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Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
25. Juli 2017 14:07
Es gibt viele so genannte „Ausländer“, die im September gerne wählen würden. Sie fühlen sich deutsch, sind bestens integriert und erfüllen eigentlich alle Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Stattdessen aber sind sie in Deutschland nur „geduldet“, viele von Geburt an. Selbst eine erfolgreiche Berufsausbildung und ein fester Job ändern daran nichts. Die Betroffenen leben mit der ständigen Angst vor Abschiebung.
Sicher wird es eine Reihe von Zugewanderten geben, welche alle Bedingungen für ein Bleiberecht erfüllen. Es ist allerdings sehr zweifelhaft, dass es sich laut obigen Aufmacher um „Viele“ handeln soll, welche echten Einbürgerungsanforderungen entsprechen sollen – deutsche Sprache, Gesetze, Kultur, Tradition , Umgangsformen intus? Kein Mehrfach-oder doppelpass um sich Hintertüren offenzuhalten? Mmmh… Hier werden einfach unkontrollierte Dinge in den Raum gestellt . Woher kommt also so eine Annahme? Wer sind die Quellen?

Auffällig ist dabei, der erfolgte illegale Grenzübertritt von Massen aus dem Orient, Vorderasien und Afrika als tagtägliche Wahrnehmung völlig in den Hintergrund balanciert und wird. Der Sammelbegriff „Ausländer“ wird wohl eher neutralisiert als Wahlvolk für die CDU-Administration interessant. Schließlich weht ordentlicher Gegenwind aus der demokratischen Bürgerrechtsbewegung und da könnten die „Ausländer“ gut und gern das Zünglein an der Waage werden. Das deutschstämmige Wahlvolk ist ja in letzter Zeit sowas von unzuverlässig geworden und profan gehandelte lapidare Unzulänglichkeiten an der Basis müßten dann weitere Bündelungen verhindern helfen.

Gut – unzuverlässig kann man nicht ganz so stehen lassen – sich die Adenauerdynastie hält noch immer im Sattel - wie die Kollegen im Vorderen Orient. Immerhin hat eine hier in Deutschland befindliche Riesengefolgschaft des türkischen Despoten ihm die Treue geschworen und seine Machenschaften begrüßt und bejubelt. Sogar türkische „Unternehmer“ prahlten in TV für diese Sache. Eigentlich DER Grund für Abschiebung. Und die Wut, dass noch immer nicht jeden seine ganze Sippe nach hier nachfolgen konnte, hält an. Berufsausbildung und fester Job ? – na wieviel Millionen deutscher Bürger sind denn arbeitlos und weitere an und unter der Armutsgrenze?

Die Deutschen sind es, die eher über dieses Hick-Hack der politischen Clique beunruhigt sind und leben zusätzlich nach allen bisherigen Vorkommnissen in Angst vor zunehmender Verfremdung.
Macht jetzt Monitor auch schon auf Populismus gegen rechtmäßig handelnde Behörden! Wenn jemand 30 Jahre nicht seine Herkunft nachweisen kann, was soll dann eine Behörde tun???? Ich warte jetzt schon auf sogenannte Gutmenschen, die mir ausländerfeindlichkeit vorwerfen.i
gibt es jetzt türkische fernsehsendungen auf deutsch ?
Der Beitrag über die Personen, die 30 Jahre nicht ihre Herkunft nachweisen könnten/wollten hat mich irritiert. Wie kann so etwas sein? Wie stellen sich die Behörden dazu? Ich finde, der Beitrag war wenig aussagekräftig. Da helfen auch Vergleiche mit Uruguay und Chile auch nicht. Für mich sieht gute Recherche anders aus.
Klaus Keller
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
27. Juli 2017 22:50
Wenn es um das Thema Duldung geht, dann denke ich eher an den Aufenthalt von grabschenden Taschendieben am Kölner Hauptbahnhof bis zum IS-Kämpfer Anis Amri.

Hätte man die Kriminellen unter den Ausländern nicht so lange geduldet wäre es nie zu übergriffen gegen Ausländer allgemein gekommen; dann mit der Folge der Erfindung einer „Willkommenskultur“ und dann wieder mit der entsprechenden Zuwanderung von Hundertausenden 2015, was bei Grenzschließung wiederum die jährlichen Leichen im Mittelmeer erklärt.

Unser Verständnis von Duldung sollte tatsächlich grundlegend überarbeitet werden, aber in Richtung mehr und schnellere Abschiebung oder Abschiebehaft. Stimmt Kettenduldungen sind nicht akzeptabel, schon gar nicht generationenübergreifend. Ich habe keine Idee, wie man das Vorzeigebeispiel aus der Sendung befriedigend in einen Gesetzestext formulieren kann.

Mir fällt nur noch die australische Verfahrensweise ein, nach der keine Einreise ohne Visum je dazu führen kann, dass man eine neue Heimat findet. Das sagt das australische Department of Immigration and Border Protection während unser Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ungeachtet vom Grundgesetz Art.16a Abs. 2 verspricht: „Menschen, die aus anderen Teilen der Welt vor Gewalt, Krieg und Terror fliehen, sollen hierzulande Schutz finden.“

Da muss doch kein Schlepper irgendwelche Geschichten erfinden, um die Leute „auf der Suche nach einem besseren Leben“ für viel Geld in die abenteuerlichen Schlauchboote zu lotsen. So sehen die Folgen unserer Duldung in der Regel im wirklichen Leben aus – oder im wirklichen sterben.
Kein unbescholtener Bürger - egal ob deutsch oder ausländisch - wird von nichts und niemandem gezwungen hier zu leben!

Sie können gehen wohin sie wollen - auch dorthin, "wo der Pfeffer wächst!"
Im Ausland (Österreich, Schweiz, Südostasien, etc.) wird man zunehmend gefragt, ob hier eigentlich nur noch "linke Spinner und renditegeile Fantasten" den Takt vorgeben bzw., ob wir hier noch "alle Tassen im Schrank haben" im Umgang mit unserem eigenen Land und unserer Jahrtausende alten Kultur, wo sich heute die eigenen Mitbürger von ihren eigenen Landsleuten abwenden und sich um "fremde Menschen" kümmern.

Wir haben bereits Millionen armer Menschen hier und durch die Rentengeschichte wird diese Brisanz noch extrem zunehmen - uns brechen zunehmend die gesellschaftlichen Strukturen weg.

Mit den Politikern ist es wie mit dem System: Der Fisch stinkt vom Kopf her.
Es fehlt in Deutschland und in Europa der Bürgerentscheid bzw. der Volksentscheid - das ist Demokratie! Und nicht diese parlamentarische Lobbykratur, die wir tagtäglich erleben.
Klaus Keller
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
28. Juli 2017 21:39
"Messerattacke in Hamburg
Verdächtiger konnte offenbar nicht abgeschoben werden"
Tagesschau.de: "Stand: 28.07.2017 22:49 Uhr"

Ich glaube auch Olaf Scholz hat nicht das Gefühl, dass wir beim Thema Duldung zu hart sind:
Scholz sagte: "Offensichtlich handelte es sich um einen Ausländer, der ausreisepflichtig war, aber nicht abgeschoben werden konnte, weil er keine Papiere hatte. Das zeigt umso dringlicher, dass diese rechtlichen und praktischen Hindernisse bei der Abschiebung beiseite geräumt werden müssen."
Aufführen wie Arabische Großfamilien und so bleibt man in Germany bis zum jüngsten Tag. Da brauch man auch nicht wählen, man hat seine eigenen Gesetze.
Querdenker schrieb:
-------------------------------------------------------
> Mit den Politikern ist es wie mit dem System: Der
> Fisch stinkt vom Kopf her.
> Es fehlt in Deutschland und in Europa der
> Bürgerentscheid bzw. der Volksentscheid - das ist
> Demokratie! Und nicht diese parlamentarische
> Lobbykratur, die wir tagtäglich erleben.


Querdenken gut – dann auch effektiv handeln und wandeln? >>>> SEPTEMBER !!!!!!!!!!!!
Ausländer „fühlen“ sich deutsch? Benehmen sie sich auch deutsch? Benehmen wir uns selber deutsch? Leider bietet das hiesige Regime wenig Ansatzpunkte für ehrliche Integration. Ein Großteil der Deutschen favorisiert selber sklavenhaft und untertänigst das kapitalistische System der Ausbeutung . Somit gelangt die Masse der hereinströmenden Ausländer nur vom Regen in die Traufe. Sie hätten sich die Mühe und Qualen wahrlich sparen können und auch zuhause aufräumen können – so wie auch wir vor und hinter unserer „Haustür“ den spießigen Wohllebe - Muff der Alt-BRD seit 1945 endlich entsorgen müßten. Millionen von uns Deutschen wurden von der „Elite“ auch bereits abgeschoben. Nur scheinbar wollen es noch zuwenige wahrhaben und malochen unentgeltlich für Phantasterien dieses Personenkults.

Werden wir deutschen Bürger, wenn das Programm der Alternative für Deutschland endlich mal verstanden ist, im September das letzte Regime verabschieden können? Oder verkümmert jeder demokratische Aufbruch im Gezeter von Parteien?

Wie vermeldet, stehen allein in Thüringen ca. 18 Kontrahenten zur Wahl. Woanders sieht´s vermutlich nicht besser aus. Die sogenannte Weimarer Republik läßt grüßen. Statt Einigkeit und Zusammengehen gegen ein Regime, spielt man sich gegenseitig aus. Der Merkeladministration freut´s natürlich.

Oder müssen erst noch mehr Bundeswehrsoldaten die "Heimat" am Hindukusch , in Mali und an allen anderen Orten unserer Erde "verteidigen" und dafür sterben? Wann je, glaubt irgendwer, käme der alleinseeligmachende Kapitalismus mal ohne Krieg gegen das eigene und gegen andere Völker aus? Nur die Hasser gegen das Mitteldeutschland vor 1989 wären dann die Schlauesten der Hirntoden!

Wir gönnen uns wohl sehr gern einem Kriegsminister oder aktuell eine Flintenuschi? Wie heruntergekommen ist der Gemeinschaftssinn von uns Deutschen? Der Möchtegernsultan fibriert vor Freude über so viel Dämlichkeit. Messerstecher toben durchs Land, Steuerverbrecher avancieren zu Fußballsportikonen, Finanzminister sparen sich Milliarden - ohne Eigennutz? Mafia und Rockerbanditen ballern und toben ungehemmt umher? Millionen deutscher Menschen werden von Kapitalisten wie aus dem Selbstbedienungsladen geködert und dann weggeworfen?

Wo ist der Widerstandswille der deutschen Bürger geblieben?

Nicht mal ein Prozent dieser Gülle des Wirtschaftswunderlandes BRD war ehemals im Warschauer Block möglich – geschweige angedacht.
Kein Bock auf Demokratie?

Tja dann – Feste Jungs, macht nur weiter so…..
Klaus Keller schrieb:
-------------------------------------------------------
> "Messerattacke in Hamburg
> Verdächtiger konnte offenbar nicht abgeschoben
> werden"
> Tagesschau.de: "Stand: 28.07.2017 22:49 Uhr"
>
> Ich glaube auch Olaf Scholz hat nicht das Gefühl,
> dass wir beim Thema Duldung zu hart sind:
> Scholz sagte: "Offensichtlich handelte es sich um
> einen Ausländer, der ausreisepflichtig war, aber
> nicht abgeschoben werden konnte, weil er keine
> Papiere hatte. Das zeigt umso dringlicher, dass
> diese rechtlichen und praktischen Hindernisse bei
> der Abschiebung beiseite geräumt werden müssen."

Sehr seltsam, dass die Ausreise immer an fehlenden Papieren scheitert, aber niemals die Einreise...
Rechtliche und praktische Hindernisse wären überhaupt nicht existent, wenn sich unsere Regierung an denen, von ihnen selbst beschlossenen Gesetze (Schengen Abkommen, Dublin 2 Verträge) halten würde. In Wahlkampfzeiten sollte man sich nicht von billigen und immer gleichen Taschenspielertricks der Berufspolitiker hinters Licht führen lassen. Im Gegenteil: In Zuge des Brexit öffnet Britannien seine überfüllten Gefängnisse und schiebt alle durchgeknallten, kriminellen Koranpsychos in Richtung EU ab. Wo die wohl aufschlagen werden? Ich vermute mal, Lettland wirds nicht sein! Von den Hunderttausenden die in Italien und anderswo bis September geparkt sind und den Millionen auf dem Weg oder schon in Nordafrika, will ich gar nicht erst anfangen. Wirklich abschieben will hier niemand!
Ich bin gerne bereit meine Position zu überdenken oder ggf. Fehler einzugestehen, aber kennen sie noch ein anderes Land von den etwa 200 existierenden auf der Welt, wo man ohne gültige Legitimation noch dazu kriminell, einreisen darf?
Querdenken gut – dann auch effektiv handeln und wandeln? >>>> SEPTEMBER !!!!!!!!!!!!

Ausländer „fühlen“ sich deutsch? Benehmen sie sich auch deutsch? Benehmen wir uns selber deutsch? Leider bietet das hiesige Regime wenig Ansatzpunkte für ehrliche Integration. Ein Großteil der Deutschen favorisiert selber sklavenhaft und untertänigst das kapitalistische System der Ausbeutung . Somit gelangt die Masse der hereinströmenden Ausländer nur vom Regen in die Traufe. Sie hätten sich die Mühe und Qualen wahrlich sparen können und auch zuhause aufräumen können – so wie auch wir vor und hinter unserer „Haustür“ den spießigen Wohllebe - Muff der Alt-BRD seit 1945 endlich entsorgen müßten. Millionen von uns Deutschen wurden von der „Elite“ auch bereits abgeschoben. Nur scheinbar wollen es noch zuwenige wahrhaben und malochen unentgeltlich für Phantasterien dieses Personenkults.

Werden wir deutschen Bürger, wenn das Programm der Alternative für Deutschland endlich mal verstanden ist, im September das letzte Regime verabschieden können? Oder verkümmert jeder demokratische Aufbruch im Gezeter von Parteien?

Wie vermeldet, stehen allein in Thüringen ca. 18 Kontrahenten zur Wahl. Woanders sieht´s vermutlich nicht besser aus. Die sogenannte Weimarer Republik läßt grüßen. Statt Einigkeit und Zusammengehen gegen ein Regime, spielt man sich gegenseitig aus. Der Merkeladministration freut´s natürlich.

Oder müssen erst noch mehr Bundeswehrsoldaten die "Heimat" am Hindukusch , in Mali und an allen anderen Orten unserer Erde "verteidigen" und dafür sterben? Wann je, glaubt irgendwer, käme der alleinseeligmachende Kapitalismus mal ohne Krieg gegen das eigene und gegen andere Völker aus? Nur die Hasser gegen das Mitteldeutschland vor 1989 wären dann die Schlauesten der Hirntoden!

Wir gönnen uns wohl sehr gern einem Kriegsminister oder aktuell eine Flintenuschi? Wie heruntergekommen ist der Gemeinschaftssinn von uns Deutschen? Der Möchtegernsultan fibriert vor Freude über so viel Dämlichkeit. Messerstecher toben durchs Land, Steuerverbrecher avancieren zu Fußballsportikonen, Finanzminister sparen sich Milliarden - ohne Eigennutz? Mafia und Rockerbanditen ballern und toben ungehemmt umher? Millionen deutscher Menschen werden von Kapitalisten wie aus dem Selbstbedienungsladen geködert und dann weggeworfen?

Wo ist der Widerstandswille der deutschen Bürger geblieben?

Nicht mal ein Prozent dieser Gülle des Wirtschaftswunderlandes BRD war ehemals im Warschauer Block möglich – geschweige angedacht.
In Konstanz hat wieder mal ein Einzeltäter und Angehöriger der Religion des Friedens, einen Menschen erschossen und mehrere andere zum Teil schwer verletzt. Wobei, Maschinenpistole, volle Discothek, es bleibt abzuwarten ob es sich nicht doch um einen "Übermittlungfehler" handelt.
Dieser nette Moslem von nebenan war 34 Jahre alt, stammte aus dem Irak und widerstand erfolgreich seit 1991 den Integrationsbemühungen der deutschen Gutmenschen. Er wurde tief in der Nacht aus einer Diskothek geworfen, weil er dort "Krawall gemacht" hatte. Von da ist er nach Hause gegangen und mit einem veritablen M16-Sturmgewehr zurückgekehrt. Nach seinem Feuerzauber vor der Diskothek lieferte er sich noch eine Schießerei mit der Polizei, die ihm schließlich zu seinem Platz, an der Seite von 70 Jungfrauen ins Paradies befördert hat. Der Täter war wegen verschiedener Delikte polizeibekannt. Die Frage muss erlaubt sein, warum gab es bei ihm noch nie eine Hausdurchsuchung? Vermutlich wollte niemand die M16 finden, das Standard-Gewehr der US-Army und Kriegswaffe. Klar doch, religiösen oder gar terroristischer Hintergrund ist natürlich auszuschließen, sagt die Polizei. Biodeutsche haben in aller Regel keine automatische Maschinenpistolen zu Hause herumliegen, jedenfalls wäre mir das neu, noch nicht. Der ermittelnde Staatsanwalt hegt den Verdacht, daß der Täter illegal an die Waffe gekommen ist. Die Kombinationsfähigkeit mancher Staatsanwälte ist schon mehr als beeindruckend.
Nach den bekannt gegebenen Informationen ist dieser nette Moslem von nebenan 1991 zu uns gekommen, als Kurde aus dem Irak des Saddam Hussein. Damals war er acht Jahre alt, er hat also das deutsche Bildungssystem durchlaufen und alle Möglichkeiten gehabt, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dieser "Flüchtling" hat in der Folgezeit diverse Straftaten begangen, Körperverletzung, schwere Körperverletzung, Mißbrauch von Betäubungsmitteln, also entweder Drogen konsumiert oder damit gehandelt, hat Bewährungsstrafen bekommen, durfte also seine kriminelle Karriere fortsetzen. Saddam Hussein wurde 2003 getötet, damit war die Verfolgung dieses Herrn ganz klar ersichtlich beendet. Er hätte jederzeit in das seit damals autonome Kurdengebiet zurückkehren und beim Wiederaufbau helfen können. Allein die Vorstrafen hätten für eine Rückführung ausreichenden Grund gegeben. Aber nein, man läßt solche Leute in Deutschland weiterhin wüten.
Warum tut man das?
Schon hört man vereinzelt Stimmen, die da sagen, "wir biodeutschen Männer" können unsere Frauen nicht beschützen. Ich würde vor solch voreiligen Rückschlüssen vehement warnen. Es ist eine "Kopfsache", in aller Regel sind wir zivilisiert erzogen und es bedarf einiger Zeit, sich mit vorsintflutlichen, mittelalterlichen Steinzeitkampfmethoden zu arrangieren, die Hemmschwelle liegt bei den allermeisten einfach noch zu hoch, was normalerweise auch sehr gut ist. Falls dieses aber mal kippen sollte dann, ja dann haben wir die Situation, die man vielleicht sogar haben will...
Allerdings tun mir dann die Opfer des Genderwahns, die als Jungs rosa Kleider tragen und mit Puppen spielen mussten, mehr als leid...
ganz hübsch sarkastisch, Frank...aber bei unsrer Führungsriege unumgänglich ...es ist schon zum Kotzen, was uns geboten wird.
....hätte, hätte - müßte, sollte - tja Leute, und was ist zu tun, damit wir uns von diesem verhunzten Polittheater endlich lösen? Es wird nur lamentiert, wer was mit wem und warum Dreck am Stecken hat. Und dann wird das gleiche "Format" wieder gewählt? Aus den meisten "Kommentaren" in diesem Forum ist zu entnehmen, dass viele eben noch nicht genug haben, von diesem scheinheiligen System der BRD.
Matti Illoinen
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
21. August 2017 14:19
Hört das in Deutschland nie auf, "Ausländer" gleich kriminell? Minderheiten gleich kriminell? Woher kommen diese vielen Vorurteile? Wäre die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland genau so behandelt worden, wie viele sog. "Gastarbeiter" dann gebe es eine noch höhere Kriminalität. Viele Deutsche verzeihen den sog. "Gastarbeitern" welche ja schon im Wort Ausgrenzung beinhaltet nie, dass die Mehrheit sich bestens integriert, obwohl von der Mehrheitsgesellschaft nach wie vor Ablehnung, Misstrauen und Ausgrenzung erfahren. Ich bin in den 50zige rund 60ziger Jahren in Berlin in die Schule gegangen. Wir durften damals mit sog. "Gastarbeiter Kinder" nicht spielen. Damals haben die Eltern die Direktoren zum Teile angebettelt, man möge ihre Kinder doch in einer "normalen" Schule beschulen. Vergebens. Ursachen also und Wirkung sollte man nicht verwechseln. Seit den 70zier Jahren mit einer Ausländern verheiratet, habe mich von Familie, Verwandten "Freunde" getrennt, weil die teils offen, aber viel schlimmer die vielen versteckten Anfeindungen ich meiner Frau nicht zumuten wollte. Deutsche sollten eigentlich aus ihrer Geschichte gelernt haben?
Martin Münzer
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
08. September 2017 22:03
Matti Illoinen schrieb:
-------------------------------------------------------
> `Deutsche`? sollten...


Stimmt, jedenfalls nicht alle und die nie . Zumindest ist wahr, dass eine bestimmte bürgerlich-spießige Schicht der Westdeutschen plus dazugkommener Wendehälse aus Mitteldeutschland in überkommenen Gedankenwelten verharren. In der sogenannten freiheitlichen westlichen Hemisphäre waren fremde Gastarbeiter für billige, niedrige Beschäftigungen und als Klischeevorlagen – „Zwei kleine Italiener…“usw. willkommen.

Bundesbürger mußte gut bezahlten Bürojob haben, Gattin die farbige Putzfrau dirigieren. Für protzige Urlaubsunternehmungen dienten die Herkunftsländer ihrer Untertanen.
Nicht anders gelernt und gewollt wird diese feine menschenfreundliche und hochmoderne Lebensphilosphie westlicher Prägung seit Jahrzehnten weiter von der Masse seiner Bürger gewählt. Sie bleibt aus deren Sicht richtig – trotz täglich sich verbreitenter Pleiten, Pannen, Skandale und Mißstände. Jetzt bewegen sich etwas mehr „Fremde“ in Deutschland und die „Leid – Kultur“ kollaboriert. Ein bißchen Empörung mit „…es schon zum Kotzen, was uns geboten wird“ – wird als „Meinungsfreiheit“ deklariert. Laute Gedanken zugunsten eines grundlegenden, modernen demokratischen Aufbruchs bleiben stumm. Es ist noch zu früh.

Am laufenden Band stellen sich immer mehr Störfaktoren im alternden BRD-Politgetriebe ein. Völkerwanderungen lassen sich nicht verwalten - Forderungen nach einer Demokratie entwickeln sich und bilden sogar eine gemeinsame Plattform. Im Zuge fortschreitender Technisierung und Digitalisierung hat sich nur als scheinbarer Widerspruch zum aus dem Ruder gelaufenen Kapitalismus eine neue Metasthase gebildet: Der Neokolonialismus.

„Leben in Angst?“ – nur für Ausländer?
Vorsichtig geschätzt wird es wenigstens zwei, drei Generationen brauchen, bis eine Kehrtwende im gesellschaftlichem Umgang erkennbar sein wird.
Ob bis dahin die Regimegetreuen und Mitläufermassen etwas gelernt haben?
Elisa Unsinn
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
27. September 2017 19:42
Martin Münzer schrieb:
Ob bis dahin die Regimegetreuen und Mitläufermassen etwas gelernt haben?

Und? Haben sie gelernt?
Martin Münzer
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
01. Oktober 2017 18:35
Elisa Unsinn schrieb:
-------------------------------------------------------
> Martin Münzer schrieb:
> Ob bis dahin die Regimegetreuen und
> Mitläufermassen etwas gelernt haben?
>
> Und? Haben sie gelernt?

Nicht so ungeduldig, Madame! In der Zwischenzeit einfach nochmal nachlesen und zu Denken versuchen. Bei Manchen soll´s ja helfen - könnte Sinn machen.
Christiane F.
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
03. Oktober 2017 16:28
Martin Münzer schrieb:
-------------------------------------------------------
> Elisa Unsinn schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Martin Münzer schrieb:
> > Ob bis dahin die Regimegetreuen und
> > Mitläufermassen etwas gelernt haben?
> >
> > Und? Haben sie gelernt?
>
> Nicht so ungeduldig, Madame! In der Zwischenzeit
> einfach nochmal nachlesen und zu Denken versuchen.
> Bei Manchen soll´s ja helfen - könnte Sinn machen.

Sie sind aber uncharmant, sehr geehrter Herr Münzer!

Für viele Betroffene ist eine Rückkehr ins Herkunftsland aus unterschiedlichen Gründen schon lange undenkbar. Deshalb wird deren Duldung sofort nach dem Ablauf immer wieder verlängert. Es kommt zu sogenannten "Kettenduldungen".
Seit 2006 haben Bund und Länder mit verschiedenen Bleiberechtsregelungen rund 60.000 Menschen in Duldung zu befristeten Aufenthaltserlaubnissen verholfen. Hohe Anforderungen an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit haben ältere und kranke Menschen in der Vergangenheit von einem Bleiberecht weitgehend ausgeschlossen. Andere sind nur knapp nach dem damals gesetzten Stichtag eingereist. Mit jedem Jahr kommen neue Langzeitgeduldete hinzu. Aktuell leben wieder zehntausende Menschen registriert, aber ohne Aufenthaltsrecht unter prekären sozialen Bedingungen in Deutschland. 75.000 von ihnen leben seit mehr als sechs oder mehr Jahren hier. Eine grundlegende Lösung für sie fehlt weiterhin.
Der Deutsche Caritasverband, das Diakonische Werk der EKD und Pro Asyl fordern gemeinsam eine großzügige, humanitäre Bleiberechtsregelung, die das Problem der Kettenduldungen lösen.
Elisa Unsinn
Re: Leben in Angst: Kettenduldungen in Deutschland
04. Oktober 2017 18:37
Martin Münzer schrieb:
> Bei Manchen soll´s ja helfen - könnte Sinn machen.

Bei mir leider nicht, darum wende ich mich ja ganz vertrauensvoll an sie...
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