Kreuzfahrten sind "in" - und das nicht mehr nur für die ältere Generation: Immer mehr junge Leute gönnen sich den Luxus auf dem Meer, all inclusive. Die Reisen mit den Luxusdampfern boomen weltweit. Doch für die Angestellten ist das Leben an Bord alles andere als paradiesisch.
Ein Beitrag von Melissa Monteiro, 10.01.2012
schrieb am 23.04.2012 23:35
Sicherlich ist das Arbeiten an Bord solcher Schiffe kein Zuckerschlecken - es sind aber auch absolute BILLIG- und nicht (wie im Beitrag genannt) Luxus-Schiffe. Allein ihre Stundenlohnberechnung auf Basis des ausgezahlten Lohns zeigt aber auch eindeutig, was der Bericht aussagen soll. Sind nicht bereits wesentliche Lebenshaltungskosten vorher abgezogen (Miete, Verpflegung etc.) und die ? 900 rein netto...!? Wenn nicht alle alles immer nur billig, billig haben wollten, könnte die (Arbeits-) Situation vielleicht anders aussehen...
schrieb am 06.03.2012 17:00
der bericht kratzt meiner meinung nach nur an der oberfläche und wurde weitgehend geschöhnt, mehr verkraften deutsche zuschauer eh nicht, trotzdem daumen hoch, ein anfang...
schrieb am 27.02.2012 22:54
Unsere Wohlstandsgesellschaft - und der Preis, der allerorten dafür gezahlt wird. Von denen, die für einen Minilohn schuften. Da lässt sich nichts beschönigen! Danke für den Film!
schrieb am 21.02.2012 21:55
Interessant, aber einseitig. Allein der Tonfall der Erzählerin lässt nichts Gutes erahnen oder hoffen. Wir sind regelmässige Kreuzfahrer und geniessen unseren hart verdienten Urlaub. Und auch in Ferienclubs, Hotels usw. gibt es Personal, dass hart arbeiten muss. Für viele Mitarbeiter auf einem Kreuzfahrtschiff ist der Job die einzige Möglichkeit ihre Familie daheim zu ernähren, denn auf den Philipienen z.B. würden sie noch weitaus weniger Geld verdienen. Und dazu kann man sicherlich sagen, dass der Job eines Kellners nicht der Härteste an Bord ist und die z.B. die Leute aus der Wäscherei von einer eigenen Kabine und 900 Euro im Monat nur träumen können. Also bitte beim nächsten Mal nicht nur die schlechten Seiten in einer Reportage zeigen...
schrieb am 24.01.2012 19:07
ich war selbst crew an bord eine s schiffes und kann den bericht nur bestätigen sicher weiss man,worauf man sich einlässt,aber nicht,dass es so extrem kommt hoffentlich hat es einige gäste wachgerüttelt,die sowas nicht wahrhaben wollen u. vielleicht verbessern sich die arbeitsbedingungen etwas
schrieb am 18.01.2012 02:43
Ich habe an Bord des Schiffes gearbeitet, dass in der letzten Minute zu sehen ist. Ich kann nicht so viel negatives sagen, wie im Bericht. Natürlich ist es harte Arbeit, aber man weiß warauf man sich einlässt und 1200 Euro, ohen weitere Ausgaben zu haben ist gutes Geld.
schrieb am 17.01.2012 20:30
Der Bericht ist sehr interessant. Ich habe nicht im Barbereich gearbeitet, aber kann dem Bericht zustimmen, was die Behandlung der Crew angeht und auch die Ausbeutung. Es gibt einige Bereiche, wo man sehr gut verdient, aber in anderen Bereichen wird man ausgebeutet. Das schlimmste ist eigentlich, dass die Bosse beratungsresistent sind. Auf meine Konstruktive Kritik wurde mit Nichtwiedereinstellung geantwortet. Bei einem anderen Fall wurden Crewmitglieder fristlos rausgeworfen, weil sie über Misstände aufmerksam machen wollten. Die Offiziere behandeln ihre Untergebenen oft wie den letzten Dreck und da soll man sich wundern, dass ein teil der Crew anfängt zu trinken.
schrieb am 15.01.2012 21:44
Ich habe auch mehrere Jahre auf diversen Schiffen (Galley ,3-5*) gearbeitet.Die Doku ist ganz nett und entspricht weitaus mehr der Wahrheit,als die meisten anderen Dokumentationen die man zuvor im TV sehen konnte (da lebt die Crew dann plötzlich in Paxe-Kabinen etc.) Das mit dem Alkohol ist schlichtweg BLÖDSINN.In der Crewbar ist das Bier günstig und auch reichlich vorhanden.Das man es nicht übertreiben sollte, sollte eigentlich für jedes Crewmitglied bekannt sein.Was das krank sein angeht,so einen Luxus von tage-/wochenlangem krank geschrieben sein findet man fast nur in Deutschland.Überall sonst auf der Welt gilt : Wer nicht arbeitet bekommt auch kein Geld!! Das Leben an Bord ist kein Ponyhof und muss man mögen.Ansonsten gibt es nur eine Alternative : AB NACH HAUSE! Ich für meinen Teil würde wieder einsteigen.Es wahr die beste Zeit meines Lebens!!
schrieb am 15.01.2012 12:13
Hallo zusammen, ich bin absolut kein Fan von der betreffenden Reederei, habe aber auf zwei Schwesterschiffen des im Film gezeigten Schiffes zusammen acht Monate verbracht. Im Film ist schlichtweg 80% gelogen oder völlig übertrieben. Kein Alkohol? Warum kann man den dann zu absolut moderaten Crewpreisen in der Crewbar (Welche nicht einmal gezeigt wurde) kaufen. Wasser muss ich auch zu Hause bezahlen (Wie auch auf jedem anderen Schiff). Dennoch war die Reportage nett. Viele bekannte Gesichter die noch immer dabei sind (Ich würde wenn ich könnte sofort wieder los [ok nicht bei M...C, und ja auch nicht als Barkellner]). Dass das Leben an Bord kein Zuckerschlecken ist dürfte Jedem vorher bekannt sein und auch wir als Staff haben gelegentlich 16 Stunden am Tag gearbeitet ...
schrieb am 15.01.2012 08:43
dieser Bericht überzeugt mich dass ich nie eine Kreuzfahrt machen werde. Ich möchte nicht an der Ausbeutung der Arbeitskräfte beteiligt sein und nicht zum Gewinn der Unternehmer beitragen. Anscheinend ist es "IN" Lebensmittel die übrig bleiben wegzuwerfen anstatt es dem Personal zu verteilen. Wer wenig verdient und ausgebeutet wird, wird erfinderisch und nimmt sich seinen Teil. Aber es gibt ja immer Kommentatoren die sich besonders cool und gescheid finden, wie man muss ja nicht dies oder jenes arbeiten oder nichts Besseres gelernt. Schon nachgedacht, wenn es diese Menschen nicht machen dann gibt es gar keine >Kreuzfahrten?
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