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Absurdes Gesundheitssystem: Ärzteschwemme hier, Ärztemangel dort
19. Januar 2017 19:43
In kaum einem Land gibt es so viele Ärzte wie in Deutschland. Doch während viele Städte überversorgt sind, gibt es in einigen ländlichen Regionen viel zu wenig niedergelassene Ärzte. Mit einem Gesetz wollte die Bundesregierung das ändern und die Verteilung verbessern. Aber die Ärzte liefen gegen die Abbaupläne in überversorgten Regionen Sturm. Mit Erfolg. Das Gesetz wurde deutlich abgeschwächt. MONITOR zeigt nun: An der Lage hat sich nichts verbessert. Im Gegenteil. Die Überversorgung in der Stadt nimmt ebenso zu wie der Mangel auf dem Land.
Wie wäre es mal mit einem Bericht über die Gesundheitsgefahren durch Flüchtlinge? Schauen Sie doch mal sich die Bulletins vom Robert Koch Institut an?
Oder eine Analyse über die Zusammenhänge von Flüchtlingen und steigenden Krankenversicherungskosten?
In den Städten gibt es eh alles - muss man für die Erkenntnis GEZ - Gebühren verballern?
Hochmanipulative Sendung, ganz im Sinne von Kostenersparnis im Sinne der Krankenkassen. Wer die Wartezeiten bei Fachärzten kennt, kann sich bei dem Begriff Überversorgung nur wundern. Was heißt denn eigentlich Überversorgung? Es handelt sich dabei um eine willkürliche Zuteilung einer Anzahl von Ärzten zur Population.
Es wird suggeriert es sei im Interesse der Bevölkerung monatelang auf einen Termin z.B. bei einem Psychotherapeuten zu warten und das in angeblich überversorgten Gegenden. Aha das Problem ist, dass die Deutschen zu oft zum Arzt gehen, verglichen mit "anderen Ländern". Wieder eine lapidare Behauptung, verglichen mit welchen Ländern? Indien, der USA, England? Wenn man sich eine Behandlung nicht leisten kann, geht man eben nicht zum Arzt, man hat ja die Wahl mit Anstand zu sterben, um Kosten zu sparen. Und wie sieht es mit der Altersstruktur in diesen Ländern aus, ist diese vergleichbar mit der in Deutschland. Ein Bericht voller Plattitüden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für diesen interessanten Bericht! Insbesondere die "Rüge" des Moderators an den Bundesgesundheitsminister, der weder Zeit für eine persönliche, noch die Notwendigkeit für eine schriftliche Stellungnahme gesehen hat!!! Leider - wie wir alle wissen - ist dieser Minister mit dieser Haltung nicht allein...Wie borniert muss man sein, monatlich fette Diäten und künftig fette Pensionen aus unseren Steuerzahlungen zu kassieren, aber es nicht für nötig erachten, sich zu kritischen Berichten zu äußern??? Jeder ehrenamtlich kommunal tätige Politiker muss sich "an der Basis" solchen Fragen stellen. Wissen die Berufs-Politiker tatsächlich nicht, was für Signale sie mit ihrer Verweigerung senden? Und sich dann noch über mangelndes Interesse an "ihrer" Politik zu wundern?!?
Bitte bleiben Sie weiterhin so kritisch!
Mit freundlichem Gruß
Reiner Holze
Liebe Redaktion, sowohl die Sendung, als auch die Antwort der Redaktion ist eher schlecht recherchiert. Es gibt für alle Arztgebiete Zulassungsbeschränkungen mit Ausnahme der Mund-Kiefer -Gesichtschirurgen. Daher kann die Versorgung im städtischen Bereich nicht wachsen, da ein Zuzug vom Land in die Stadt ausgeschlossen ist. Die Kassenärztlichen Vereinigungen kaufen nach diesem Gesetz keine Praxen, sondern sie haben für die Enteignung der Praxisinhaber durch den Zulassungsausschuss eine Entschädigung zu bezahlen. Das ist in einer modernen Demokratie ein Armutszeugnis, wenn junge Ärzte für den Beruf des Arztes in freier Praxis begeistert werden sollen, mit der Aussicht am Ende der Lebensarbeitszeit Opfer einer staatlichen Enteignung zu werden. Ferner empfand ich es als besonders peinlich, wenn ein Hausarzt in Rente geht und durch einen plastischen Chirurgen ersetzt werden soll. Nicht anders könnte man die Folge der Interviews verstehen. Das wäre doch genauso, wie die Frage, wieviele operative Nasenkorrekturen pro Jahr in der Praxis eines Hausarztes vorgenommen werden. Da es null Eingriffe sein werden, müsste dann ebenso der Schluss gezogen werden, Hausärzte operieren zu wenig. Also in Summe mein Fazit, das hat doch die ARD wirklich nicht nötig auf diesem Niveau zu berichten. In dem Bericht stimmten höchsten 50% der Feststellungen. Eingentlich eher traurig als interessant!
L.H., toller Kommentar! Ich würde dahingehend erweitern, dass es generell besser wäre, die überalterten Deutschen würden endlich "die Reißleine ziehen" und sich vom Dasein verabschieden. Damit würde nicht nur das Wohnungsproblem gelöst, sondern auch noch bei fehlenden Nachkommen deren Eigentum über gehen in die Hände der sehnlichst auf Einbürgerung wartenden Asylanten. Es hat schon 2015 von grünen Politikern Aufrufe gegeben, Neubürger als Erben im Testament einzusetzen. Wir Deutschen sind mittlerweile
nur noch als Arbeitsroboter und Beitragszahler daseinsberechtigt. Damit haben wir aber auch unseren Zweck erfüllt. Man fragt sich manchmal, ob nicht deswegen eine bestimmte Politkaste so ran interessiert ist, Afrikaner hier anzusiedeln, um deren Seuchen zu Hilfe nehmen zu können, um die sehr alten Ansässigen, die dem Staat enorme Rentenkosten verursachen, baldmöglichst unter die Erde zu bringen?
wow Realitätsseher, wundern Sie sich nicht wie schnell die Zeit vergeht? und dabei auch Ihre "Jugend" ? ich finds ziemlich ZYNISCH , was Sie da von sich geben und es könnte für Sie ein Bumerang werden in kurzer Zeit.

"Ich würde dahingehend erweitern, dass es generell besser wäre, die überalterten Deutschen würden endlich "die Reißleine ziehen" und sich vom Dasein verabschieden"

finden Sie nicht selbst, dass so was ein Hammer ist?
nehmen Sie doch gleich die Knarre in die Hand, um das vorgeschlagene Werk durchzusetzen....
hi miri, mir stößt das genauso auf wie dir und die Fortführung dieser zynischen Bemerkung müsste dann bei einem, der Hirn hat und dieses auch benutzt, dort landen, das er jedes Gesundheitssystem abzuschaffen rät, denn ärztliche Behandlung und Versorgung bei Medikamenten verlängert i.a. das Leben der Patienten; das nicht zu vermeidende folgende Alter mit seinen Malaisen bliebe uns allen erspart. Ob der schlaue Realitätsseher, das auch in Erwägung zieht? Er ist vermutlich weit von jeder Realität entfernt Wie hält er es selbst? Vorsorgeuntersuchungen gehören sicher nicht zu seinen Gepflogenheiten, er will dann lieber vom Krebs überrascht, die Augen für immer schließen.
Miri, Daniel, der Post von "Realitätsseher" ist ganz sicher Sarkastisch gemeint und von daher gar nicht so schlecht...naja, ick meen ja nur...
@Frank
Das sollte er dann aber auch wenigstens nachträglich erklären...
zu scherzen bin ich hinsichtlich der Behandlung Alter und Schwacher in old Germany nur eingeschränkt aufgelegt.
ok, Frank vielleicht hätte ich gelassener reagieren sollen...gab nur einige Beobachtungen vorher, die Daniel ebenfalls mit seiner zornigen Reaktion anreißt.
Beobachtungen wie -auch im Gesundheitssystem - mit Schwachen und/oder Alten umgegangen wird...
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