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Die Schlacht um Mossul: Der Mythos vom sauberen Krieg
06. Juli 2017 17:33
Die US-geführte Anti-IS-Koalition feiert in diesen Tagen die „Befreiung“ der nordirakischen Stadt Mossul. Glaubt man der offiziellen Darstellung, eine blitzsaubere militärische Aktion. MONITOR zeigt jetzt ganz andere Bilder aus einer mobilen Krankenstation mitten in der Stadt. Die Aufnahmen belegen das Leid der Zivilbevölkerung; darunter viele Kinder, die Opfer eines Krieges wurden, der in den letzten Wochen mit unerbittlicher Härte geführt wurde. Auch von der US-geführten Koalition, die bei ihren massiven Luftangriffen auf dicht besiedeltes Gebiet offenbar wenig Rücksicht auf Zivilisten genommen hat.
Warum fragt auch Monitor nicht einmal unsere Politiker, wo die Anteilnahme, das Entsetzen, das Mitgefühl für die Opfer in den Kriegsgebieten, die Faselei von der Solidarität bleibt? Ein paar Tote Briten oder Franzosen erzeugen einen Wellle der Heuchelei, tausende Syrer werden ignoriert! Moral a la Merkel und Cie, leider auch von Journalisten geduldet und verschwiegen!
Leider erklärt Oberstleutnant a.D. Scholz nicht, wie "das Schützen der Leute" dann abläuft, wenn man mit "Bodentruppen in die Stadt geht". Die wären dann mit Häuserkämpfen, Snipern und Sprengfallen konfrontiert und Montitor würde regelmäßig die Verlustlisten von Soldaten veröffentlichen. Zu glauben, dass es dabei keine zivilen Opfer gäbe, ist naiv.
tja, das Herrenmenschentum ist nicht ausgestorben und zeigt den Sklaven , wohin sie gehören; vor allem zeigt es, dass die Bevölkerungsdichte auf dem Erdball durch Kriege dezimiert werden kann und damit für die Kaste der Eliten mehr übrig bleibt ! Purer Zynismus! und der darüber gebreitete Schleier heißt verlogen "Humanitas"
Was? Sauberer Krieg? Ich glaube, mein Schwein pfeift bei so einer Überschrift. Was für ein irres Thema. Krieg ist ein schmutziges Geschäft. Darüber muss man doch nicht philosophieren. Und über Kriege aus Glaubensgründen, die heutzutage vorrangig in islamischen Ländern geführt werden, sowieso nicht.
Miriam S schrieb:
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> tja, das Herrenmenschentum ist nicht ausgestorben
> und zeigt den Sklaven , wohin sie gehören; vor
> allem zeigt es, dass die Bevölkerungsdichte auf
> dem Erdball durch Kriege dezimiert werden kann und
> damit für die Kaste der Eliten mehr übrig bleibt !
> Purer Zynismus! und der darüber gebreitete
> Schleier heißt verlogen "Humanitas"

Richtig Miriam ! Und dann möchten "unsere" Bundeslemminge im September das eigene Lieblingsregime wieder mit Kreuzchen loben. Gehts noch schlimmer?
Gottfried von Beutelratte
Re: Die Schlacht um Mossul: Der Mythos vom sauberen Krieg
08. Juli 2017 03:14
Liebe Redaktion!

Mir stellen sich da einige Fragen:

1: Was ist verhältnismäßig? Soll das heissen, wenn Daesh zu wenig irakische Soldaten umbringt, müssen die warten, bis Daesh wieder einige irakische Soldaten erwischt hat. Dann dürfen diese weitermachen?

2: Sie lassen einen deutschen Offizier zu Wort kommen, der meint, man müsse mit viel mehr Infantrie in die Stadt hineingehen. Dies bedingt immense Opfer unter diesen Soldaten. Wer stellt die Soldaten? Haben sie dort angefragt, ob sie gerne mehr Verluste hätten?

So, wie der Beitrag gestaltet ist, kommt mir fast in den Sinn, das sie versuchen, die Verbrechen von Daesh in den Hintergrund rücken zu lassen!

Ich wünsche noch ein schönes Wochenende!

Gottfried von Beutelratte
Miriam S.: Die "Herrenrasse" ist weltweit im Schwinden. Es wird leider die Durchschnittsrasse mehr und mehr, genau die, die nicht durch einen hohen IQ glänzt... Ironie aus: Sie sollten mal in der Gege1nwart ankommen. Die Bevölkerung wächst weltweit unverhältnismäßig. Und es ist nicht so, dass dies gut ist. Denn gerade da, wo es schon zu viel Armut gibt, da steigen die Bevölkerungszahlen unverhältnismäßig an. Es gibt übrigens wirklich einen Zusammenhang zwischen zu viel Zuwachs und Kriegsgefahr. Das zeigt die europäische Geschichte nämlich auch.
ok, Hugo eine echte Herrenrasse gibt's natürlich nicht , aber eine die sich als solche dünkt...die ist gemeint. das müsste aus dem Zusammenhang in meinen Beitrag auch sehr deutlich geworden sein.

Fazit : lesen und verstehen muss man schon können, und ob ich in der Gegenwart angekommen bin, glauben Sie beurteilen zu können ? da scheinen Sie sich eher im Träumen zu verlieren....also lassen Sie diesen Versuch, er gelingt Ihnen nicht.
Gerald Wilfried
Re: Die Schlacht um Mossul: Der Mythos vom sauberen Krieg
20. Juli 2017 00:16
Bei unseren Großeltern und Eltern tun sie es schon lange: Die Alarmglocken schrillen lauter denn je !

Deutschland wieder mittendrin als Ballermann – Profi ! Wann endlich schaffen wir Deutsche es, uns von unseren ewigen kriegsgeilen Anführern zu verabschieden. Schon wieder und wieder hängen sich unsere Regime in alle nur möglichen fremden Angelegenheiten rein, um nachher wieder als Dumme dazustehen. Obendrauf werden die Probleme von anderswo auch noch ins Land gezogen.

Im Lande gibt’s wohl nicht genug davon?

Bis September wäre NACHDENKEN nicht das Verkehrteste !
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