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Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 09:31
In Frankreich Macron, in Großbritannien Corbyn: Die SPD bejubelt die Wahlerfolge zweier Politiker, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während der eine für einen radikalen Umbau der Sozialsysteme in Frankreich plädiert, steht der andere für einen klassischen linken Kurs der britischen Labour-Partei. Von den Erfolgen der beiden kann die SPD in Deutschland zurzeit nur träumen. Aber wer taugt als Vorbild für Martin Schulz: Macron oder Corbyn?
Elly
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 19:24
-nein, dieser Martin Schulz ist unmöglich, er hatte mal etwas gesagt über ausländisches Essen, dat seien 'chlor-hüner' und 'hormon-rinder' und so, dat die seien ungesund und dürfe desshalb nicht in Deutschland verspeised werden. dat ist als würde mann sagen 'deutsches Essen in deutschen Magen'...(und Ausländer weg)
-ich bin nochimmer selber verantwortlich für meine Gesundheit, und keiner soll die Befugniss haben, mir Vorschriften zu machen, was es zu essen gibt, dat will ich gefällig selber entscheiden.!
-hat der SPD-parteitag den Martin wirklich mit einer sogenannten DDR-Wahl (falten-gehen) bestätigt, der Martin ist doch zu 'nationalistisch-deutsch' und 'sozial' , als gesund wäre für die BRD, die SPD eine möchte-gern 'arbeiter-partei' , da kann jeder die Caps-Buchstaben richtig zusammen reihen, um zu verstehen wat hier los ist.
-mit mir nicht, nicht in diesem Leben, (übrigens: Braun, dat ist die Farbe von Scheiße...)

.wünsche einen guten Tag.
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 20:21
Der visuelle Vergleich Corbyn-Schulz ist ein Genuss!
Gibt es das auch in Zeitlupe?

Wie war das in GB: "Wenn Corbyn über 38% holt, esse ich mein Brexit-Buch."
Prompt wurde der Verfasser von Sky-News zum Frühstück geladen.

Vergleichbare Wette in D :
Wenn die Sozen über 25%(!) kommen, ist die Diät gesetzt.

Schulz kann nur noch retten, wenn er überraschend Kund tut, dass er während der sechs Wochen, in denen er vom Schirm war,
mit Wallraff&Co. und Schrubber-Susi persönlich die Realität erforscht hat.
Sonst heißt es:
Die Sozen haben (auftragsgemäß?) das Feld für den Schwarz-Gelb-Kahlschlag wahrlich gedüngt und sauber bestellt.
Stefanie Koch
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 20:35
Ich bin mir sehr sicher, dass Herr Schulz niemals nach links abbiegen wird, auch wenn er manchmal links zu blinken scheint. Aber persönlich würde ich mir das sehr wünschen! Im Vereinigten Königreich sieht man wohin die Dinge sich entwickeln, wenn die Regierung immer nur an die Wirtschaft denkt und Shareholders ihr wichtiger sind, als die Menschen im Land. Ich denke es dauert noch ein wenig, dann werde die Leute hier auch jemanden wie Corbyn wählen wollen und vielleicht gibt es dann die richtige Person dafür in der SPD. Ich hoffe nur das es nicht erst zu solchen schlimmen Tragödien kommen muss, wie wir sie in den Letzten Wochen im Vereinigten Königreich gesehen haben!
Britt
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 20:44
Der Name Schulz klingt einfach viel zu deutsch. Das geht in einer globalen Multi-Kulti-Welt überhaupt gar nicht, er sollte besser einen südlicheren Touch annehmen z.b. Chulé, interessant dabei ist die portugiesische Übersetzung...vielleicht ist der Schulzzug deswegen gegen die Wand gefahren.
Deshalb darf man sich schon heute darauf einstellen, dass die GEZ und Mainstream-Presse spätestens ab Juli eine Trendumkehr bzw. Aufholjagd beim Heilsbringer Schulz einleiten wird, schließlich soll die Bundestagswahl ja für uns alle spannend werden...
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 21:05
Britt schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der Name Schulz klingt einfach viel zu deutsch.
> Das geht in einer globalen Multi-Kulti-Welt
> überhaupt gar nicht, er sollte besser einen
> südlicheren Touch annehmen z.b. Chulé, interessant
> dabei ist die portugiesische
> Übersetzung...vielleicht ist der Schulzzug
> deswegen gegen die Wand gefahren.
> Deshalb darf man sich schon heute darauf
> einstellen, dass die GEZ und Mainstream-Presse
> spätestens ab Juli eine Trendumkehr bzw.
> Aufholjagd beim Heilsbringer Schulz einleiten
> wird, schließlich soll die Bundestagswahl ja für
> uns alle spannend werden...

Sie übersehen Merkels Freundinnen Friede Springer und Liz Mohn.
CDU 40% + FDP 9 % = reicht für die Privatisierung der Reste.

Siehe Nachdenkseiten:
Das Triumfeminat – Angela Merkel, Friede Springer, Liz Mohn
ZITAT
"...Sie sind eng miteinander befreundet. Man spricht sogar von regelmäßigen gemeinsamen Kaffeekränzchen im Kanzleramt..."
"...Selbst der Regierungssprecher bestätigte, dass die Kanzlerin eine >sehr enge, vertrauensvolle Beziehung zur Familie Mohn< habe.
Liz Mohn steht sozusagen für das „Werdensollende“: Mit ihrer Bertelsmann Stiftung steht sie der Kanzlerin mit allen Handreichungen für die politische Gestaltung der wirtschaftsliberal globalisierten Welt stets zur Verfügung..."
"...Friede Springer wiederum war nicht nur auf der Wahlfrauenliste der CDU bei den letzten Bundespräsidentenwahlen,
sie saß auch (neben Sabine Christiansen, einer Kanzlerinnen-Talkerin) applaudierend auf der Gästetribüne des Bundestages
als Angela Merkel zur Kanzlerin gewählt wurde. Da war endlich geschafft, was ihre Zeitungen lange vorbereitet hatten..."
ZITAT ENDE
Emil
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
15. Juni 2017 22:03
Mmmh – was wie klingt ist völlig wurscht. Ob ein Schulz die „Jetzige“ ablöst oder nicht – es bleibt beim alten .

Aller Kleingeistereiwunschdenken. Das Grundübel – der Schweinekapitalismus ist am Verfaulen und wird immer gefährlicher. Es braucht dringend die Alternative, damit die Menschen endlich in Frieden und Harmonie leben dürfen.

Eine Demokratie sollte sich, nein muß sich endlich durchsetzen. Jedes Volk muß dies für sich allein durchboxen.

Die ständigen Debatten über unsere Nachbarn führen zu nichts. Die systemgefällige Propaganda der deutschen Wahrheitspresse sollte – eigentlich – schon jeder fortschrittlich denkende, deutscher Bürger, durchschaut haben – oder doch nicht?

Man kann im September weiter den Krieg wählen – oder – den Neuanfang ohne die Adenauerclique wagen. Lieber ein Ende mit Schrecken . als andersrum………………

Vor und hinter der eigenen Haustüre mit straffem Besen auskehren.
Frank
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
16. Juni 2017 00:39
Die Unsoziademokraten in allen europäischen Länder in denen sie mit die Regierung stellen, sorgen für für Sozialabbau, Destabilisierung und Chaos. Mister 100% Martini Schulz, steht als alter EU-Bonze genau für diese Politik, also die Fortsetzung der Politik der Bundes-Stiefmutti. Weiterhin zeigt Schulz beachtliche Nehmerqualitäten, allerdings nur beim abkassieren.
Macron kämpft mit Unterstützung Junckers, für ein EU-Sozialministerium, was im Klartext nichts anderes bedeutet, mit deutschen Steuer/Sozialgeldern will Macron die französischen Sozialsysteme umbauen und beim Wähler punkten.
Bis September darf der deutsche Michel noch weiterhin von sozialer Gerechtigkeit träumen.
Deutschland ist das Land auf der Welt in dem alles, aber auch alles wissenschaftlich untersucht und psychologisch erklärt wird nur eines nicht, die Migrantenkriminalität. Diese Thema wird gemieden wir der Teufel das Weihwasser.
Das die goldwerte Bereicherung durch Anhänger der Religion des Friedens Kinder und Jugendliche in Manchester zerfetzt hat, spielt für die selbsternannten Gutmenschen scheinbar keine Rolle, es bleibt der freundliche Islam-Terrorist. Der Rollstuhlfahrer setzte da noch einen drauf, Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht.
Die von Oligarchen beherrschte, ausgeplünderte und korrupte Ukraine hat man den europäischen Steuerzahlern vor die Füsse geworfen und die Privatarmee weniger Superreiche, genannt NATO, rüstet massiv in Europa gegen Russland auf. Von einer Frau v.d.Leyen erwarte ich gar kein Geschichtsverständnis, darum erachte ich es als vollkommen sinnfrei weiter darauf einzugehen.
Im Nahostchaos fließen die Migrantenströme nur so nach Europa und dazu einhergehend afrikanischen Armeen von Analphabeten, auch wenn ein Mantel des Schweigens bis September drüberliegt.
Die Finanzmafia kassiert über den Hebel Griechenland weitere Milliaden ab. Das griechische Volk und der EU-Steuerzahler wird wohl weiter ausgepresst und kastriert werden. Italienische Banken schreien schon nach Kapital und die Gelddruckmaschinen der EZB laufen im Dauerbetrieb.
Gewerkschaftsboss Frank Bsirske war erst kürzlich auf dem Bilderbergertreffen zusammen mit Jens Spahn eingeladen, damit dürfte der zukünftige Weg der Gewerkschaften auch klar sein.
Neue Begriffe, wie Fake News, Hate Speake usw. wurden in die Köpfe gepflanzt, was aber geringe bis gar keine Auswirkungen hatte. Man packt nun die größeren Geschütze aus und zwar mit der Begründung der Terrorbekämpfung. Die Menschen werden so lange mit Staatsterror überzogen, bis sie sich die Zensur und massive Einschneidung in der Freiheit sogar selber wünschen werden.
Man sieht, dass wenn sich Menschen vernetzen die Manipulation immer schwieriger wird und man versucht das Internet in seiner heutigen Form abzuschaffen.
Wohin wird uns dieser Wahnsinn führen? Besser, wie kann man diesen Wahnsinn stoppen, bevor es zu spät ist?
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten. Albert Einstein!

"Deutschland ist spätestens ab dem Jahr 2020 nicht mehr regierbar.
Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der
fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich 'rechtsfreie ethnisch
weitgehend homogene Räume' selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden,
sowie viele andere kern-deutsche Probleme werden sich in einem Bürgerkrieg
entladen".
(Michael W. Hayden, ehemaliger Direktor der CIA 2006 - 2009
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
16. Juni 2017 07:53
Martin Schulz könnte für gute - und ehrliche - Bilder sorgen.
Oberflächlich vergleichbar Kohl und Mitterand in Bitburg.
Zu seiner [Schulz´] Rechten Schröder und Maschmayer, zu seiner Linken Nahles und Maas.
Alle vereint, bei der andächtigen Kranzniederlegung am Ehrengrab vom Heiligen Ponzi.
Die Vorstände von Banken und Versicherungen spielen die getragene Jubel-Musik.
Das wäre doch was... - zum Thema "Ehrlichkeit"...
Oder?
Miriam S
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
16. Juni 2017 09:01
Corbyn -Hysterie , Schultz-Hysterie....Sehnsucht der Europäer oder Briten nach Gerechtigkeit und nach aufregend Neuem , was sie selbst nicht zustande bringen...

aber es sind Eintagsfliegen, die über die Bühne flattern....Morgen gilt der Applaus schon wieder den herkömmlichen Riegen...

ob der von Merkel hofierte Macron echtes anbietet, bleibt abzuwarten, seine Herkunft aus Neoliberalismus , aus US-Bankensystem stimmt mich nicht euphorisch
Miriam S
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
16. Juni 2017 09:25
@Frank, meine Frage immer noch, warum hört keiner auf eine Sarah Wagenknecht? Sie ist in der gesamten Politriege die einzige mit Verstand und klarem Durchblick...Aber unterschwellig jubelt man ihr als Mitgift die SED unter, dabei hat sich Deutschland aus der Kaderschmiede der DDR und Moskaus doch seit langem Merkel an die Spitze gehievt.....
was hat man denn gegen die SED vorzubringen unter solchen Voraussetzungen ???
irgendwie lässt mich das nur noch mit Unverständnis auch für die Claqueure von Merkel zurück
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
16. Juni 2017 09:41
SPD-Alleinregierung in Hamburg.
Anfang Juli - mitten in der Stadt - G20-Gipfel.
Ich befürchte die Hamburger Sozen servieren uns Bilder wie in Güstrow 1981:
Siehe Bstu-Bild
https://www.bstu.bund.de/DE/BundesbeauftragterUndBehoerde/Aktuelles/20151111_helmut-schmidt_guestrow_staatsbesuch.html

Warum machen die den Heck meck nicht auf Sylt????

Geht es den Adabei-Sozen in Hamburg um "gediegene" Machtdemonstration????
Emil
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
22. Juni 2017 10:21
Mmmh – was wie klingt ist völlig wurscht. Ob ein Schulz die „Jetzige“ ablöst oder nicht – es bleibt beim alten .
Aller Kleingeistereiwunschdenken. Das Grundübel – der Schweinekapitalismus ist am Verfaulen und wird immer gefährlicher. Es braucht dringend die Alternative, damit die Menschen endlich in Frieden und Harmonie leben dürfen.

Eine Demokratie sollte sich, nein muß sich endlich durchsetzen. Jedes Volk muß dies für sich allein durchboxen.

Die ständigen Debatten über unsere Nachbarn führen zu nichts. Die systemgefällige Propaganda der deutschen Wahrheitspresse sollte – eigentlich – schon jeder fortschrittlich denkende, deutscher Bürger, durchschaut haben – oder doch nicht?

Man kann im September weiter den Krieg wählen – oder – den Neuanfang ohne die Adenauerclique wagen. Lieber ein Ende mit Schrecken , als andersrum………………
Vor und hinter der eigenen Haustüre mit straffem Besen auskehren.
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
27. Juni 2017 11:22
Stefan Krefeld schrieb:
-------------------------------------------------------
> SPD-Alleinregierung in Hamburg.
> Anfang Juli - mitten in der Stadt - G20-Gipfel.
> Ich befürchte die Hamburger Sozen servieren uns
> Bilder wie in Güstrow 1981:
> Siehe Bstu-Bild
> https://www.bstu.bund.de/DE/BundesbeauftragterUndB
> ehoerde/Aktuelles/20151111_helmut-schmidt_guestrow
> _staatsbesuch.html
>
> Warum machen die den Heck meck nicht auf Sylt????
>
> Geht es den Adabei-Sozen in Hamburg um "gediegene" Machtdemonstration????


Damit es keine Missverständnisse gibt:
Diese Arschlöcher, die sich Autonome nennen, ohne mit der Wimper zu zucken u.a. Kinder in Zügen gefährden,
indem sie Signalanlagen der DB zerstören, und das als "Fanal gegen G20" bezeichnen und
Gewalt als "militanten Widerstand" bezeichnen,
letztlich nur Brandschatzen,
diese Typen sind weder links, noch Demokraten, noch Kämpfer für Freiheit,
sondern es sind einfach nur Verbrecher.

Es ist genau die gleiche Matschhirnigkeit,
wie sie bei den Typen zu finden ist,
die Asylheime anzünden.

Wir sind eine Parlamentarische Demokratie.
Unser "Bürgerkrieg" heißt Wahlkampf.
Worte - nicht Waffen!!!

Aber das ist bei den Schrumpfhirnen - bei den Neo-Nazis und bei den Autonomen - nicht angekommen.
Beide Seiten kommen aus dem gleichen Mußtopf.
Es würde mich nicht wundern, wenn die sogar aus den gleichen Kassen ( VS-Maaßen? ) bezahlt werden.

Soooo....

Bleibt immer noch die Frage, wie man eine komplette Innenstadt abriegeln kann,
zur Selbstdarstellung von ein paar Politikern.
Was könnte man mit den verschleuderten Millionen in Hamburg renovieren...!
Miriam S
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
28. Juni 2017 07:24
@Stefan Krefeld

soweit ich erinnere, waren eher Polizeihorden in Güstrow oder Heilgendamm am Werk; und Rechtsanwälte mussten die Gegner aus den sinnigen Käfigen befreien.....das hatte aber nix mit verstellten oder verbrannten DB-Bahngleissystemen zu tun und auch aktuell kennt man die Täter nicht, hat sie aber offensichtlich schon wieder gefangen...

Ich mag die Schnellschüsse nicht, mit denen man einen "Täter" erlegt, der noch gar nicht überführt wurde.
So ganz nebenbei das Spielchen am Rande wundert mich nicht: es gab schon vor einigen Jahren ( als Merkel noch Umweltkompetenz hatte....) bereits eine "Schlagkräftige" Berliner Polizeitruppe, die reichlich brutal reden von sich machte.....
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
29. Juni 2017 10:54
Miriam S schrieb:
-------------------------------------------------------
> @Stefan Krefeld
>
> soweit ich erinnere, waren eher Polizeihorden in
> Güstrow oder Heilgendamm am Werk; und
> Rechtsanwälte mussten die Gegner aus den sinnigen
> Käfigen befreien.....das hatte aber nix mit
> verstellten oder verbrannten DB-Bahngleissystemen
> zu tun und auch aktuell kennt man die Täter nicht,
> hat sie aber offensichtlich schon wieder
> gefangen...
>
> Ich mag die Schnellschüsse nicht, mit denen man
> einen "Täter" erlegt, der noch gar nicht überführt
> wurde.
> So ganz nebenbei das Spielchen am Rande wundert
> mich nicht: es gab schon vor einigen Jahren ( als
> Merkel noch Umweltkompetenz hatte....) bereits
> eine "Schlagkräftige" Berliner Polizeitruppe, die
> reichlich brutal reden von sich machte.....

Entschuldigung!
Vielleicht war ich etwas undeutlich, missverständlich...
Also, noch mal:

Es steht zu vermuten, dass die gleichen Abriegelungsbilder, wie zu DDR-Zeiten, zu sehen sind. (Güstrow `81)
Oder 2005 beim Dabbelju-Bush-Besuch in Mainz.
Alle paar Meter ein Polizist und wer im Sperrbereich ans Fenster tritt, wird.. - notfalls erschossen.
Wir werden sehen, wie weit es geht.
Bleibt immer noch die Frage:
Warum nicht auf Sylt, bei den Abzockern oder auf Helgoland???
Da, wo es kaum einen stört...
Hinter dem Mond, wäre auch ein guter Platz.
Oder mit Realitätsbezug: In einem afrikanischen Flüchtlingslager.

Zu den gewaltbereiten "Demonstranten" - ich betone: zu den Arschlöchern - folgende Feststellung:
Wenn die sich ihren "militanten" Heckmeck sparen würden,
wäre evtl. eine Demo mit 500.00 oder einer Million möglich.
So bleiben die Leute lieber zuhause.

>Cui Bono?<, frag ich da nur.
N paar Aufhetzer ( mit Steuergeldern?) bezahlen und damit Bürgerprotest verhindern.
Ich weiß...
...das ist jetzt haarscharf an der Grenze zu einer Verschwörungstheorie,
aber sie drängt sich doch auf, unter dem Motto:
Die Herren/Herrinnen der Welt demonstrieren ihre Machtgeilheit:
"Wir sperren eine Stadt ab... weil´s uns Spaß macht, sinnlos Steuergelder zu verbrennen... und kein ernstzunehmender Protest...."

So... - ich hoffe es wird klar, dass ich mehrere negative Fronten sehe, die da aufeinander treffen, ohne Positives zu bewirken.
Daniel K
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
03. Juli 2017 11:26
"Ein paar Arschlöcher, die aufeinandertreffen", ja, Stefan, so ist es und die deutsche BK outet sich auch mal wieder: "der Gipfel ist AUCH für die Bevölkerung da ( oder so ähnlich) faselte sie" aber deshalb sperrt sie das Volk aus in weitem Umkreis!!!!
Hat sie nun jede Scham verloren: so offen zu zeigen, dass sie weder sich unter GG sieht ( siehe Aufhebung des Fraktionszwanges, der seit je verfassungsfeindlich ist ..)noch dass sie eben durch Eid NUR dem Volk zu dienen hat und nichts anderem. was also treibt sie dort in Hamburg mit ihren Kumpanen?

ich schäme mich auch für Macron, der sich offenbar in diese korrupte Riege einzugliedern scheint. Was Herr Macron halten Sie von Frankreichs Souveränität ?
Stefan Krefeld
Re: Macron oder Corbyn: Quo vadis SPD?
06. Juli 2017 09:48
Quo Vadis SPD?
34 Mrd. Invest-Stau im Bildungsbereich.
Laufend 25 Mrd./p.a. Unterfinanzierung im Biltunks-Süstehm.
Macht in acht Jahren: 34 + 8 x 25 + Preissteigerung = Eine Viertelbillion
Das fehlt bis 2025 im Bildungssystem. (Auf 2025 hochgerechnete GEW-Zahlen sind noch erschreckender.)
Und? Herr Schulz? Quo Vadis?

Es läuft frei nach Reinhard Mai:
Als Merkel* mit Schulz** zur Übereinkunft kam:
"Hältst Du sie dumm, halt ich sie arm und gefügig."

Quo Vadis?
20% plus/minus X zur BTW 17.
Das ist die Schulzvorgabe... - äh... die Vorgabe für den Schulz-Hansel.
Er hat... - musste... - wollte... - Schröder auf offener Parteitagsbühne die Hand schütteln.
Klarer konnte das Zeichen GEGEN die eigene Partei nicht sein!!!


Nicht "Macron oder Corbyn"-Sternschnuppen
Sondern
"Sanders", das ist die alte, ewig aktuelle SPD.
75 Jahre hat der Senator auf dem Puckel und ist in den US-Medien gefragt wie nie.
Warum wohl????
Quo Vadis, Herr Schulz?

--------------------

*Merkel = Auto-Rüstungs-Export-Konzerne
**Schulz = Schröder-Mafia-Banken-Korruption
Herzlichen Glückwunsch Martin Schulz.
Die aktuellen Umfragen sind eindeutig.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist näher als die CDU.
Haben sie Ihren Schröder-Gabriel-Auftrag bereits erfüllt?
Dann einen schönen Urlaub...
Stefan Krefeld schrieb:
-------------------------------------------------------
> Herzlichen Glückwunsch Martin Schulz.
> Die aktuellen Umfragen sind eindeutig.
> Die Fünf-Prozent-Hürde ist näher als die CDU.
> Haben sie Ihren Schröder-Gabriel-Auftrag bereits
> erfüllt?
> Dann einen schönen Urlaub...

Ja was nun? Alternativlos? Kaiser Wilhelm oder doch weiter wie gehabt?
Bernd schrieb:
-------------------------------------------------------
> Stefan Krefeld schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Herzlichen Glückwunsch Martin Schulz.
> > Die aktuellen Umfragen sind eindeutig.
> > Die Fünf-Prozent-Hürde ist näher als die CDU.
> > Haben sie Ihren Schröder-Gabriel-Auftrag
> bereits
> > erfüllt?
> > Dann einen schönen Urlaub...
>
> Ja was nun? Alternativlos? Kaiser Wilhelm oder
> doch weiter wie gehabt?

Ja, leider.
Weiter, wie gehabt.
Zur Zeit viel Tamtam in der (Auto-)Spezelwirtschaft....- bis die nächste Sau durchs Dorf rennen darf.
Dann ist wieder Ruhe.
Dann ist Wahl.
Dann ist Weihnachten.
usw.
Solange, bis die deutschen "Jobmaschinen" unter den Trümmern der disruptiven Innovationen verschwinden.
Merkel war schon 2005 von gestern.

Wo sind die langen Linien bei der SPD?
Wo ist sie überhaupt...?
Näher an der 5%-Hürde, als am Kanzleramt....!
Wer da rauf will, muss die Koffer gepackt haben,
mit Inhalten....!
Es wäre doch so einfach, da doch oben völlige Leere herrscht.
Es ist also der Unwille der SPD.
Das Chaos arbeitet Merkel in die Hände. Vorerst hält sie sich bedeckt bis sie wieder aus ihrer Höhle blitzschnell zuschlägt.

Prost den deutschen Micheln ! die immer noch nicht kapieren, wer ihnen das durcheinander liefert um dahinter die eigenen Machtpläne weiter zu perfektionieren.
Stefan Krefeld schrieb:

> Dann ist Wahl.
> Dann ist Weihnachten.
> usw.

Ja - was ist denn mit der "Wahl"?
Was "wünscht" sich denn das hörige deutsche "Volk"?
Wie oft "sonnt" man sich denn noch in dieser "heilen" Welt"?

Keine Alternative gefällig?
Wer die etablierten Vereine und Parteien wählt, wählt den Krieg !
Dann haben wir es nicht besser verdient!
Bernd schrieb:
-------------------------------------------------------
> Stefan Krefeld schrieb:
>
> > Dann ist Wahl.
> > Dann ist Weihnachten.
> > usw.
>
> Ja - was ist denn mit der "Wahl"?
> Was "wünscht" sich denn das hörige deutsche
> "Volk"?
> Wie oft "sonnt" man sich denn noch in dieser
> "heilen" Welt"?
>
> Keine Alternative gefällig?
> Wer die etablierten Vereine und Parteien wählt,
> wählt den Krieg !
> Dann haben wir es nicht besser verdient!

Diese so genannten Alternativen sind zu besichtigen, in Washington, in Moskau, in Ankara.... bei der AFD-eigenen "Werthers Echte"-Werbung.... - und in der E-Meter-/Thetanen-Welt der neidfarbenen Widergänger unter der Füüührrrrung dieses Reserve-Zivildienst-Hauptmanns.
Ich bitte um Entschuldigung, aber mit diesen Leuchten kann ich mich nicht unnötig aufhalten.

An dieser Stelle bleibt auch mir eine gewisse Medien-Schelte nicht erspart.
Wenn diese Geschwätzigkeits-Moderatoren der ÖR-Talkshows mal von dem ewigen
Boßbach-, Oppermann-, Wagenknecht-, Lindner-, Göring-Eckardt-Karussell ablassen würden.
Um nur die schlimmsten Nervensägen, neben diesen gekauften Neoliberal-Profs. zu nennen.
Und dann bitte keine Proktologen-Einzelinterviews mit der "Ewig Abwesenden" mehr.
(Wo war die eigentlich auf dem Diesel-Gipfel? War der Italien-Urlaub wichtiger???)

Man könnte doch mal mit der modernen Verkehrstechnik anfangen.
Im DLF-Radio wirkte Klaus Töpfer geradezu wie ein Jungbrunnen.
Mein Beitrag dazu:
Innerhalb der Frage nach kurzfristigen Alternativen sollte man sich nicht so schnell vom Methan-Gas weglabern lassen.
Bei CH4-Gemischen gibt es kaum Partikel, kaum NOx und es ist gut verfüg- und vor allem handlebar.
=> Kann beliebig mit Biomethan gemischt werden
=> Ist seit Jahrzehnten und weltweit bewährt
=> Mehrere hundert Mio. Autos werden mit Erdgas betrieben... - Herr KdF-Chef.
(Also , der VW-Müller hat auf dem Dieselgipfel echt nix begriffen!)
In Skandinavien wird sogar zusätzliches H2 beigemischt ( HCNG ), was die Energiedichte weiter erhöht und z.B. ein Ansatz bei der PtG-Technik wäre.
Der zeitweise und kurzfristig überzählige Windstrom könnte so, in Form von H2, im etablierten Erdgas-Netz zwischengelagert werden.
Weiterer großer Vorteil: Jeder der es will, kann im Rahmen seiner Möglichkeiten CH4 produzieren. (z.B.Landwirte)
Das ist natürlich ein großer Nachteil für die Energie-Konzerne.

Dann wäre mal die praktische und theoretische Energiedichte (Kg/kWh) in der Batterietechnik zu beleuchten.
Der klassische Vergleich: Diese Batterie entspricht in ihrem nutzbaren Inhalt dem einen, zwei, drei Glas Sprit.
"Rechnet man die jeweils nachgelagerten Wirkungsgrade ein, so sieht das Verhältnis folgendermaßen aus...."

Und ganz wichtig!
Das sehe ich kommen:
Batterien nach 400, 500 Ladezyklen und dann... Feurio!!!
Ich sehe es geradezu vor mir, wie die E-Autos abfackeln, wenn die dichtgepackten Hochleistungsbatterien in die Jahre kommen.
Die interne Wärmebelastung wird im Lebenszyklus nicht geringer und gewisse Mobiltelefone seien nur als Beispiel genannt.
Obwohl.. da war´s ein Konstruktionsfehler....- mit dem Energie-Äquivalent weniger Tropfen Benzin.
Aber man muss es trotzdem im Auge behalten.

Übrigens:
Was wird eigentlich aus der ganzen Schmierstoff-Industrie (z.B. Ölwechsel-Stationen), Herr Schulz???
Was sagen Ihre leeren Kanzler-Koffer dazu???


Abschluss(doppel-)frage:
Warum sind spinnerte Projekte, wie der Hyperloop in Deutschland nicht möglich?
Warum wird der Transrapid verschleudert?
Das ist - ohne jede Parteipolemik - die Frage nach des Pudels Kern.
Die Frage nach dem Risikokapital in Deutschland.
Ohne dieses ist sowieso alles Essig.
FREI BAHN, DEN DANIEL DÜSENTRIEBS IN DIESEM LAND - Herr Schulz.
Stefan Krefeld schrieb:
-------------------------------------------------------

..und schrieb und schrieb..................

Das eigentliche Thema handelte sich ja wohl um den Herrn Schulz, welcher sich vergeblich abarbeitet und es bei Erfolg oder Nichterfolg auch nur bei der bekannten Deutschbürgermurr - murr Haltung bleibt. Wir schön dämlich!

Ja, manch´Einer schwebt in Kinderträumen und "arbeitet" sich unentwegt an morschem Holz ab. Dies gibts seit ewig schon und leider wohl noch für tausend Jahre.
Nervend wird auf Zustände herumgehackt, welche mit etwas Clever und - vielleicht? Intelligenz- zu beseitigen wären.

ALTERNATIVLOS eben...............................................................................
Stefan Krefeld schrieb:
-------------------------------------------------------

..und schrieb und schrieb..................

Das eigentliche Thema handelte sich um den Herrn Schulz, welcher sich vergeblich abarbeitet und es bei Erfolg als auch Nichterfolg nur beim unkritischen Murren von Bürgern bleibt.
Nervend wird auf Zustände herumgehackt, welche mit richtig Cleverness und - vielleicht? Intelligenz- zu beseitigen wären.
Ansonsten: alter –naiv - los
smiling smiley Vorsicht! Schmunzelgefahr! smiling smiley

Zusammenfassung und Rezension zur Ur-Aufführung des ersten Aktes im Bundes-Wahl-Stadl
Der Titel: ">BTW17< oder >Der Herr September Martin und die Ewig-Abwesende<"

Das Bühnen-Setting: althergebracht.
Dem interessiert bis blasiert gelangweilt wirkenden Publikum bietet sich, im Lichte der Scheinwerfer,
die übliche, unfertige Bühnenausstattung eines - gaaaanz überraschend - wiederkehrenden offentlich-rechtlichen Großprojektes:
An wackeliger Einrüstung hängend, dienen drei staubige Brokat-Vorhänge als Eingrenzung der Spielfläche.
Daran befestigt, die Plakate mit ihren inhaltsleeren Parolen, den Buchstaben-Resten beim Scrabble gleichkommend.
Der Bühnenboden aufgeteilt, durch kaum wadenhohe Jägerzäune, in so genannten Parteifarben gehalten.
Jede Teilfläche bereits zu Beginn dürftig besetzt, mit so genannten farblosen Polit-Zwergen.

Erster Akt, erste Szene:
Kaum dass die Scheinwerfer ihr Licht spenden, schon beginnt das Spiel in plakativer Erlöser-Stereotypie:
Verkleidet als Sankt Martin schwebt eine Hauptfigur, September Martin...
( Die Rolle als Kreuzweg-Leiden gespielt, vom Re-Import-Debütanten, Martin S. )
...ebendieser schwebt, vom rasch abebbenden Jubel-Gesang begleitet, auf die Bühne, hinter seinen roten Zaun, landet dort erkennbar hart auf den realen Brettern....
( War dies gewollt oder Folge technischen Versagens? )
....und beginnt, dem Publikum stets den Rücken zugekehrt, ein quälend langes nahezu monologisches Wortgefecht mit dem rückwärtigen Vorhang,
alles begleitet von seinem fortgesetzten Gehumpel - oder ist es Gestolper?
Auf seine Fragen und Anwürfe dringt einzig das unregelmäßige Gekicher einer Frau durch die schwere Stoffabtrennung auf die Bühne
Endlich auf den Knien angekommen wimmert er, brüchigen Wortes,
SIE möge sich zeigen, sich offenbaren.
"Nö!"
Sein Rufen, sein Flehen. - Nur immer wieder die Ablehnung aus dem Off.
"Ich mach aber keinen Wahlkampf mit Ihnen... - gegen Sie! Ist alles so schön bunt hier!"
Ewiggleiche Worte.
Erste einsilbige Längen im Ablauf.
Einzig vereinzelte Pfiffe aus dem Publikum bringen eine gewisse Tiefe ins platte Spiel.

Die Dürftigkeit der Handlung wird unterstrichen durch - man will es kaum glauben - den Szenen-Applaus für... - einen Lichtwechsel.

Des Regiesseurs Gnade lässt die Mitte der Bühne abdunkeln. - Endlich!
Dem müden Aug' des Zuschauers erscheint's geradezu als ein erster Höhepunkt, dass nun die 7%-Ränder erstrahlen dürfen.
Extrem links und rechts der Bühne zwei erkennbar leichtgewichtige Supporting Actors.
Die rote Pazifisten-Sahra und der gelbe Zivildienst-Hauptmann.
Beide tragen stacheldraht-umwirkte Steigbügel über ihren Schultern.
Sein Anzug - ins Plakathafte übersteigert - mit Aufnähern der Geldindustrie übersäht.
Ihr rotes und doch "fünf-mal-harz4-teures" Sloan-Kleid ziert zudem - die intelektuelle Leistungsfähigkeit des Publikums einlullend - ein handgemaltes Zottelbartgesicht - jedoch eines aus dem 19. Jhr.
Sie feilt sich die Nägel, ruft derweil: "Arbeit für alle... - anderen!"
Er stimmt ein: "Für uns ist das nix. wir (er)halten lieber Diäten, vom schlanken Staat."
Frisch verliebt werfen sich die Randfiguren - quer über die Bühne - Kuss-Händchen zu, recken Krimsekt-Flaschen gen Schnürboden.
Auch dies wahrlich kein Geniestreich des Regiesseurs, statt subtiler Mehrdeutigkeit doch nur platte Offenbarung gewisser Aktualitäten.

Der gelbe Pseudo-Hauptmann - stets nur schwarz-weiss ausgeleuchtet, ein kaum übersehbarer Verweis auf ehedem große Zeiten triumphierenden Willens - verkündet ausschließlich Altbackenes in neuen Semmeltüten, gebiert sich sogleich in großer Eile,
ruft ihr zu, dass er doch, als Wehrdienstverweigerer, ebendiesen "Makel" durch den zusätzlichen Erwerb des Jagdscheins wettmachen muss, greift sodann zur Waffe und jogt ab.

Im Verlaufe des ersten Aktes ist leider nur zu erahnen, das dieser riefengestählte Schwarzweiss-Gelbe die Tiertötungs-Lizenz und den Krimsekthandel als zwingende Zugangsberechtigung zum Oberdeck der Banken- und Versicherungs-Industrie ansieht.
Sein Weg zu den Maschmeyers ist zwar abgesteckt,
doch der Wegweiser, sichtbar nur von den Logen herab, jedoch aus dem Parkett nicht erkennbar.
Auch dies ein klarer Regiefehler, vor allem ein medialer Ausleuchtungsfehler!!!

Auch die Handlung der Pazifisten-Sahra ist wieder nur ein Griff in die platteste Klischeekiste:
Sie radelt, auf ihrer Seite, unispiriert durch ihren Klein-Garten, hält immer wieder an, beugt sich scheinbar huldvoll - faktisch ungelenk - zu den Gemähten herab,
pflückt jedoch nur die weltrevolutionären Blütenträume hinter ruinierten Mauer-Resten
und rollt - ausschließlich in ihren großen, goldenen Handspiegel blickend - ebenfalls ab.
Diese Uralt-Agitprop-Darstellung erzeugt auf den Sperrsitzen - verständlicherweise - deutliches Gemurmel, in den Logen zustimmendes Gelächter.
Beim Rezensenten jedoch nur dringlichen Würgereiz.

Wenig störende Zwischenrufe aus dem Publikum werfen die spöttische Frage auf die Bühne,
ob sich diese Randfiguren, hinter dem Vorhang, den gleichen Maskenraum teilen.
Auch ergeht sich das Gemurmel in der Feststellung, dass die Frischverliebten-Darsteller, zwar nicht vom Rollenverständnis her,
aber rein charakterlich zusammen passen, über alle Kulturschwellen, Schwebe- und Saarauto-Bahnen hinweg:
Wie ein Blick ins Programmheftchen erkennen lässt, haben beide Darsteller noch nie in der Realwirtschaft ihre Produktivauftritte gehabt.
Eine Tatsache die ihre schauspielerische Leistung mehr als deutlich einschränkt.
Beide wollen aber - trotz dieses erheblichen Mangels - künftig dem Publikum der Realwirtschaft den Spielplan vorschreiben.

Sodann lassen viel zu lange Handlungspausen die Bühne in quälender Leere vor dem Publikum gähnen...

Als endlich ein froschfarbener siamesischer Drilling auftaucht, schleicht dieser nur verschämt quer über die leere Fläche seines schrumpfenden Gartens.
Die Mitte des Drillings bildet - hoch aufgeschossen - ein Grauhaariger, auf seinen Schultern die Last der schwäbischen Automobil-Industrie:
"Es putzt und schrubbt der Dieselmann, wo Daimler sonst nicht fahren kann!"
Zu seiner Rechten, ein so genannter "Cem", die Rolle des offensichtlich integrierten Migrationshintergrunds:
"Ich haaab´ so wuuunderbares, schwarzgrünes Haar! Es säugt und nährt das Muttilein..."
Zu seiner anderen Rechten eine Katrin, eine abgebrochene Predigerin, offenbar auf ihrem zweiten Selbsterfahrungs-Berufsweg:
"Ich geb' Tarif B12 mit Zahnersatz für die Bienen und die Hummeln und den Mauersegler.
Sie werden sich alle versammeln, meiner Predigt lauschen und uns sogleich ihre Kreuze zusenden...! Und jetzt mach ich uns ein paar Schnittchen..."
Die beiden anderen: "Mit Dill! Mit Soja und Dill..."
Gezerre innerhalb des Drillings, als dem Grauhaarigen eine Rußwolke, aus dem Hause Dobrindt & Söhne, entfleucht.
Der Lange: "Ich rich' keinen Frosch!"
Der Cem: "Ich fress' keinen Frosch!"
Die Katrin: "Und ich... - ich bin auch kein Frosch... ein Glied... - ein nützliches Glied der Gesellschaft."
Alle zusammen: "Holeri-Di-Dudelddö! - Wohlsein!!!"
Abgang.
Aus dem Publikum: "Laaaangweilig!"
Hier gebietet die eigene parteipolitische Brille das betretene Schweigen des Rezensenten!!!

Wieder gähnende Leere...

...bis `Die Ewig Abwesende´ nun doch erscheint.
( Hervorragend leidenschaftslos simuliert von der nur allzu hochgejubelten Angela M. )
Sie zieht den Hintergrundvorhang ein wenig auseinander, prüft die Leere der Bühne,
schlüpft sodann hindurch, dicht gefolgt von einem reichlich fülligen Charly Brown mit Schalldämpfer-Trompete.
( Ab und zu seibern dünne Fäden aus dem Trichter. )
Im Programmheft ist der Massige als Chef-Kastellan ihres Amts-Hauses beschrieben.
Sein Quäk-Spiel übertönt... - ja, ersetzt gar ihre Stimme komplett.
Hier hat der Regiesseur gnadelos aus dieser uralten TV-Serie gestohlen.
Er sollte sich was schämen, wenn ihm nichts eigenes einfällt.

Setzt der Trompeter jedoch - auf ihren Befehl hin - kurz ab, so wird das minimalistische Pantomimenspiel der Darstellerin,
durch ihren äußerst begrenzten Wort- und Gedankenschatz quälend unterboten.
Wörtliche Selbstzitate, kaum verständlich pronouciert: "Bla-blabla und blaaa ist ansonsten, ein Stück weit, nicht unsere Aufgabe blaaaa EU-Kompe... blaaa nur Ländersache Blaablablabla-alternativlos-blaaa... ansonsten nicht meine...blaaaaaa...komplexe Lage... ...so oder so oder doch anders... 450 Millionen Jobs.... Blaaaa... Jobs.... für Millionen.... auf 450 Euro-Basis pro Tag... wie ich vermute... blablablaaaahhh.... gut leben... alles so schön bunt hier...blaaaaahhhh."
um nur einige der de-rangierten, geradezu dilletantisch wirkenden Phrasen zu zitieren.
Derartige unartiklulierte Äußerungen - erkennbar aus dem Souffleurkasten zugerufen - in einem öffentlich finanzierten Theater,
sind so erbärmlich, dass man jedesmal erleichtert aufatmet, wenn die Synchron-Trompete des dicken Begleiters einsetzt.
Ihr reichlich verzögerter Abgang sorgt im Parkett - zurecht - für vereinzelten Szenenapplaus.

Ende erster Akt, erste Szene.

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smiling smiley Vorsicht! Schmunzelgefahr smiling smiley 2/2
">BTW17< oder >Der Herr September Martin und die Ewig-Abwesende<"

Des Trauerspiels zweite Szene im ersten Akt:
Oh, welch traurig Spiel muss der Darsteller des September Martin, in der zweiiten Hälfte des ersten Aktes überstehen:
Nicht nur, dass die immer noch Badehosen einpackenden Logen-Abonnenten,
dessen vorzeitiges Spätherbst-Kostüm mehr und mehr unpassend, ja sogar komisch finden,
schließlich an falscher und doch letztlich passender Stelle über den Darsteller und seine Rolle lachen.

Völlig zum hingepfuschten Schmierenstück verkommt dieser Teil der Aufführung,
als auch noch ein grölend lachender Politrentner, im hochwohllöblichen Juhnke-Zustand,
die Bühne betritt, einen nicht nur mit Gas-Flaschen und Zigarren beladenen Bollerwagen hinter sich herzieht.
Gleichzeitig trampelt, vom anderen Ende der Bühne her, eine Horde mit Bomberjacken und KKK-Mützen über die Bühne.
Gegröle.
Sie urinieren gegen ihren blaubraunen Zaun.
Er an den ihm fremdgewordenen Roten.

Das poltern des Politrentners und der Lärm der Mützenträger überlagern sich so, dass das Spektakel nicht differenziert werden kann,
man den Ursprung gar im gleichen finanziellen Schmiertopf vermutet.
Ebenjenes Topfes einzig erkennbarer Kurzauftritt, samt Kosakenmütze,
beschränkt sich darauf, an den Bollerwagen einen weiteren solchen - gefüllt mit Ölfässen - zu hängen.
Hier kann man der Parkett-Reaktion nur herzlich zustimmen:
Diese Szene macht das Schmierentheater perfekt!!!
Das ist keine E. Jelinek und auch kein Th. Bernhard!!!
Von schaukelnden Helden ist auf diesem Spielplatz keine Spur.

Von `Perfektion des Ablaufes´ kann endgültig keine Rede mehr sein.
Dies gilt vor allem für das fahrige Spiel des September Martin!!!

Zudem scheint ein kurzer Blitz die Fäden, an denen die Darsteller hängen, zu beleuchten.
Und doch bleibt dem noch verbliebenen Zuschauer der Ablauf unglaubwürdig bis abstoßend.

Als wenn es nicht tölpelhafter ginge, in der Inszenierung, so hat sich der Regiesseur tatsächlich einfallen lassen,
dass der Schmierenrentner den September Martin, auf offener Bühne, umarmt, ihn sogleich mit seinen Schmierflecken übersät.
Das der September Martin sich nun dem Publikum zuwendet die Flecken als Verschmutzung, als eine Folge harter Arbeit reklamiert
und dass dieser erneute Monolog echte Bühnenarbeiter auf die Spielfläche kommen lässt
und dass diese nach dem Wunsche der Zuschauer den Garten des Martin auf unter ein Viertel der Spielfläche verkleinert,
lässt den Rezensenten die Handlung nur noch als völliges Laientheater rezipieren.

Auch die durch kleine Vorhangöffnungen gestreckten Geldhände, an denen der schäbige Doppel-Bollerwagenzieher im Abgang vorbei geht,
um sich fleißig die Taschen vollzustopfen,
ist nur noch als allzu billige Klammotte zu bezeichnen.
Shakespear ist tot - sein Glück! - kann man an dieser Stelle nur kommentieren.

Zum Ende des ersten Aktes klebt auf dem arg geschrumpften Sankt-Martin-Mantel vor allem der Dreck
aus der wohltemperierten Mafia-Suhle des Rentners.
Während der September Martin - auch in tiefer Scham? - wieder dem Publikum den Rücken zukehrt
und mit den verlöschenden Scheinwerfern - in offener Vergeblichkeit - zum Vorhang ruft: "Spiel mit mir!!!"
Endlich Pause...

Abschließend sei noch vermerkt, dass der einzige Auftritt der "Ewig Abwesenden" einen kleinen, passenden Gag zeitigte.
Aus dem rückwärtigen Teil ihres Hosenanzuges ragten, in Gesäßhöhe, mehrere Schuhe von TV-Interviewern heraus.
Aber auch das kurze Schmankerl, konnte das Gesehene nicht aufwerten.

Der im zweiten Akt anstehende Dialog zwischen September Martin und dem schmierigen Politrentner sei im Vorgriff noch kurz zitiert.
Dieser Teil scheint das einzig Erwähnenswerte im gesamten Dreiakter:
September Martin wird vom - in Überheblichkeit rauchenden - Rentner über seine Mohren-Rolle aufgeklärt.
Er, der Martin, diene nur als Ablenkung von dem Ewigen Wachstum weniger Taschen, so der schmierige Rentner:
"Wir die Neoliberalen, die Raffsüchtigen und die Asozialen teilen den Nerz-Mantel nicht.
Wir kommen gar nicht auf solch stupende Gedanken.
Wir köpfen den Bettler...
...dann ist Ruhe... HA HA HA...
...auch in Hannover... - HA HA HA....
... Nein!
Keine Ruhe!!!
Wir denken natürlich darüber nach,
wie viele Schwerter verkauft werden könnten,
wenn wir ein Bedürfnis nach der Dekapitation aller Bettler zu erzeugen in der Lage wären.
Weg mit dem überflüssigen Ballast!
Zum Schutz und Trutz unserer Nerz-Mäntel und der Facharbeiter-Villen im Tessin!
Also, der frisch gekachelten Riester-Villen im Tessin....
HA HA HA...
Wir überlegen bereits, wie lange so ein Schwert mit nur einer Klinge zeitgemäß ist!
Es geht auch um die Jobs in der Schwert-Industrie!!!
HA HA HA...
Müssen es nicht zwei Klingen sein? Oder drei? Oder fünf? Für die gründliche Vertikal-Rasur?
Wie viele teure Achtzylinder-Schimmel sind absetzbar,
zum Zwecke der Erfüllung dieser reinigenden Aufgabe auf den Abluftschächten in den Stadtzentren...
Achtzylinder, um sich dorthin chauffieren lassen zu können....
Ich fahre ja nicht selbst!
HA HA HA...
Hab´ ich nicht mehr nötig!
HA HA HA..."

Die Erwähnung der peinlichen Zwergen-Rollen
u.a. der so genannten Generalsekretäre und Fraktions-Domteure ist nicht nur der Zeilen nicht wert,
Sie verbietet sich geradezu....

Somit bleibt als Fazit:
Möge der zweite Akt besseren - vor allem - Inhalts sein.
Das absehbare Groko-Gezerre des dritten Aktes beginnt dann morgens, ab dem 25.09. in diesem Theater.

Über den vielfach angepriesenen Beginn der Premiere eines reichlich dünnen Theaterstücks,
aus der Hauptstadt, für das Sonntagsabends D-TTT, das Dümpelbacher TagblaTT
Ihr Max Hengasch
Was war denn daas ?
ein Duell der Wichtigkeiten ? nein, ein Duett der Nichtigkeiten, vorgetragen von den Damen und Herren Moderatoren, die sich manchmal das ironische Lächeln nicht verkneifen konnten, die aber auch nicht bemerkten, dass es Ihr Machwerk war durch ihre Fragen das ganze in einen Komödienstadel zu verwandeln. Es war Verunglimpfung und Verachtung der Wähler und keine Aufklärung.

oder doch auch Aufklärung: dass man die beiden zahmen und langweiligen rückwärtsgewandten und kraftlosen Typen nicht wählen kann. Macht endlich Schluss mit eurer Heuchelei , eurem Versteckspiel und nehmt euren Eid und die Wähler ernst !

Merkel: sie hat nie etwas falsch gemacht und wenn doch dann doch nicht und dann geht's ab sofort weiter so, sie hat ja schon das Zepter für die nächsten 4 Jahre in der Hand , huldvoll lächelnd verzeiht sie jeden Anwurf wegen ihrer verfehlten Politik....ich frage nur, warum spielen die Moderatoren dabei mit?
und der angebliche Angreifer??? so zahnlos wird er sie nicht los...Gentlemanlike wird er nichts gewinnen...ihm fehlt jede Durchsetzungskraft

in Nordkorea hat heute die Zündung einer Wasserstoffbombe in der gesamten Region die Erde beben lassen...unwichtig....
wir spielen lieber weiter.....und tuen so , als gäbe es nur unsre Nichtigkeiten auf der Welt...WIR SIND WER, um uns dreht sie sich diese "schöne" Welt.

Das ganze Spektakel kostet mal wieder unsre Steuergelder...und war insgesamt eine blamable Show von niedrigstem Niveau.
Armes Deutschland , mit solchen Politikern und deren Schildträgern gehst du höchstens strahlend unter an allen Atomwaffen, die du auf deinem Boden lagern lässt und von Zeit zu Zeit erneuern lässt ....
zum Thema: wenn man der Herkunft Macrons nachgeht, kann man nur eingeschränkt gutes fürs Volk erwarten

"Nach seiner Tätigkeit im Finanzministerium arbeitete Macron im Pariser Institut Montaigne, einer wirtschaftsliberalen Denkfabrik. " (Wiki)

mit 31 Jahren erhielt er eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie.

"Zwei Jahre später wurde er Partner (associé-gérant) bei Rothschild.

Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen des Jahres, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar."

gefunden bei Wiki

für soziales engagement war da wohl kaum etwas übrig...

i.ü. sinkt sein Stern bereits deutlich
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