Georg Restle vor dem Monitor-Logo

URL: http://www1.wdr.de/daserste/monitor/index.html

Mitdenken. Mitreden. Mitstreiten.
Das MONITOR-Forum soll eine freie und unzensierte Plattform sein. Um Missbrauch zu verhindern wird das Forum moderiert - die Einträge werden erst nach vorheriger Kontrolle durch die Redaktion veröffentlicht. Wir bitten um Ihr Verständnis - und ggf. etwas Geduld.

Die Angabe einer E-Mail ist freiwillig und nicht zwingend notwendig. Auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (WDR-Forumsregeln)

Grenzen dicht in Afrika: wie die EU Flüchtlinge vom Mittelmeer fernhalten will
24. August 2017 15:56
Quasi über Nacht hat die libysche Küstenwache ihr Einflussgebiet bis weit in internationale Gewässer ausgedehnt. Ausgebildet und unterstützt von der EU bringt diese Küstenwache jetzt Flüchtlinge ins Bürgerkriegsland Libyen zurück, Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer werden bedroht, es fallen sogar Schüsse. Ein offensichtlicher Bruch des Völkerrechts. Doch die EU will jetzt noch weiter gehen: Migranten sollen offenbar schon auf dem afrikanischen Kontinent gestoppt werden. MONITOR liegen Dokumente vor, die belegen, dass auch Deutschland umstrittene Regime in Nordafrika mit Waffen und Munition versorgen will.
Sorry, es sind schon keine schlimme Bilder, aber es ist nun mal so, wir können nicht alle aufnehmen und sollen irgendwann Mal die Grenzer in Europa schiessen? Solche Bilder will die Politik unbedingt vermeiden, deshalb machen die Drecksarbeit andere und keiner sieht es. Aber Mal ganz ehrlich, ihr von Monitor seid doch alle Grüne und Linke Parteimitglieder, alle eure Themen waren ja sowas von links und grün, man könnte denken Ramelow und Roth sind die Redakteure.
es ist schlimm was mit den flüchtlingen geschieht,aber warum berichtet ihr nicht schonungslos über flüchtlingsursachen z.b.deutsche
rüstungsexporte, machenschafften der konzerne: profite einstreichen verluste vergesellschaften. unser reichtum basiert doch auf der armut der andern.
Mir ist unklar, welche Motivation hinter dieser Afrika-Flüchtlinge Reportage steckt. Dass die allermeisten Auswanderer lediglich aus wirtschaftlichen Gründen Afrika entkommen, und daher keine Flüchtlinge sind, bleibt völlig außer Acht. Was ist denn die Alternative liebes Monitor-Team? Alle Grenzen öffnen, grenzenlose Zuwanderung? Sowas kann ich doch nicht wirklich behaupten ohne die Achtung vor guter journalistischer Arbeit völlig preiszugeben. Und warum werden nur Befürworter dieser Politik interviewt. Bei dieser Art Berichterstattung braucht man sich über Kritik aufgrund von fehlendem neutralem und rationalem Journalismus nicht wundern.
Ich habe gerade Ihren Beitrag auf der ARD gesehen. Ich finde ihn erschreckend einseitig. Sie verurteilen zwar die Maßnahmen der EU, aber welche Antworten oder Lösungen haben Sie denn für den Massenexodus aus Afrika? Die Zustände der Migrationsbewegung aus den Jahren 2015/2016 haben rechte Parteien in ganz Europa stark gemacht und die Gesellschaft auf eine harte Probe gestellt. Kaum lässt der Druck auf Deutschland nach, werden andere Länder, die heute unter der Zahl der Migranten ächzen, von uns wieder moralisch gemaßregelt. Ganz schön scheinheilig!

Der größte Fehler bei diesem Thema ist meiner Meinung nach die mangelnde Trennung der Begriffe "Flüchtlinge" und "Migranten". Es gibt viele Fluchtgründe überall auf der Welt. Doch nicht für all diese Menschen kann Europa die Lösung sein, zumal nur wenige Länder bereit oder wirtschaftlich in der Lage sind, Migranten überhaupt aufzunehmen. Dazu braucht nur ein geringer Anteil Schutz im Sinne des Asylrechts.

Natürlich ist jedes einzelne Schicksal schlimm. Doch ich frage Sie nochmals: Was schlagen Sie vor? Was würden Sie tun? Sie beklagen zwar die Rückführung der Migranten nach Lybien, aber sind die Menschen aus Zentralafrika nicht freiwillig dorthin gegangen? Sie scheuen weder Kosten noch Mühe und gehen genau dorthin, in dieses unsichere und unmenschliche Land, aber wenn man sie zurückschickt, ist die EU unmenschlich? Diese Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.

Ich lebe hier in einer größeren Stadt, und ich kann Ihnen sagen: Das Stadtbild hat sich in den vergangenen Monaten sichtbar und spürbar verändert. Das Klima ist rauer geworden. Die Unbeschwertheit ist dahin. Für alle. Dieser kulturelle Wandel muss erst einmal verdaut werden. Deshalb: Sitzen Sie als Journalisten nicht zu hoch auf dem Ross. Erst mal besser machen, nicht nur den Finger in die Wunden legen. Ich hätte auch gerne eine gute Lösung für alle Menschen auf der Welt. Aber ich habe keine und gebe es wenigstens zu.
Die Welt ist nun einmal nicht so einfach, wie es sich die Idealisten vom Fernsehen vorstellen.
Sie haben keine Alternativen zu bieten, sondern klagen nur an, was ihrer Ansicht nach falsch ist. Würde man sie mit ihrem blauäugigen Idealismus schalten und walten lassen, sie sie möchten, würden sich bis zu 50 Millionen auf dem Wege nach Europa machen - mindestens bei deren Geburtenrate.
Die Probleme in Afrika würden sich dadurch nicht bessern - sie würden sich bis Europa ausbreiten und hier "afrikanische Verhältnisse" schaffen.
Die Probleme können nur in Afrika selbst gelöst werden - aber nicht durch eine Völkerwanderung nach Europa.

Ein Nachtrag zu den Tagesthemen, was direkt auch mit diesem Beitrag zu tun hat.
Man sollte Österreich nicht kritisieren, daß sie die Drecksarbeit für Deutschland machen, indem sie die Kontrollen durchführen, für die eigentlich deutsche Stellen zuständig sind.
Ich bin Österreich dankbar, daß sie zumindest versucht, die weitere illegale Einwanderung nach Österreich und somit nach Deutschland zu verhindern.

Der Bertelsmannstudie sehe ich sehr skeptisch entgegen, was ihre "Studie" betrifft. Es ist Wahlkampf - Bertelsmann ist SPD-nah und die AFD soll geschwächt werden.
Das Staatsfernsehen übernimmt die Bertelsmann-Thesen ungeprüft - kritisiert aber die sozialen Medien wegen Fake-News.
Jeder Bürger, der mit offenen Augen durch Deutschlands Straßen geht sieht, wie weit es um die Integration wirklich steht.
Dieser bericht war etwas zu dick aufgetragen.
Das Ziel des Beitrags ist unklar: Sollen die furchtbaren menschenverachtenden Verhältnisse in Afrika die neoliberale Merkel-Regierung erweichen und milde stimmen? Das, was "Monitor" bezüglich "Fernhalten vom Mittelmeer" gezeigt hat, dürfte Merkel & Co. voll bestätigen, Recht geben und beruhigen: Der Plan funktioniert, die Zahl der Flüchtlinge schrumpft. Egal was es an Menschenleben kostet - sie hat ihr Ziel erreicht. Wen interessieren schon der Diktator im Tschad oder das Elend in Niger? Merkel bestimmt nicht. Tod, Elend und Höllenqualen, von anderen für sie begangen, sind ihr Alltagsgeschäft. Humanitäres Gefasel und moralinsaure Reportagen sind eher was für den Pfarrer von nebenan.

Für Hilfen für Afrika wäre ohnehin kein Geld da: Den wirklich Bedürftigen kann schon allein deshalb nicht geholfen werden, weil in Deutschland jährlich rund 30 Mrd. Euro für jene Wirtschaftsflüchtlinge verpulvert werden, die die Wirtschaft als Billiglöhner und Lohndumper brauchen (bzw. missbrauchen) will. "Monitor" selbst trägt diese Entwicklung nach wie vor maßgeblich mit. Der undifferenzierte Zuspruch für Merkels Flüchtlingspolitik hat und wird weiterhin viele Tausend Menschenleben kosten. Und wie verlogen kann man eigentlich sein, wenn man, wie "Monitor", über Hartz IV herzieht, dabei aber die Flüchtlingsflut an Billiglöhnern mit keinem Wort erwähnt? Als ob das eine mit dem anderen nichts zu tun hätte. Kein Wunder, wenn die 62jährige Dame in Ihrem Hartz-IV-Beitrag keine Arbeit findet, wenn die Chancen auf einen Job gegen Null sinken.

Merkel jedenfalls wird das Treiben in der Wüste auch weiterhin kopfnickend begleiten und sich bei "Monitor" eventuell für die Erfolgsnachrichten bedanken. "Monitor" wird unterdessen auch weiterhin die herausragende humanitäre Haltung der Kanzlerin in den höchsten Tönen loben. Natürlich wurde die Dame auch in diesem Beitrag mit keinem Wort erwähnt, offenbar soll sie in Wahlkampfzeiten nicht beschmutzt werden und mit dem Sterben in Afrika in Verbindung gebracht werden. Oder zieht die Kanzlerin in der Merkel-dominierten EU gar nicht die Fäden? Sind vielleicht geheime Kräfte am Werk, deren Existenz "Monitor" erst noch investigativ enthüllen muss?
Es ist vernünftig, die Migranten vom Mittelmeer aber auch von der Wüste fernzuhalten und Auffanglager des leider unterfinanzierten UNHCR in Afrika machen Sinn.

Wir senden „Willkommenskultur“ in die Welt und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schreibt: „Asyl ist in Deutschland ein von der Verfassung geschütztes Recht. Menschen, die aus anderen Teilen der Welt vor Gewalt, Krieg und Terror fliehen, sollen hierzulande Schutz finden.“

Die Worte „aus anderen Teilen der Welt“ sind verfassungswidrig (GG Art.16a Abs.2).

Die australische Regierung, Department of Immigration and Border Protection, sendet „NO WAY“ in die Welt und schreibt bei der Seite von „Operation Sovereign Borders“:
„The Australian Government is delivering a range of offshore communication activities to inform people considering coming to Australia illegally by boat that they will never make Australia home.“
Kurz: Wenn du illegal einreist, wird Australien niemals deine Heimat werden.

Am besten schaut man sich das Ganze selbst mal auf den Seiten der australischen Regierung an. Der Pazifik wurde jedenfalls nicht zum Massengrab wie das Mittelmeer, seit illegale Zuwanderung für Migranten keinen Sinn mehr macht. Einwanderer (mit Visum) sind weiterhin willkommen im Rahmen der entsprechenden Gesetze.

Hier werden für illegale Zuwanderung Milliarden verschwendet, Milliarden gehen an Schlepper und für ein Bruchteil des Geldes müßten die Menschen in Lagern des UNHCR nicht mehr wegen Unterernährung und fehlender medizinischer Versorgung sterben. Das soll Humanität sein?
Ich hoffe, dass die durchaus schlechten Bedingungen in Libyen und dass die Afrikaner keine Chance haben nach Europa zu kommen, sich in Afrika rumspricht. Dann begreifen die endlich, dass die sich gar nicht erst auf den Weg machen brauchen. Wenn es denen in den Heimatländern so schlecht geht, müssen die einmal die Ärmel hochkrempeln und daran etwas ändern und nicht nach Europa gehen und sich hier ins gemachte Nest setzen.
Ihr sehr einseitiger Bericht erhebt den moralischen Zeigefinger, den die Readaktion selbst nicht gerecht wird.
Wo sind den Ihre Lösungen? Ist Europa der Fluchtort für all die Millionen Flüchtlinge dieser Welt?
Nein - weder Europa noch Deutschland können die Welt retten, sondern müssen helfen und sich schützen.
Deshalb sollten Sie es mal mit kritischen und nicht einseitigem Journalismus probieren.
Viel Erfolg
Seit Monaten werden wir von Monitor mit Beiträgen überschüttet, die keiner seriösen Überprüfung standhalten:

- peinlich, dass inzwischen festgestellt wurde, dass die Schlepper in Lybien ihre seeuntauglichen Boote nur deshalb total überladen losschicken konnten, weil ihre Retter bereits an der Hoheitszone warteten (und dabei zuschauen dürften, wie die Schlepper die Motoren für die nächste Lieferung abmontierten);

- ärgerlich, dass wir nichts dazu hören, wie sich eine "gute Flüchtlingspolitik" auf künftige Flüchtlingsströme notwendigerweise auswirken würde;

- unerträglich das Moralin, das Herr Restle und Andere um sich verbreiten. Auf dem hohen moralischen Ross zu reiten wird natürlich schwieriger, wenn man sich mit den Fakten beschäftigen muss.

Es tut mir leid, das ist kein verantwortlicher Journalismus, für den wir unsere Beiträge bezahlen. Fake news adrett präsentiert.

Götz Drauz
Das Forum mit Antwortmöglichkeit jetzt erst entdeckt, dann doch besser hier als unter dem Beitrag:

An der faktischen Richtigkeit zweifle ich bei Ihren Berichten nicht. Ich lese, sehe, höre viel und weiß einzuordnen in ein differenziertes Weltbild. Mein Glück, dass ich einen Naturwissenschaftler als Vater habe.
Viele anderen Menschen könnte es allerdings schwer fallen einen solch undifferenzierten Beitrag auch differenziert einzuordnen.

In zu vielen erlebten Diskussionen outen sich dann beispielsweise Fans von Putin(s Weltbild), Erdogan, Verschwörungstheorien, AfD etc. und es endet immer wieder an dem Punkt an dem nicht mehr differenziert weiterdiskutiert werden kann, weil es nur noch den einen Fakt! gibt (sofern er denn auch nicht nur dafür gehalten wird) und jegliche andere (ebenfalls) völlig korrekte Fakten einfach übergangen werden. Aber eben genau die Kombination der vielen Fakten ist es, die beweist, dass die Welt bunt ist und nicht schwarz oder weiß. [Eine Anmerkung, nachdem ich die Überschriften ihres Dossiers Flüchtlinge gesehen habe... Ist das nicht vielleicht doch ein eher eintöniges Bild?)

Bitte engagieren Sie sich, besonders im Gegensatz zu Medien wie in Polen, Russland, Türkei, (&Deutschland: rtnews), ein neutrales, aufklärendes und von vielen Seiten betrachtendes Medium zu sein, dass auch (Hinter-)Gründe für bestimmte Situationen und Handlungen deutlich macht und eigene politische Gesinnungen hintenan stellt.

Wie soll man sonst die Leute zum differenzierten Denken ermuntern, anstatt sie (in welche Richtung auch immer) anzuheißen?
Vielen Dank für Ihre Berichterstattung über die Flüchtlingssituation, besonders an den "erweiterten Eu-Grenzen".

Wir auf dem Sofa können gut und gerne darüber sinnieren, ob Ihre Berichterstattung objektiv ist und ob wir Europäer weiterhin Flüchtende aufnehmen können und in welcher Zahl.
Fakt ist, dass wir Geschäfte machen mit Regimen. Geschäfte, die als Flüchtlingsursachen enden und damit die Lasten auf die Geringsten verteilen. Die Gewinner dieser Geschäfte sind leider nicht dazu zu bewegen, Verantwortung für solches Leid zu übernehmen. Ihnen genügt es, dass es ihnen gut geht.

Dass es Flüchtlingscamps gibt, wo misshandelt und vergewaltigt wird - ist das wirklich das, was wir uns weiterhin auf dem Sofa in Europa ansehen wollen?
Dass die menschliche Notdurft ein Mittel ist, Flüchtende ihre Würdelosigkeit ein weiteres Mal vorzuenthalten - ist es das, was als Ergebnis unserer christlichen Haltung entspringt?
Wird es unserer Würde gerecht, dass wir tagtäglich mit erleben müssen, dass Kriegshandlungen zu Lasten der Kleinen Leute ausgeführt werden, während die Damen und Herren der Politik sich darstellen dürfen.

Man könnte den Eindruck gewinnen, Menschenwürde wäre verhandelbar und abhängig von gewissen Faktoren - zum Beispiel des sozialen Status, des Herkunftslandes usw...

Ist es nicht völlig egal, wer es ist - sie/er hat Anspruch auf würdevolle Behandlung?
Wer sind die Menschen, die dieses dem/der Schwächeren verweigern? Wer sind wir, dass wir uns diese Zumutung, solche Zustände erfahren zu müssen, gefallen lassen?

Wann verteidigen wir unsere eigene Würde? Unsere Würde schließt aus, dass andere Menschen so gequält werden.

Warum schreiben wir nicht allesamt den Deutschen Behörden und Institutionen, dass wir auf Einflussnahme drängen seitens der Deutschen Politik. Einfluss darauf, dass Flüchtende nicht misshandelt und vergewaltigt werden - überprüfbar. Dass das Engagement derjenigen, die von uns Ihr Gehalt beziehen, der Volksvertreter, über ihren Tellerrand hinausgeht und in echte Bemühungen eingeht, Menschenrechte einzuhalten.

Gruß
Sabine
Ich war sehr schockiert von dem Bericht der weiteren Abriegelung von Afrika und der Unterstützung und Aufrüstung von Diktaturen.
Ich war vorher der Meinung, Deutschlands Afrika-Politik geht in die Richtung, Ursachen der Not zu bekämpfen.
Das heißt für mich: mit sinnvoller Entwicklungspolitik, die möglich ist, wie es viele Hilfsorganisationen zeigen. Nur der finanzielle Aufwand müsste hier deutlich erhöht werden. Nicht nur durch Spenden sondern durch sinnvoll eingesetztes Geld der europäischen Staaten, mit dem ein Vielfaches an Hilfe erreicht werden könnte. Die Hilfsorganisationen machen vor, wie es geht. Mit ihrer Hilfe werden etliche sinnvolle und hilfreiche Projekte unterstützt und eingeleitet.
Diese Projekte müssen wir ausbauen statt eine Mauer. In Bildung, Hilfe zur Selbsthilfe, solarbetriebene Brunnen, Mikro-Kredite .... es gibt so viele gute Möglichkeiten, wie wir das Geld dort verwenden könnten. Und wir müssen mit den Menschen vor Ort zusammenarbeiten. Sie wissen am besten, womit ihnen geholfen werden kann. Die Organisation "Menschen für Menschen" zum Beispiel macht es in Äthiopien vor.
Nun wird es eingesetzt für Mauerbau, Aufrüstung und Unterstützung von Diktaturen.
Die militärische Unterstützung von Diktaturen wird zudem irgendwann wieder selbst zu einem Problem.
Das ist entsetzlich! Und wir sind ein Teil davon.
Und ich bin entsetzt, wie viele Menschen dieses Vorgehen verteidigen!
Und:
Der Begriff Wirtschaftsflüchtling verharmlost die Not der Menschen.
Wie schlecht muss es Menschen gehen, damit sie sich unter diesen Flucht-Bedingungen auf den Weg machen?
Wir müssen dort, vor Ort in Afrika helfen, die Lebensbedingungen zu verbessern.
Das ist meines Erachtens der einzig sinnvolle Weg.
Klasse Beitrag Herr Keller!
Ja, der war gut. Eben solche Aspekte vermisst man bei der Berichterstattung von u.a. Monitor.
Es ist so kein Wunder, dass sich viele Menschen missverstanden fühlen, an der Glaubhaftigkeit deutscher (Haupt-) Medien zweifeln und die AfD wählen.

Die Redaktion scheint nicht an der "Selbstreflexion" der Medien nach der eigentlichen Flüchtlingskrise teilgenommen oder daraus gelernt zu haben.
Reflexion über einseitige Berichterstattungen die zu einer Spaltung der Gesellschaft beigetragen haben.
So wie es die Otto-Brenner-Stiftung, zusammen mit der Hamburg Media School und der Universität Leipzig in ihrer Studie untersucht haben:
https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/Aktuelles/AH93/AH_93_Haller_Web.pdf
... und wenn man hier die Reaktionen seitens der Redaktion auf solche Kritik beobachtet, fällt leider auf, dass viele Argumente komplett übergangen oder mit einer Masse an Text, die nicht zum eigentlich angesprochenen Argument passt, überdeckt werden.

(Abgesehen von einem eventuell universitären Bildungshintergrund...)
Gibt es hier einen Unterschied zu der Rhetorik von Verschwörungstheoretikern und Populisten?
Reflektieren eigentlich die Redakteure und Moderatoren in den Redaktionsstuben von WDR und NDR eigentlich noch, was sie so über den Sender laufen lassen? Monitor und Panorama haben sich seit Jahren zum Tummelplatz linker Journalisten entwickelt, die offensichtlich die Bevölkerung mit Ihren Beiträgen für dumm verkaufen wollen. Gestern konnte man wieder 2 solcher Beiträge beim WDR erleben.
Da wird ein Theater um den Terroristen gemacht, weil er sich das Leben genommen hat, na und? Ein Dreckspatz weniger oder glaubt jemand tatsächlich, dass der noch eine Aussage über sein Vorhaben und die Hintermänner gemacht hätte? Wenn sich die Journalisten ebenso um die Opfer bemühen würden wie um die Außenseiter der Gesellschaft könnte man von Objektivität sprechen.
Unterirdischer linker Journalismus wird in den Polit-Sendungen von WDR und NDR verbreitet.
Besonders für den Bericht über die Flüchtlinge wäre es doch gut darüber nachzudenken was schon im Altertum ein weiser Mann gesagt hat: "Was immer du tust, bedenke das Ende." Das gilt in besonderem Maße für diesen Bericht..
B. Lorenz schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...
> Natürlich ist jedes einzelne Schicksal schlimm.
> Doch ich frage Sie nochmals: Was schlagen Sie vor?
> Was würden Sie tun? Sie beklagen zwar die
> Rückführung der Migranten nach Lybien, aber sind
> die Menschen aus Zentralafrika nicht freiwillig
> dorthin gegangen? Sie scheuen weder Kosten noch
> Mühe und gehen genau dorthin, in dieses unsichere
> und unmenschliche Land, aber wenn man sie
> zurückschickt, ist die EU unmenschlich? Diese
> Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.
> ...

Das von der EU leergefischte Meer vor Westafrika
lässt vielen, der dort Lebenden, keine andere Chance, als Flucht.
Nix Freiwillig!!!

-------

Viel wichtiger wäre einmal ein Bericht über Ressourcen-Abhängigkeiten.
Und die Tatsache, dass wir (nicht nur) den afrikanischen Kontinent plündern müssen,
wollen wir hier - rund um den Nordatlantik - weiter so leben, wie wir es zu Zeit tun.
=> Ganz frisch 40.000km² brasilianischer Urwald soll nun gerodet werden, u.a. für unsere Hochöfen.
Was wird mit den Ureinwohnern?

Unser Wohlstand ist zum Teil deren Fluchtgrund.
Der Klimawandel ist und wird immer mehr zum Fluchtgrund.

Stirb oder flieh!!!
Freiwilligkeit????

-------

Mann kann auch den Versuch machen einen Blick durch die Neoliberale Brille zu werfen:

"...Am Ende helfen nur Kernwaffen.
Thermonuklear ausglühen und dann in Ruhe die Rohstoffe holen.
So wie es jetzt läuft, werden die Fluchtbewegungen zunehmen.
Ein trauriges Fazit...
...aber es geht um `unsere´ Ressourcen!"

Auch eine mögliche und - auf die eine oder andere Art - eine nicht allzu seltene Argumentation,
die sich letztlich in der Bewaffnung der Despoten und der "Niger-Mauer" ganz offen manifestiert.
Als Fluchtgrund wird häufig, auch hier im Forum, die Ausbeutung durch Europa angeführt. Das stimmt nur zum Teil, das möchte ich überhaupt nicht abstreiten.
Wesentlich für deren Probleme sind aber die Clans, die an der Macht sind und ihr eigenes Volk ausbeuten, während sich deren Familien sich den Reichtum unter den Nagel reißen.
Die vielen jungen Männer, die angeblich oder auch wirklich flüchten, sollten eine Waffe in die Hand nehmen und für eine Verbesserung ihrer eigenen Lebensverhältnisse kämpfen.. Sollen wir das für sie machen? Diesen Eindruck kann man leider gewinnen, wenn man so manchen Bericht sieht, liest oder hört. Wie "fähig" die Menschen dort offensichtlich sind kann man an dem Paradebeispiel Rhodesien sehen, das ein blühendes Land war und seit es die Einheimischen von den Weißen übernommen haben. Nichts geht mehr!
Übrigens....Entwicklungshilfe nach heutigem Muster ist Verschwendung von Steuergeldern, denn davon kommt bei der Bevölkerung der afrikanischen Staaten in der Regel nichts an. Es landet in den Schatullen der Oberhäupter der Clans.
Nun heulen Sie doch nicht herum, Herr Restle! Denn nach den Wahlen geht es doch wieder bergauf. Also mit den Asylantenzahlen, meine ich. Ansonsten geht es konstant bergab.
Verfallen Sie bitte jetzt nicht unbegründet in eine Depression, denn spätestens ab Oktober wird sich Merkels Willkommensmodus einpegeln auf jährlich um die 500000 Neubürger. Die Absprachen sind doch längst getroffen, sie muss nur erst die Wahl hinter sich bringen. Sie und alle Gutmenschen kriegen noch genug Farbigkeit ins triste Alltagsgrau der deutschen Städte. Und es wird damit auch viel interessanter, also in fünf Jahren beinah so interessant wie in Johannisburg. Natürlich meine ich, wie für die Weißen in Johannisburg. Sie werden das kulturelle Durcheinander genießen! Das nötige Rüstzeug dafür ist Ihnen und Ihren Mitarbeiters bereits gegeben: Geld und Einfluss. Damit können Sie dann auch die nötigen Sicherheitsmaßnahmen bezahlen, wie zwei Waffen und etliche Vorkehrungen zur persönlichen Sicherheit, wie sie in Südafrika das Überleben der weißen Restbevölkerung garantieren. Denn es sterben ja wöchentlich auf mysteriöse Art um die 50 Weiße, da dürfte es zukünftig in Deutschland, wo man leider kein Recht hat auf Verteidigung von sich und seinem Eigentum, im gleichen Zeitraum noch eine 0 daran werden. Wünsche Ihnen also süße Träume, Sie können sich auf eine Zukunft in Ihrem Sinn freuen.
Zum Monitorbeitrag v. 24.8.17 22:00 Uhr mit dem Titel:
Grenzen dicht in Afrika: wie die EU Flüchtlinge vom Mittelmeer
Vielen Argumenten der bisherigen Beitragsschreibern kann ich beipflichten: informative aber meist anklagende Berichterstattung ohne Handlungsalternativen, Fluchtgründe in den Herkunftsländern abstellen, die Lebensweisen in entwickelten Ländern sind Mitschuld am Elend, völlig falsche Investitionen in Abschottungsmaßnahmen (Aufrüstung + Mauerbau) statt Aufklärung vor Ort und Bildung in den Herkunftsländern, Europa kann nicht Millionen Flüchtlinge integrieren…

Was aber m. E. in keinem Betrag (TV-Sendung oder Forum) und keiner Talkshow thematisiert wird ist der dringend notwendige Kulturwandel in den Herkunftsländern, in denen es gemäß traditionellen, kulturellen oder ggf. religiösen Gepflogenheiten eine viel zu hohe Geburtenrate gibt, weil (bislang) nur eigene Kinder (die eigene Familie, der Clan, die ethnische Gruppe) die Zukunftssicherung des Einzelnen im Alter garantieren. So wächst die Bevölkerung gerade in den Staaten übermäßig, in denen der Einzelne bereits heute schon nichts gilt (Vertreibung, Ausbeutung, brutale Gewalt in Gangs und bei der Strafverfolgung).

Wenn Merkels kurzes „Wir schaffen das!“ dank der modernen Kommunikation angeblich tausende Flüchtlinge im Nu nach Deutschland gelockt hat warum hält dann die monatelange Horrorberichterstattung über gefährliche Flüchtlingsrouten, Haft und Vergewaltigung, Erpressung etc. nicht die Flüchtlinge ab sich auf den Weg zu machen ? Selbst wenn die Kommunikation in Afrika schlechter funktioniert sollte es sich doch langsam rumgesprochen haben, wie risikoreich und schwierig ein Neuanfang in Europa ist!

Selbst wenn plötzlich weltweit eine paradische Menschlichkeit ausbrechen und eine Super-Entwicklungspolitik praktiziert würde wäre die verfügbare Fläche und die erforderlichen Ressourcen viel zu klein, um die weiter stetig wachsende Bevölkerung in den Herkunftsländern der Flüchtlinge zufriedenstellend zu versorgen. Microkredite und Miniäcker für die vielen Menschen nutzen da nichts, denn die Menschen sitzen täglich am Tisch und konsumieren das Produzierte selbst, während in entwickelten Ländern Maschinen die Arbeit sehr vieler Menschen ersetzen und diese nur betankt werden, wodurch entsprechend viele Güter für Dienstleister übrig bleiben! (siehe den Film „10 Milliarden“ zum Thema Ernährung in der Zukunft).

Also ohne einen Kulturwandel mit drastischer Bevölkerungsreduzierung in Krisenländern kann es nicht gehen! Wie schwer es ist, sich von langjährigen (generationsübergreifenden) Gepflogenheiten zu trennen kann man erahnen, wenn man nur mit dem Rauchen oder falscher Ernährung aufhören möchte aufgrund eigener Erkenntnis. Der Kulturwandel ist längst überfällig, will man künftige Kriege, Seuchen, Völkerwanderung etc. abwenden! Doch wer setzt ihn durch und wie ???
Darüber sollte mal recherchiert und berichtet werden.
Hallo Sabine,
Ja, lassen Sie uns an die Institutionen schreiben und die Politiker auffordern, wirksame Reformen in afrikanischen Ländern durchzuführen, die den Menschen dort helfen, ihre Not zu bekämpfen.
Zum Beispiel ans Bundeskanzler-Amt. Ich weiß, dass die Mails gelesen werden.
Liebe Grüße. Ute
Ihr sehr einseitiger Bericht erhebt den moralischen Zeigefinger, den die Readaktion selbst nicht gerecht wird.
Wo sind den Ihre Lösungen? Ist Europa der Fluchtort für all die Millionen Flüchtlinge dieser Welt?
Nein - weder Europa noch Deutschland können die Welt retten, sondern müssen helfen und sich schützen.
Deshalb sollten Sie es mal mit kritischen und nicht einseitigem Journalismus probieren.
Viel Erfolg
tja, Atze, wenn es nun mal zu spät ist, dass Europa, generell der Westen, aufwacht?...dann hat sich das mit Lösungen...da helfen auch keine Wahlversprechen mehr..

dringend nötig sind da Menschen mit Herz und klarem Verstand und dem Willen, aber auch der Möglichkeit erkanntes durchzusetzen ...gehörst du dazu? dann tritt als Kandidat an , die beiden Kampfhähnchen oder Hühnchen aus dem Ring zu treiben und selbst ans Werk zu gehen.

G.R. tut das seine das Chaos , was von Seiten der Politik angerichtet ist gedanklich zu durchdringen und aufzuarbeiten...
die Politik ist immer noch nicht so weit das in irgendeiner Form zu tun, denn ihr liegt nur am Machterhalt oder dem Machtgewinn.
Ute Dohmstreich, aber man kann doch nur dauerhaft helfen, wenn Eigeninitiative erfolgt. Und die kommt von den Afrikanern eben nicht! China hatte das gleiche marode System, enorme Übervölkerung über Jahrzehnte, die zur Verelendung geführt hatte. Erst durch konsequente Geburtenplanung wurde dieses Land zur blühenden Wirtschaftsmacht. Dass Afrika seit Jahrzehnten gepampert wird von allen Industriestaaten Europas und der USA ohne jegliche Gegenleistung, ist total falsch. Kinder kann man nicht allein mit Liebe zu tüchtigen Menschen erziehen, sondern nur mit der nötigen Strenge!
Vielleicht sind Sie nur falsch informiert? Die Merkelsche Regierung will keinesfalls alle Afrikaner fern halten. Sondern nur etliche Millionen. Denn viele Tausende hat die sich bereits eingeladen und noch mehr kommen per Familiennachzug hinterher. Außerdem hat Merkel deutlich genug gemacht, dass sie weiterhin eine ordentliche Quote Afrikaner hier aufnehmen wird. Nur eben nicht die 60 Millionen auf einmal, die Richtung Mittelmeer aufgebrochen sind, um sich einzuschiffen Richtung Europa. Mir drängt sich die Frage auf, ob Sie Herr Restle, nur ungefähr eine Ahnung haben, was passiert, wenn wir jedes Jahr mehr als eine Million aufnehmen an Asylanten? Wenn die ihre Familien nachholen? Es ist leider so, dass ich rechnen gelernt habe. Mir wird da ordentlich Angst, wie es in unserem Land dann in 10 Jahren aussehen wird. Also, um meine Enkel. Denn ich habe in Südafrika die Realität mit bekommen, die der Weißen. Und so stelle ich mir dann die hiesige in 20 Jahren vor - eine Horrorvision für uns, die wir jederzeit umher gehen konnten und ohne Alarmanlagen schlafen. Vielleicht sind Sie ungenügend informiert?
Ach Gottchen, Herr Restle. Das ist aber nun traurig, dass es etwas länger dauert, bis die Scharia in Ihrer Stadt eingeführt werden kann. geduldigen Sie sich bitte 15 Jahre, dann dürfte es endlich so weit sein. Denn eine Million Afrikaner jährlich, dies 15 Jahre lang inklusive Familiennachzug - das führt unweigerlich zu Deutsch-Arabia, wenn man jetzt bereits die vorhandenen Muslime mit dazu rechnet. Na, eigentlich ist ja dann das "Deutsch" weg zu lassen, weil die Biodeutschen dann sowieso nur noch die Rolle der Arbeitssklaven spielen werden und nichts mehr zu melden haben. Aber den Muslimen die Technik bedienen und für die putzen müssen. Denn damit ist es ja nicht weit her bei diesen Kulturen... Es ist einfach besser, man sieht es mit Galgenhumor. Wenn Muslime selbst ihren Wohlstand verdienen müssen, dann wird es Europa in dieser Form nicht mehr geben...
Zukunftsseher schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ach Gottchen ????????????
,,,,,,,,,,,,,
Afrika-Asien. Flüchtlinge, Völkerwanderungen – alles Vorgänge, ausgelöst nicht nur durch deren falsche Führer, begünstigt wegen Machtinteressen hiesiger Regime in Sachen Neokolonialismus.

Leid, Not, Elend und Krieg sind und bleiben die grundelementaren hässlichen Wesenszüge des Schweinekapitalismus. Viele finden dies toll – als Nutznießer.
Die Ausbeutung von Land und Leben immer noch Tradition. Deshalb muß eine 180° Wende eingeleitet werden und weltweite Unterstützung der fortschrittlichen, demokratische Kräfte erfolgen. Eben auch hier in Deutschland. Es gibt nur diese eine Alternative!

Wunderheiler oder (Zukunfts)seher = Augsburger Puppenkistenspiele? Immer mehr Deutsche leiden wohl am Wehklagensyndrom – sehen das Dilemma Kapitalismus und ergötzen sich von Schreckstarre bis hin zu Hysterie. Das ´45er Nachfolgeregime konnte den Korken auf der Giftflasche auch nicht schließen. Nur Etikkettenwechsel all´die Jahre für Volksverdummung und Einlullen wurde verkauft - Weichspülsatire, Kabarett, Karneval als Wutventil gegen ernsthaftes Nachdenken.

Die Kapitalistenregime kloppen sich derzeit auf allen Kontinenten wie die Kesselflicker – Volk jubelt je nach Belieben zu – Liveübertragungen der Sensationsmedien befriedigen jeder Pantoffel - Gierer .
Die Hoffnung und Sehnsucht nach wieder einer friedlichen, anhaltenden Epoche scheint in weite ferne gerückt?
Mitnichten. Es lebt und wächst der Wille für Frieden für die Menschen. Bürgerrechtsbewegungen bemühen sich, Alternativen für die Zukunft zu stärken. Gut möglich, dass dies noch lange Zeit in Anspruch nehmen wird. Gut möglich, wenn sich die Medaille wendet, einige hart zur Verantwortung gezogen werden, welche heute noch Kriegsministern und überholten Administrationen freie Hand gewähren.

Eine andere Alternative für Deutschland wird es nicht geben - 24.September! Alle Menschen in allen anderen Nationen stehen vor der gleichen, unausweichlichen Situation: Modernisieren statt restaurieren!
Exakt schrieb:
-------------------------------------------------------
Ach Gottchen ????????????

Wieder so ein armer Tastaturkrieger, der meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben!

Vielleicht sollte sie sich öfter einmal im noch freien Internet informieren, um wenigstens einen kleinen Einblick in die aktuelle Situation der Länder Afrikas zu erhalten. Manche Zusammenhänge sind dann vielleicht besser verständlich. Der Klimawandel ist in vielen dieser Länder das größte Problem. Die einzige Existenzgrundlage vieler Menschen sind oft nur ihre Viehherden. Und die verenden zusehens, da oft Monatelang einfach kein Regen mehr fällt und einfach keine Nahrung mehr zu finden ist. Das gleiche gilt für den Ackerbau. Viele junge Menschen sehen dann ihre einzige Hoffnung nur noch in Europa. Wenn Kinder dabei helfen müssen, seltene Erden, für die Herstellung von Smartphones für Konzerne wie Apple, Samsung und Co. abzubauen, anstelle zur Schule zu gehen und sich unsere Kinder dann auf ihren Smartphones Medienkompetenzen aneignen sollen, dann läuft etwas gewaltig falsch in dieser Welt. 90 Mill. Dollar für Libyen, ein Land, das wir ins Chaos gebombt haben. Wer Wind sät.....
Autor:

Ihre Emailadresse:


Thema:


Nachricht:
Dies ist ein moderiertes Forum. Ihr Beitrag bleibt solange unsichtbar, bis er von einem Moderator genehmigt wurde.

Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.

© WDR 2017