Während die einen "Schachtzeichen" feiern, wollen andere auf ihre Probleme aufmerksam machen. Mit ihren "Schandzeichen" markiert die Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener Rheinberg die Orte, an denen der Bergbau Schäden hinterlassen hat.
Ein Beitrag von Kai Toss, 22.05.2010
schrieb am 27.12.2011 09:15
Aber 200 Jahre gut von der Kohle leben - das konnte man.
schrieb am 26.05.2010 10:09
Wie die Bilder - insbesondere auch unter den gelben Ballons - zeigen, will die "SchachtZeichen-Kunstaktion" eine politische Botschaft transportieren, die da heißt "Alles war gut mit der Kohle - alle haben was davon gehabt - der Strukturwandel ist geschafft - und dazu gehört ein Sockelbergbau...(RAG/IGBCE)". Die "schwarzen Ballone" stellen damit ein notwendiges Korrektiv dar mit der politischen Botschaft "Die Kohlezeit hatte Gewinner und viele Verlierer - sie muß jetzt ein Ende haben - sortiger Stopp des Kohleabbaus mit den subventionierten Bergschäden - unsere Zukunft muß anders aussehen".
schrieb am 25.05.2010 11:55
Schade das die Bergbaugegner eine Kunstaktion zu so etwas nutzen. (Ruhr2010). Diese Aktion sollte den Strukturwandel aufzeigen. Aber das scheint ihr nicht verstanden zu haben. Ausserdem haben die Bergbaugegner durch alle Instanzen verloren. Akzeptiert es doch endlich. Selbst der oberste Gerichtshof hat so entschieden. Aber nochmal: Schade das ihr den Sinn der RUHR2010 nicht verstanden habt
schrieb am 25.05.2010 11:22
Ein groves Bravo der Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener. Ich darf gar nicht daran denken, wo wir jetzt stehen würden bzw. wären, wenn es diese Schutzgemeinschaft nicht gäbe. Die Ruhrkohle ist nicht heilig und war nie heilig. Es ist gut, dass hier eine Gemeinschaft endlich laut sagt, was andere zur denken und sich nicht trauen, zu sagen. Die Kohle ist passe, versteht es endlich, Ihr Mächtigen der RAG und gebt unsere Steuergelder sinnvoller aus, z. B. für die Bergleute, die noch nicht mit 50 bzw. 55 Jahren in den Ruhestand gehen (z. B. Umschulungsmaßnahmen) und wenn noch etwas übrig bleibt, dann legt dieses Geld für die zu ewartendenden Ewigkeitsschäden zur Seite, damit die Betroffenen Häusle-Besitzer etc. wenigstens später einen Teil als Schadensersatz bekommen.
schrieb am 24.05.2010 23:26
Im Bergbau Beschäftigte glauben offenbar immer noch an das Gute, das ihnen die IGBCE-Vertreter in Sachen Kohle und Energiesicherheit vorgaukeln. Dabei wird offenbar verdrängt, dass jeder Arbeitsplatz im Bergbau mit jährlich ca. 78.000 ? volkswirtschaftlich betrachtet vollkommen unsinnig subventioniert wird. Der Beitrag der Deutschen Steinkohle kann unsere Energiesicherheit gerade einmal für ca, 13 Tage im Jahr sichern. Die bekannterweise hervorragend ausgebildeten Bergbaumitarbeiter könnten mit ihrem Sachverstand in anderen Bereichen unserer Volkswirtschaft viel sinnvoller eingesetzt werden. Vor allen Dingen könnten sie unserer Wirtschaft dann nicht mehr schaden, sie könnten sich selbst ernähren und die Ewigkeitskosten würden nicht noch weiter steigen. Aber wer gibt schon gerne solche Pfründe auf, mit dem 49. Lebensjahr bei fast vollen Bezügen in den Ruhestand gehen zu können? Glückauf
schrieb am 24.05.2010 23:08
zu Ruhri! DieEinzigen, die hie rabashnen, sind die Bergleute, mit 50 in Rente(unter Tage) oder mit 55 in Rente, weil der Schreibtisch zufällig bei der RAG und nicht bei einem normaen Arbietgeber(67 dank Ehrenkumpel Müntefering) stand!
schrieb am 24.05.2010 22:47
Die Ignoranten werden nicht weniger! Wir haben gekauft, weil es hieß, es kommt kein Bergbau! Und alle Bürgerinnen und Bürger am Annaberg in Rheinberg hatten das Versprechen, es wird nicht abgebaut. Dort sieht es teilweise aus wie im Krieg! Und es ist überhaupt nicht lustig, wenn im Winter der Strom stundenlang ausfällt und die Heizung nicht mehr funktioniert oder wenn im Keller die Fäkalien hochkommen weil die Kanalisation zerstört ist! Ihr Bergbaufreunde: wandert doch aus nach China, da könnt ihr doch wunderbar weiter buddeln! Und - das sei euch ja zugestanden - auch mehr Sicherheit für die Bergleute dort einführen!
schrieb am 24.05.2010 21:06
Au weia, wenn ich sowas höre krieg ich das Ko..... Wir im Ruhrgebiet haben alle Bergsenkungen überlebt ...Aber Hauptsache immer schön Stimmung gegen den Bergbau machen und möglichst viel Geld absahnen.....Zieht doch einfach woanders hin wenn es Euch da nicht paßt *kopfschüttel*
schrieb am 23.05.2010 11:47
Sehr guter Beitrag! Die "ewig Gestrigen" in dieser Angelegenheit sollten allmählich begreifen, dass der Weg "Raus aus der Kohle, raus aus der Verbrennung fossiler Energien" notwendig und alternativ los. Dazu gehört auch ein sofortiger Stopp des Steinkohlenbergbaus sowie mittelfristig die Beendigung des Braunkohletagebaus.. Au, da hat es gerade bei mir im 2. Stock - Bergbau bedingt - in Bergkamen mal wieder mächtig geschüttelt!!! GlückAuf?? Nein: Berg-frei"!!!!
schrieb am 23.05.2010 05:57
Na ja.... radioaktives Radon, tägliche Erdbeben, Stromausfälle - der gute Mann hat wohl etwas viel Science-Fiction-Romane gelesen. Auch wenn er grundsätzlich nicht recht hat, hat sicher auch ihm der Bergbau überhaupt die Lebensgrundlage im Ruhrgebiet gegeben - selbst wenn er nur Beamter ist.
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