Im Dortmunder Süden wurde ein See künstlich angelegt: Seit einem Jahr läuft der Phoenixsee voller Wasser und ist längst ein beliebtes Ausflugsziel bei den Dortmundern. Das war aber nicht immer so...
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Wo sich jetzt der See befindet, stand bis 2004 noch ein Stahlwerk. Die Hermannshütte wurde 2001 dichtgemacht. Der Stadtteil Hörde galt als "Dreckloch".
Arbeiter bauten 2003/2004 das Stahlwerk ab und verschifften es nach China.
Am 24. Januar 2004 wurde die "Hörder Fackel" gesprengt, wie der Zentralkamin des Stahlwerks im Volksmund genannt wurde.
Die Arbeiten an dem See-Projekt begannen im September 2006. Die Gesamtkosten für das Projekt werden 200 Millionen Euro betragen.
Bei den Bauarbeiten wurden alte Fundamente des Stahlwerks freigesetzt, wie hier von Willi Garth im Bild festgehalten. Das Fundament fiel den Bauarbeiten zum Opfer. Ein historischer Brunnen konnte dagegen gerettet werden und ist zu einem Mini-Freileichtmuseum hergerichtet worden.
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Anfang Oktober 2010 heißt es dann Wasser marsch: Der See wird geflutet. Er hat eine Länge von 1,2 Kilometern und ist 320 Meter breit.
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Kaum ist der See so weit fertig, beginnen die Bauarbeiten an der Renaturierung der Emscher, die neben dem Phoenixsee entlang fließt.
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Rund um den See werden viele Wohn- und Geschäftsgebäude entstehen. Die ersten Baugruben werden im Sommer 2011 aufgerissen.
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Durch den Aufschwung werden auch längst abgeschriebene Gebäude wieder attraktiv. Etwa das alte Magazin, das durch einen Investor zu einem Wohngebäude umgebaut werden soll.
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Im Mai 2011 wird das Gelände endlich für die Dortmunder geöffnet. Die Bauzäune werden abgerissen und die Besucher können einen drei Kilometer langen Spazierweg rund um den See nutzen.
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Im Liegestuhl am Phoenixsee: Das hätten sich die Erbauer des Stahlwerks kaum träumen lassen. Lange wird es die schöne Aussicht jedoch nicht geben, denn am kleinen Hafen sind Bürogebäude geplant, die zum Unmut mancher Anwohner die Sicht einschränken werden.
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