Damit fing alles an: Ausgabe eins vom 8. September 1961. Seitdem erscheint seit 50 Jahren Woche für Woche ein Heft am Kiosk. Herausgeber ist der Pabel-Moewig Verlag in Rastatt bei Karlsruhe. Bis heute ist die Serie die erfolgreichste weltweit. Die Gesamtauflage aller Hefte beträgt unglaubliche 1,5 Milliarden Exmplare.
Hartmut Kasper aus Gelsenkirchen schreibt unter dem Pseudonym Wim Vandemaar seit drei Jahren an den Abenteuern des Weltraumhelden Perry Rhodan. Er ist einer von etwa zehn Autoren, die an der Serie arbeiten. Er schreibt seine Geschichten auf einem Laptop in seinem Arbeitszimmer. Von dort bricht er auf, um mit Perry Rhodan gemeinsam den unendlichen Weltraum zu erobern.
Das Autorenteam muss gut koordiniert werden. Die zehn Autoren schreiben an großen Handlungszyklen, die oft mehrere hundert Hefte umfassen. Die Serie hat mittlerweile viele Nebenfiguren und kleine Helden, die oft eigene Abenteuer bestehen müssen.
Regelmäßig schreiben Gastautoren für die Serie. Der berühmteste von ihnen ist Andreas Eschbach, der derzeit erfolgreichste deutsche Science-Fiction-Autor. Der Perry-Rhodan-Fan hat schon mehrere Hefte für die Serie geschrieben.
Für viele der Raumschiffe, die in der Serie beschrieben werden, gibt es genaue Pläne und Detailzeichnungen. Gerade in den Anfangsjahren zog diese Detailversessenheit viele technikbegeisterte Leser an. In den 70er Jahren lag die Auflage bei etwa einer Million Hefte pro Woche. Zur aktuellen Auflage gibt der Verlag keine Zahlen bekannt.
Mit seinem Sohn Jan spielt Hartmut Kapser die Raumschlachten seiner Abenteuer durch, bevor er sie aufschreibt. Das hilft ihm, sich die Handlung besser vorstellen zu können.
Kasper nutzt Bücher mit futuristischer Architektur oder ungewöhnlichen technischen Erfindungen als Vorlage, um seine Science-Fiction-Welt auszuschmücken.
Am 1. September 2011 startete anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Heftserie ein Dokumentarfilm über die Reihe in den deutschen Kinos. Die Macher haben zehn Jahre an dem Projekt geplant, bis es endlich umgesetzt werden konnte.
Hartmut Kapser lebt und arbeitet in Gelsenkirchen. Er fliegt nicht gerne und mag im Allgemeinen auch keine Reisen. Ins Weltall zieht es ihn - anders als seinen Helden - erst recht nicht. Das Weltall beschreibt er lieber von seinem Arbeitszimmer aus.
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