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Ferdinand Peters
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
06. September 2018 15:05
Hallo Immanuel,
im Gegensatz zu mir,sind Sie ja ein „Alte Hase“ hier in dem WDR-Forum und genießen gewisse Vorzüge.
Am 03. September 2018 21:03 schrieb ich einen Kommentar, der erst am 05.09.2018 nach 6 Uhr morgens veröffentlicht wurde.
Hätte ich diesen Kommentar am 03. September 2018 vor 19 Uhr zum Abgleich ins Forum gestellt ,hätte mir Frau Winkler vielleicht ein Antwort auf meine Frage nach den Menschen,die diese ausgewerteten Veröffentlichungen gemacht haben, beantwortet.

Gestern musste ich dann lesen,dass für Frau Bärbel Winkler jetzt alles zum Thema gesagt ist,was übrigens stimmt!!
Das schrieb Sie aber bereits am 03. September 2018 19:22

(Ein Hinweis an Herrn Armin Augstein: Ihre Worte passen nicht zu Ihren Taten,wenn man ihren Kommentar als Tat bewertet)

Es ist jetzt klar, dass in die Studie folgender Sachverhalt zu Grunde liegt: Zitat: "[...]
reduced the analysis to 11 944 papers
written by 29 083 authors and published in 1980 journals. […]"
Quelle :http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024/pdf

Auf Deutsch: 29083 Autoren schrieben 11944 Veröffentlichungen.Diese Autoren sind renommierte Wissenschaftler im Fachgebiet Klimawandel oder Klimafolgenforschung .

Die Auswertung dieser Arbeiten wurde fachmännisch durchgeführt und sehr gut dokumentiert.

Es spiegelt das veröffentliche Wissen dieses Personenkreises wider.

Dann schreibt Frau Winkler weiter: Zitat: "[...] Wie gesagt, mir wäre es auch lieber, die Klimawissenschaftler hätten nicht Recht, aber die Wahrscheinlichkeit davon geht eben gegen Null. […]" Quelle :Kommentar hier im Forum vom 03. September 2018 19:22

Und zu Dieser Einschätzung hege ich berechtigte Zweifel,die ich naturwissenschaftlich begründen kann.

Mit herzlichem Glückauf
Jürgen Roesicke
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
06. September 2018 15:07
Sehr geehrte Bärbel; Sie müssen nur wissen: CO2 (und andere sog. Treibhausgase) geben Wärmeenergie aus der Atmosphäre direkt ins Vakuum des Alls ab. Das können N2 und O2 nicht - diese Gase sind durch ein Vakuum bestens isoliert. Durch das Leck der Treibhausgase wirken diese kühlend, zumindest nicht wärmend. Das habe ich schon 1950 in der Schule gelernt, als von Treibhausefekt noch gar keine Rede war.
freundliche Grüße
Klaus Öllerer
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
06. September 2018 16:46
Hier mal ein Vorschlag für eine einfache Argumentation gegen den Klimaalarm. Vielleicht kann die eine große Zahl von Menschen erreichen.

"Es ist der natürliche Klimawandel - Stupid"

Warum der natürliche Klimawandel auch heute noch "das Heft in der Hand hat"

Die heutigen Temperaturen sind 0,2 C höher als im Mittelalter! Das ergibt sich eindeutig aus dem letzten Klimabericht von 2013/14. Belege können nachgereicht werden. (siehe unten)
0,2 C - das ist - einfach ausgedrückt - Nichts! Was soll daran unnatürlich sein?
Alle Tausend Jahre gibt es natürliche Warmzeiten. Heute erleben wir genau das - die Moderne Warmperiode. Vor tausend Jahren war es die Mittelalterliche und vor zweitausend Jahren die Römische Warmperiode und davor andere Warmperioden. Es ist alles im normalen Rahmen des natürlichen Klimapendels. Vergleichbar mit Ebbe und Flut an der Nordsee. Wenn dort die Flut kommt regt sich doch auch keiner auf.
Die bisherigen Wetterphänomene sind alle nichts Neues, sondern sind schon immer geschehen.
Der Klimahistoriker Pfister schreibt sogar in seinem Buch Wetternachsage von einem "klimatischen Gunstjahrhundert". Da früher im 19. Jahrhundert und davor alles viel schlimmer war.
Zitat:
Pfister, S. 263,:
"Die gesamte Belastung durch Überschwemmungen, Lawinen und Stürme war am größten im 19. Jahrhundert. Dies trägt mit zum Verständnis dafür bei, warum die Gesellschaft damals zur vorbehaltlosen Eindämmung und Zähmung der wildgewordenen Natur mit allen verfügbaren Mitteln entschlossen war (Walter, 1996). Am geringsten war die Belastung im 20. Jahrhundert, das seine Bezeichnung als klimatisches Gunstjahrhundert offensichtlich auch in dieser Hinsicht zu Recht trägt."

Und hier das Diagramm dazu:

IPCC Klimabericht 2013/14
Die heutigen globalen Temperaturen sind leicht höher (0,2 Grad) als im Mittelalter um das Jahr 1.000. Das Ergebnis ist recht entspannend. Von Klimaalarm keine Spur. Das folgende Diagramm aus dem letzten IPCC Klimabericht 2013/14 wurde in der Öffentlichkeit bisher leider kaum beachtet.

Information from Paleoclimate Archives (WG1, AR5, Kapitel 5) - Grüne Linien und Temperaturdifferenz wurden hinzugefügt. - Es wurden geglättete Daten - (50 Jahre) - verwendet.

http://www.klimanotizen.de/assets/images/2013_WG1AR5_ALL_FINAL_1_K_2_1_2.jpg
Hallo,
hilft nicht auch manchmal der gesunde Menschenverstand?
Ich frage mal:
Wenn nachgewiesen ist, dass in der Vergangenheit sehr oft der CO2-Anstieg in der Atmosphäre der Temperaturerhöhung nachgelaufen ist, Wieso soll es ausgerechnet jetzt umgekehrt sein?
Wenn es in der Erdgeschichte sehr oft Zeiten gegeben hat, in denen der CO2-Gehalt der Atmosphäre höher war als heute, die Durchschnittstemperaturen aber viel niedriger, Wie kann dann der CO2-Gehalt die Temperatur angeblich so extrem beeinflussen?
Wenn es in der Erdgeschichte sehr oft Zeiten gegeben hat, in denen der CO2-Gehalt der Atmosphäre viel niedriger war als heute, die Durchschnittstemperaturen aber viel höher, Wie kann dann der CO2-Gehalt die Temperatur angeblich so extrem beeinflussen?
Und wenn man beide eben genannten Erkenntnisse nebeneinander betrachtet, muss man dann nicht auf die Idee kommen, dass der CO2-Gehalt eventuell nicht so viel mit der Temperatur zu tun hat?
Wenn man weiß, dass in der Erdgeschichte es die meiste Zeit erheblich wärmer war als heute, wieso ist dann der Mensch gerade jetzt an einer Temperaturerhöhung schuld - wer war denn schuld, als es die Industrialisierung noch nicht gab? Woher weiß ich, dass nicht auch heute die gleichen Vorgänge ablaufen, wie bei -zig vergangenen Klimaänderungen?
Und von wegen wissenschaftlicher Konsenz: Im Mittelalter war es auch Konsenz, dass es Hexen gab, die verbrannt gehörten. Bis zu Galileo (und noch einige Zeit danach) war es Konsenz, das die Erde eine Scheibe ist.
Ein Konsenz mit einer Prozentzahl sagt doch nichts aus, bis es umunstößliche Beweise gibt.

Gruß Jonas
Neulen, Holger
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
06. September 2018 17:57
Klimawandel: JA!
Sommerhitze: JA!
Verursacht durch CO2: Nein!

Stellen Sie sich doch mal grundlegend vor, dass die Atmosphäre – als Prallfront – die Erde kühler hält, als sie es ohne Atmosphäre bei Beaufschlagung mit Sonnenstrahlung wäre.

[Immerhin kommt der Mond auf eine Oberflächentemperatur von etwa 130°C in seinem Äquatorbereich aus annähernd selben Intensität der Sonne von 1370 Watt je Quadratmeter, wobei in der Sahara maximale Temperaturen von etwa 80°C gemessen sind(man kann dort auf sonnenbestrahltem Stahlblech Eier backen).]

Es gibt also einen Widerstand, der das Vorkommen einer Temperatur, also das Ankommen von Strahlung der Sonne auf die Erde mindert. Diesen Widerstand bietet die Atmosphäre, und je mehr diese von der Strahlung der Sonne durchdrungen werden muss, desto weniger Strahlung kommt am Erdboden wohl an. Deshalb haben wir ja in unserer Breite aus der Schrägstellung der Rotationsachse der Erde so ausgeprägt die vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer(700 Watt je qm), Herbst und Winter(250 Watt je qm). Auch bemerkbar durch das Temperaturgefälle vom Äquator zu den Pole: Mit Zunehmen der Durchdringung wird es kälter auf der Erde. Die Strahlen der Sonne erreichen die Erde mit einer geminderten Intensität.

Die Minderung geschieht hauptsächlich durch Wasser und Wasserdampf, welches in der Atmosphäre durch Wolken(auch Aerosol) bzw. Feuchtigkeit vorkommt. Aber auch durch CO2 in Bereich der 15 Mikrometer Wellenlänge in welcher CO2 Sonnenstrahlung zu absorbieren vermag. Aber CO2 ist ja im Gegensatz zum Wasser nur in Spuren(zehntel von Wasserdampf) vorhanden und wird mit dem Wasser beim Regnen aus der Atmosphäre ausgewaschen((PH–Wert von Regenwasser ist durch darin gelöstes CO2 ca. 5,6), wobei es dann mit dem Hineintauchen des Regentropfen in höheren Luftdruck aus dem Regentropfen wieder ausgast, sodass es dann von den Pflanzen – wiederum unter Aufnahme von Energie, also aus Umgebung Kühlen – aufgenommen werden kann.

CO2 in der Flora trägt also aus dem Wachstum von Pflanzen zum Kühlen der Umgebung und damit zum Kühlen der Atomsphäre bei. Nicht umsonst ist es in den Regenwaldgebieten der Erde kälter als z.B. in der Wüste Sahara. Auch belegt Taubildung an Pflanzen in der Abenddämmerung bei blauem Himmel das Kühl sein ebendieser und damit das Kühlen der Umgebung. Am Wettermast von Hamburg(https://wettermast.uni-hamburg.de/frame.php?doc=Zeitreihen8d.htm) lässt der Temperaturgang an der Oberfläche(Schwarz) diesen Schluss durch aus zu.
Ernst Ehrenberg
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
07. September 2018 00:37
Sicher sind die Klima-Entwicklungen zunehmend spürbar. Und –nicht nur ein oben angeführter Wissenschaftler „setzt“ (- Setzt-…eine wirklich grenzwertige Beurteilung eines Redaktionsmitgliedes von Monitor vermutlich nur…) da nur irgendwas Ominöses in die Welt. Es handelt sich aber tatsächlich um eine seit schon längerer Zeit unumgängliche Thematik. Die traditionelle Nutzung fossiler Energien wird meist als nur ausschlaggebend für die Erderwärmung angeprangert. Die Abholzung der Wälder, die Verseuchung der Meere, die Abgase der Luxusliners und Düsenjets und die zunehmende Betonierung der Landschaft spielen allenfalls nur gelegentlich eine Rolle zum Nachdenken. Auch die riesigen Elektromüllhalden z.B. weltweit, worauf Einheimische den illegal herbeigeschafften Schrott der Industrieländer ausschlachten, haushoch und stinkend abfackeln, um an Verwertbares zum Lebensunterhalt zu gelangen, wird nur selten als Beispiel für Mißbrauch benannt. Alles Faktoren, welche sicherlich nicht dienlich für unsere Umwelt sein mögen.
Insgesamt aber – und ich stiimme den meisten Usern in dieser Thematik zu: Der von uns allen mehr oder weniger als nur subjektiv wahrgenommener „Klimawandel“ wird von etlichen Geistesgenies extra und künstlich zum Monster hochgepuscht. Mit Folgen.
Denn im Ergebnis: Hier im Forum fallen dann so etliche Pseudo“wissenschaftler“ auf und - darauf herein und glauben tatsächlich., mit abgekupferten Links diverser anderer „Wahrheitsforen“ , ihren IQ als Trittbrettfahrer aufzubessern.
Auch wahr: Immer mehr Menschen bevölkern unsere Erde – aber immer weniger Menschen finden sich zum gemeinsamen, konstruktiven Miteinander.
Ein guter Ansatz wurde von vielen interessierten Usern hier offenbar schnell übersehen, welchen Monitor im Aufmacher leider nur leicht angedeutet hat: Für Großkonzerne und alle anderen Machtgierer, denen jedes Mittel für Profit auf Kosten der Gesellschaft recht ist, bleibt ein, unser, blauer Planet tabu.
Nicht vermeidbar – DAS Thema , in welchem sich auch diese obig benannten Problematiken in allen Variationen wiederfinden.: Zustand und Berechtigung einer noch immer erduldeten, längst überholten und anhaltend maroden politischen Gesellschaftform.
Leichte Anzeichen des Umdenkens entwickeln sich – Bürgerrechtsbewegungen gewinnen an Fahrt – Kriegstreiber und Demokratie im Finale. Wer wird es weiterbringen?
Friedlich wäre es am besten mit den nächsten schlaueren Wahlentscheidungen zu lösen. Vielfach scheint die Meinung auch dahingehend zu tendieren. Ansonsten bleibt das Los: Mitgegangen-Mitgehangen.
Denn was Antike und Mittelalter nicht vermochten: Die von unseren leider meisten Zeitgenossen noch immer vergötterte Kapitalismusmanie scheint allen vorangegangenen eher primitiven Schäden gegenüber unsere Erde, erst recht die sogenannte Apokalypse näher zu bringen.
Evtl. ein wohl wieder millionster Gedankenanstoß, über ernste Alternativen sowohl politisch als auch gesellschaftlich endlich nachzudenken. Die Menschen im Land Sachsen der BRD scheinen die Zeichen für notwendige Regulierungen schneller erfasst zu haben – aber allein werden sie ohne übergreifende Solidarität und Aktivität schwerlich eine bessere Zukunft gewinnen.
@ Frank Schellinger und Uli Weber

DAS IST FALSCH!

Hier das Original-Zitat:
"We analyze the evolution of the scientific consensus on anthropogenic global warming (AGW) in the peer-reviewed scientific literature, examining 11 944 climate abstracts from 1991–2011 matching the topics 'global climate change' or 'global warming'. We find that 66.4% of abstracts expressed no position on AGW, 32.6% endorsed AGW, 0.7% rejected AGW and 0.3% were uncertain about the cause of global warming. Among abstracts expressing a position on AGW, 97.1% endorsed the consensus position that humans are causing global warming. In a second phase of this study, we invited authors to rate their own papers. Compared to abstract ratings, a smaller percentage of self-rated papers expressed no position on AGW (35.5%). Among self-rated papers expressing a position on AGW, 97.2% endorsed the consensus. For both abstract ratings and authors' self-ratings, the percentage of endorsements among papers expressing a position on AGW marginally increased over time. Our analysis indicates that the number of papers rejecting the consensus on AGW is a vanishingly small proportion of the published research."
(Quantifying the Consensus on Anthropogenic Global Warming in the Scientific Literature. Available from: https://www.researchgate.net/publication/256538724_Quantifying_the_Consensus_on_Anthropogenic_Global_Warming_in_the_Scientific_Literature [accessed Sep 08 2018])

Eine geringfügig nachgebesserte Internet-Übersetzung:
"Wir analysieren die Entwicklung des wissenschaftlichen Konsenses zur anthropogenen globalen Erwärmung (AGW) in der von Experten begutachteten wissenschaftlichen Literatur und untersuchen 11 944 Klimazusammenfassungen von 1991 bis 2011, die den Themen 'globale Klimaänderung' oder 'globale Erwärmung' entsprechen. 66,4% der Abstracts äußerten keine Position zu AGW, 32,6% bestätigten AGW, 0,7% lehnten AGW ab und 0,3% waren unsicher über die Ursache der globalen Erwärmung. Unter den Abstracts, die eine Position zu AGW ausdrücken, stimmten 97,1% der Konsensusposition zu, dass die Menschen die weltweite Klimaerwärmung verursachen. In einer zweiten Phase dieser Studie luden wir Autoren dazu ein, ihre eigenen Beiträge zu bewerten. Im Vergleich zu den Bewertungen der Abstracts äußerte ein geringerer Prozentsatz von selbstbewerteten Papieren keine Position zu AGW (35,5%). Unter selbstbewerteten Papieren, die eine Position ausdrücken, AGW befürworteten 97,2% den AGW-Konsens. Sowohl bei den abstrakten Ratings als auch bei den Selbsteinschätzungen der Autoren stieg der Prozentsatz der Vermerke unter den Papieren, die eine Position zu AGW vertraten, geringfügig an. Eine Reihe von Papieren, die den Konsens über AGW ablehnen, sind ein verschwindend geringer Anteil der veröffentlichten Forschung."


Bewertung der Abstracts durch Cook u.a.:

(Gruppe 1) 32,6 % der Studien bestätigen AGW-Theorie.
(Gruppe 2) 0,7 % der Studien lehnen AGW-Theorie ab.
(Gruppe 3) 0,3 % der Studien sind sich unsicher zur AGW-Theorie.
(Gruppe 4) 66,4 % der Studien machen keine Aussagen zur AGW-Theorie.

Von den Studien, die Aussagen zur AGW-Theorie machen, (Gruppe 1-3) befürworten also 32,6 % (Gruppe 1) von 33,6 % (Gruppe 1-3) = 32,6 % / 33,6 % = 97,0 % die AGW-Theorie.


Selbstbewertung durch die Autoren:

keine Position zu AGW: 35,5 % (Gruppe 4)
Von den Studien, die Aussagen zur AGW-Theorie machen, (Gruppe 1-3) befürworten 97,2 % die AGW-Theorie (Gruppe 1).

Daraus folgt:
64,5 % beziehen Position. (Gruppe 1-3)
Davon befürworten 97,2 % die AGW-Theorie. Das sind 97,2 % x 64,5 % = 62,7 % aller Studien. (Gruppe 1)

Das heißt:
(Gruppe 1) 62,7 % der Studien bestätigen AGW-Theorie.
(Gruppe 2+3) 1,8 % der Studien lehnen AGW-Theorie ab oder sind sich unsicher zur AGW-Theorie.
(Gruppe 4) 35,5 % der Studien machen keine Position zur AGW-Theorie.


Zusammenfassung:

1. Nach Bewertung durch Cook u.a. wird die AGW-Theorie von 32,6 % der Studien bestätigt und von 0,7 % abgelehnt.
Das sind 97,0 % Zustimmung bei allen Studien, die sich zu AGW äußern.
66,4 % der Studien beziehen keine Position - weder zustimmend noch ablehnend -, z.B. weil nicht Thema der Studie.

2. Nach Bewertung durch die Autoren wird die AGW-Theorie von 62,7 % der Studien bestätigt und von weniger als 1,8 % abgelehnt.
Das sind 97,2 % Zustimmung bei allen Studien, die sich zu AGW äußern.
35,5 % der Studien beziehen keine Position - weder zustimmend noch ablehnend -, z.B. weil nicht Thema der Studie.

Also 97 % aller Studien, die eine Ausage zur AGW-Theorie machen, bestätigen die AGW-Theorie und nur weniger als 1,8 % der Studien, die eine Aussage dazu machen, bestreiten die AGW-Theorie.

Auf die Gesamtheit aller untersuchten Studien (11.944) bezogen, bestreiten 0,7 % bzw. max. 1,8 % aller Studien die AGW-Theorie.
Der kleine Sarde, 06. September 2018 14:17:
"Wie hat sich eigentlich die Sonne die letzten 100 Jahre verändert und das Magnetfeld der Erde?
Wie hoch ist eigentlich der gemessene Mittelwert vom CO2 Gehalt in der Luft seit es Lebewesen gibt? wo liegt der CO2 Gehalt aktuell? Und wo würde er liegen wenn ÖL-GAS-Kohle aufgebraucht sind? Wir haben also genügend Zeit um die Fusionsenergie zu erforschen!"

Seltsame Logik: Sie stellen Fragen zur Dramatik des Klimas, und, ohne diese zu beantworten, schließen Sie schon aus der bloßen Fragestellung, dass wir noch genug Zeit haben. Nicht nachvollziehbar!
Jürgen Roesicke, 06. September 2018 15:07:
"Sehr geehrte Bärbel; Sie müssen nur wissen: CO2 (und andere sog. Treibhausgase) geben Wärmeenergie aus der Atmosphäre direkt ins Vakuum des Alls ab. Das können N2 und O2 nicht - diese Gase sind durch ein Vakuum bestens isoliert. Durch das Leck der Treibhausgase wirken diese kühlend, zumindest nicht wärmend. Das habe ich schon 1950 in der Schule gelernt, als von Treibhausefekt noch gar keine Rede war."

2 Anmerkungen dazu:

1. Vielleicht hat sich das Wissen der Naturwissenschaftler seit 1950 erweitert. Vielleicht wurden zwischenzeitlich ganz andere Effekte entdeckt, die andere Wirkungen haben.

2. Wenn das so ist, wie Jürgen Roesicke schreibt, so werden dass die Klimawissenschaftler sicherlich auch wissen. Ich glaube nicht, dass die Klimawissenschaftler weniger Ahnung vom Klima haben als wir Laien. Und ich glaube auch nicht, dass sich 97% der Klimawissenschaftler aus allen Ländern aller Kontinente, die sich zu diesem Thema äußern, insgeheim abgesprochen haben und wider besseren Wissens Blödsinn schreiben. Eine Aufdecken solch eines Blödsinns wäre das Ende der wisenschaftlichen Karriere.
@ Klaus Öllerer, 06. September 2018 16:46
@ Jonas, 06. September 2018 17:24
@ Neulen, Holger, 06. September 2018 17:57

Ich denke, dass alles wird den Klimawissenschaftlern bekannt sein, soweit es den realen Tatsachen entspricht.

Das Problem ist doch wohl eher der - im Vergleich zu den letzten Jahrhunderten - rasante Temperaturanstieg in - historisch gesehen - kurzer Zeit und die Korrelation zur Industrialisierung und menschengemachten Luftverschmutzung und CO2-Freisetzung.

In der Vergangenheit gab es auch schon Klimaschwankungen, die allerdings nicht immer alle Lebewesen überlebt haben. Und wir Menschen sind nicht sehr robust und widerstandsfähig gegenüber Klimaveränderungen. Daher macht es Sinn, für ein etwas angenehmeres und weniger stressiges Leben, alles dafür zu tun, dass sich das Klima möglichst wenig ändert.

Die heutige Zeit kann man nicht gleichsetzen mit dem Mittelalter als noch an Götter und Engel geglaubt und die Wissenschaften noch am Anfang standen und von den Religionen und Religionsführern beherrscht waren.

Die Wissenschaft irrt zwar manchmal. Aber die Irrtümer werden immer weniger und das gesicherte Wissen immer mehr. Man fährt heute viel sicherer mit der Wissenschaft als gegen die Wissenschaft. Von den insgesamt vorhandenen Theorien erweisen sich die mehrheitlich anerkannten Theorien der Wissenschaften als viel zuverlässiger als die Theorien außerhalb der Wissenschaften und die mehrheitlich abgelehnten Theorien der Wissenschaften. Unter den mit übergroßer Mehrheit anerkannten Modellen der Wissenschaften finden sich sehr viel mehr Modelle die sich in der Zeit danach bestätigt haben als unter den Minderheitsmeinungen. Der wissenschaftliche Streit sortiert die widerlegten Theorien und Modelle ständig aus.

Alle wissenschaftlichen Theorien und insbesondere mit übergroßer Mehrheit anekannte Theorien abzulehnen, nur weil es in der Wissenschaftsgeschichte auch Theorien gab, die sich als falsch erwiesen haben, halte ich für voreilig. Bei mit übergroßer Mehrheit anerkannten Theorien ist die Wahrscheinlichkeit der Widerlegung sehr gering. Insoweit sagt die Prozentzahl der Zustimmung schon einiges zur (Un)Wahrscheinlichkeit der Widerlegung aus. Den absoluten Beweis wird es nie geben, weil sich das Klima nie vollständig bis ins letzte Detail in einem Modell abbilden lässt.
Neulen, Holger
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
08. September 2018 15:46
"Den absoluten Beweis wird es nie geben, weil sich das Klima nie vollständig bis ins letzte Detail in einem Modell abbilden lässt."

Herr Immanuel(08. September 2018 06:07),
dann sollte sich auch die Mehrheit nicht anmaßen über das Entstehen von Klima endgültig das Wissen dazu zu haben, um dann Maßnahmen gegen die ungewissen Vorkommnisse zu rechtfertigen, die am Ende gar nicht abhelfen.

Und Ihrer Logik: Nur weil es Theorien gab, die sich als falsch erwiesen haben: keine Theorien anzweifeln zu sollen, also besagtes also hinnehmen zu sollen, tun Sie ja so selbst auch garnicht folgen – sonst würden Sie ja hier nicht kommentieren. Und ich schrieb ja nichtmal eine Theorie, sondern Tatsachen, also Fakten zum Geschehen der Dinge.

Mich stört es schon, dass ich für Anderer über Tatsachen nichts wissen zahlen soll, dass die kWh Strom 30 € cent kostet und eine unsichere Stromversorgung aufgebaut werden soll, können Sie ja gerne damit haben, viel Spaß!
abendländer
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
08. September 2018 17:13
Zugegeben, ich bin kein Physiker und kein Politiker und kein Klimatologe, sondern Geschichte ist mein Hobby.

Im Mittelalter war es wärmer als in heutiger Zeit, das ist Fakt. Und dieses warme Klima war nicht schlecht. Ackerbauern in Grönland, Weinanbau in Schweden, mehr Almen und Wald in den Alpen weil weniger Gletscher, aber auch die Tropenkrankheit Malaria war in deutschen Landen im Mittelalter eine häufige Todesursache, weil die Witterung im Sommer eher feucht-warm war, eben sehr mediterran. Jede Zeit hatte ein anderes Klima. Und die Menschen passten sich an; sie mussten es, oder sie überlebten eben nicht. Übrigens: Klimaschwankungen sind in äquatorialen Regionen weniger ausschlaggebend als an den polaren Gebieten.
Aber eines kann man sagen: das warme Mittelalter war viel lebenswerter als die kleine Eiszeit von ca. 1500 bis 1800, die danach folgte, weil die Landwirtschaft alles überleben sicherte.
Wenn die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel mit höheren Durchschnittstemperaturen wirklich stimmen sollte, so frage ich mich nur eines: warum werden nicht die positiven Folgen in den Vordergrund gestellt? Historisch gesehen ist die negative Sichtweise eines warmen Klima vollkommen falsch. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der "Qualitäts-Journalismus" sich monoton auf Schwarzmaler einlässt, die diese Aspekte permanent außer Acht lassen. Wenn mehr CO2 tatsächlich ein wärmeres Klima für die nächsten tausend Jahre ohne neue kleine Eiszeit zustande bringen könnte, dann müsste ich ein Befürworter von Kohlenwasserstoffverbrennung sein. Aber ich enthalte mich der Meinung, da ich kein Fachmann bin.

Das wenige, was ich als Kind über Klima gelesen habe, kommt aus einem Was-ist-was-Buch mit dem Titel "Eiszeit": bitte lesen auf der rechten Seite. Steht sowas in aktuellen Ausgaben dieses Buches auch noch so drin?

http://www.directupload.net/file/d/5204/aclejj84_jpg.htm

Zwischen den Eiszeiten gab es Warmzeiten, und die waren so warm, das sogar Nilpferde, Elefanten und Löwen in West/Mitteleuropa lebten, also eigentlich afrikanische Tiere, die keinen Winter vertragen (Diese Elefanten waren keine Mammuts!). Als man in den 1950er Jahren am Trafalgar-Square Bauarbeiten in der Erde machte, kamen Knochen von diesen Tieren zum Vorschein; so heiß war es mal in unseren Regionen, von Wärme kann ich da nicht mehr reden. Wenn dies wirklich wieder zurückkommen solle, warum soll dies negativ sein? Es ist eben anders, sonst nichts.
Und diese Eiszeit vor 120.000 Jahren kann man auch nachweisen in den Eiskernbohrungen in Grönland und Antarktis (eingefrorene Geschichte). Komisch? So heiss jahrtausendelang und diese riesige Eismassen auf den Kontinenten sind nicht geschmolzen? Viele Klima-Alarmisten sind, historisch bewertet, nichts als Lügner.
Wertes Monitor-Team, berichtet mal besser.
Ich weiss nicht, ob CO2 wärmer macht oder nicht, und wenn ist nicht alles schlecht.

MfG
L.P.
Ferdinand Peters
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
09. September 2018 10:18
Sehr geehrter Herr Klaus Öllerer,
aus der Sicht und meinem Wissenstandszugewinn am 9.8.2018 07:00 Uhr,
hat mir Ihr Beitrag am besten gefallen.
Hier im Forum konnten sich mit dieser Information,die Sie ansprechen, max. 245 Menschen eine eigene Meinung bilden.(abzüglich der Mehrfachklicks der verbleibenden Leser dieses Forumsbeitrages.)
Klaus Öllerer
Re: Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
09. September 2018 11:50
Sehr geehrter Herr Immanuel,
das von mir angeführte Klimapendel wird von der "offiziellen" Klimawissenschaft ignoriert.
Es gibt keinen Klimabericht, der die Warmzeiten alle tausend Jahre thematisiert, geschweige denn ein Diagramm zeigt.
In nahezu allen verfügbaren und wissenschaftlichen Diagrammen über das - globale - Holozän sind diese Warmzeiten alle tausend Jahre deutlich zu sehen - auch bei Wikipedia und dem Hamburger Bildungsserver. Nur nicht in den IPCC Klimaberichten.

In allen Klimaberichten - bis auf den allerersten 1990 - fehlen globale Holozän-Diagramme. !!!
Und auch das Diagramm im allerersten IPCC Klimabericht von 1990 zeigt bereits die Existenz eines Klimapendels. Danach wurden in allen IPCC-Klimaberichten solche Holozändiagramme weggelassen: 1995, 2001, 2007, 2013/14.

Auch die offiziellen Klimawissenschaftler wie Prof. Rahmstorf verleugnen das Klimapendel.

Und die Brisanz an dem Klimapendel ist: Wir befinden uns heute in einer ganz natürlichen Warmzeit. Welchen Anteil der Mensch evtl. daran hat, kann erst festgestellt werden, wenn die natürliche Warmzeit thematisiert wird - so wie Ebbe und Flut an der Nordsee. Die Bewertung jeder Flut dort wird natürlicherweise anhand der Fluten vorher vorgenommen. Das ist doch selbstverständlich und fehlt in der offiziellen Klimawissenschaft völlig!

Wenn Sie die verschiedenen existierenden Diagramme aus den verschiedensten Quellen über das globale Holozän sehen wollen, dann bitte hier klicken:
Dort Seite 7:
(4) Stand der Wissenschaft zum natürlichen Klimawandel – Auf und Ab
www.KlimaKontroverse.de/gegenrede
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