Gott, da bekommt man ja das Flimmern auf den Augen. Bei dem tristen Wetter ist bunt aber besonders angesagt.
"Flieger, grüß' mir die Sonne" - und die lässt sich trotz ungemütlicher Vorhersage tatsächlich immer mal wieder blicken ...
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