"Guten Abend aus ...", hieß es am 01.10.1984 nicht nur aus Dortmund, sondern gleichzeitig auch aus Münster und Düsseldorf. Die ersten Fensterprogramme des WDR Fernsehens gingen an diesem Tag auf Sendung.
Im damals typischen Pullover, wahlweise mit Rollkragen, Rundkragen oder V-Ausschnitt, begrüßten die Moderatoren ihre Zuschauer in den Regionen. 15 Minuten dauerte die regionale Berichterstattung innerhalb der Aktuellen Stunde.
Weil die Bundespost zu Beginn der Fensterprogramme ihre Sender noch nicht auf die Regionen ausgerichtet hatte, mussten sich zwei Fenster ihre Sendeplätze für ein Jahr teilen. So sendete Bielefeld im täglichen Wechsel mit Münster, wo beide Sendungen zunächst auch produziert wurden.
Im steifen Stil der Tagesschau präsentierte sich das Landesstudio Bielefeld beim Sendestart 1984. Etwas lockerer ging es hingegen am Rhein zu.
Ton in Ton mit der Studiokulisse präsentierte der Moderator das Programm aus Düsseldorf immer montags und mittwochs. An den beiden anderen Wochentagen kam die Sendung aus Köln. Freitags stand mit dem Blickpunkt Düsseldorf in den ersten Jahren die Landespolitik auf dem Programm.
Von Anfang an ging es im Regionalen auch nach draußen. In der ersten Sendung aus Düsseldorf meldete sich Rolf-Dieter Krause vom Rathaus, um die Ergebnisse der Kommunalwahl 1984 zu bewerten.
Kleine Plastikfiguren hatten es den Redakteuren in Dortmund angetan: Der Vorspann der Außenübertragung wurde 1984 noch spielerisch gestaltet.
Sehr gediegen wirkte hingegen das aktuelle Interview aus dem Landesstudio in Münster.
Auch das Wetter war seit 1984 fester Bestandteil der regionalen Fenster der Aktuellen Stunde, aus denen zwei Jahre später die Lokalzeiten hervor gingen.
Die ersten Wetterkarten am Ende des Fensters, erweckten aber noch den Eindruck, sie seien einem Dortmunder Bastelkeller entsprungen.