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Angriff aufs Kirchenasyl: mit Schützenhilfe der Grünen
16. August 2018 16:39
Das Kirchenasyl ist für Flüchtlinge oft der einzige Ausweg, um sich vor Abschiebungen zu schützen oder ein Asylverfahren in Deutschland zu bekommen. In der Regel betrifft dies Härtefälle, für die die Kirchen sich gezielt einsetzen. Doch jetzt droht dieser Weg – gegen den Protest der Kirchen – erheblich erschwert zu werden. Statt bisher nur sechs Monate müssten Flüchtlinge künftig 18 Monate im Kirchenasyl bleiben, um ins deutsche Asylverfahren zu kommen. Eine Gesetzesänderung auf Initiative der Landesregierung von Schleswig-Holstein, wo die GRÜNEN mitregieren.
Liebes Monitor-Team, ich stelle mir dabei 2 Fragen:
1. Steht die Kirche über dem Gesetz?
2. Wieso beansprucht die Kirche für sich, moralisch hochwertigere Entscheidungen treffen zu können als Beamte oder Staatsangestellte?

Und wieso produziert Monitor immer wieder manipulierende Beiträge? Natürlich rührt einen das dargestellte Schicksal der Familie an, genauso ist das von Ihnen gewollt. Aber wird das der Sache gerecht? Soll nicht das Recht ohne Ansehung von persönlichen Einzelschicksalen angewendet werden? In letzter Zeit sehe ich im öffentlich rechtlichen TV immer öfter derart tendenziöse Berichte. Die Polizei in Rumänien hat ihn inhaftiert, ihm die Hand gebrochen--ist das überprüft? Kann es sein, dass es Schutzbehauptungen sind?
Es ist unglaublich schade einerseits und aus meiner Sicht gefährlich, wenn Staatsmedien nicht mehr unabhängig und kritisch zu sein scheinen.
Ich sehe die Erschwerung des Kirchenasyls als sehr bedenklich an. Da es sich nur um relativ wenige Fälle aller Flüchtlinge handelt, die zu uns kommen, und diese stets ein besonderes Schicksal trifft, sollte das Kirchenasyl nicht verschärft werden. Mir scheint, viele Politiker und auch Bürger hat gegenwärtig eine gewisse Paranoia ergriffen: als ob Flüchtlinge die Ursache für all unsere innenpolitschen Probleme wären. Aber das stimmt doch nicht! Im Gegenteil: Wenn junge Ausländer hier bei uns heimisch werden, einer geregelten Arbeit nachgehen oder eine Ausbildung machen, dann werden sie in Zukunft unsere Sozialkassen entlasten und für höhere Renten für alle sorgen. Nur ein kleiner Anteil von Ausländern neigt zu Gewalttätigkeit und ist nicht bereit, unser Rechtssystem zu akzeptieren. Darunter sollten nicht alle anderen leiden, die zu uns kommen.
Ich verstehe nicht, warum Ihre Redaktion dieses Thema nutzt, um Kritik an den Grünen zu üben. Liegt der viel größere Widerspruch nicht auf Seiten der CDU/CSU, die ja das "C" im Namen tragen? Müsste es nicht nachdenklich stimmen, dass diese Parteien - in Ihrem Beitrag ist ja davon die Rede, dass der Innenminister von SH ein CDU-Politiker ist - in der Flüchtlingspolitik nicht nur eine andere Haltung als die Kirchen haben, sondern sogar noch ihnen Knüppel zwischen die Beine werfen wollen? Wo bleibt denn christliches Gedankengut (Nächstenliebe, Barmherzigkeit usw.) in der Flüchtlingspolitik der "C-Parteien"? - Natürlich kann man kontrovers über die Flüchtlingsfrage debattieren, mich stört jedoch eher die Intention Ihres Beitrags (Kritik am "kleinen" Koalitionspartner, den Grünen).
Die Gesetze gelten auch für die Kirche - nicht nur das Beamtenrecht und nettes Runterrechnen des geldwerten Vorteils von Dienstwohnungen
Ich kann Thomas nur uneingeschränkt zustimmen. Wieso werden im deutschen Fernsehen angebliche Missachtungen des Rechts nur bei erfolgten Abschiebungen thematisiert und angeprangert, nicht aber absichtliche und offensichtliche Verstöße gegen das Recht bei der Verhinderung von Abschiebungen? Höchste Zeit, das Kirchenasyl nicht nur zu erschweren, sondern zu verbieten und zu bestrafen. Wer kann erwarten, dass wir Bürger uns an Gesetze halten, wenn es solche Ausnahmen vom Gesetz für Kirchenmitglieder und andere gibt, die meinen, sie stünden über dem Gesetz?
Wenn behauptet wird, das Recht sei zu abstrakt und werde einem Einzelfall wie dem des gezeigten Jesiden nicht gerecht, dann gilt das erst recht für den Fall des Sami A.!
Die Kirchen beider Konfessionen sollten sich lieber darum kümmern, daß der Westen, allen voran Deutschland, endlich aufhört den Menschen in den Entwicklungsländern ihre Lebensgrundlage zu nehmen und sie auszubeuten, damit die nicht mehr zur Flucht gezwungen werden und ihre Frauen mit Kinder und Eltern zurückzulassen.
Für die Kirchen ist es scheinbar ok, wenn die EU ihre Lebensmittelüberschüsse nach Afrika exportiert, zu Preisen, mit denen die dortigen Bauern nicht mithalten können, Pleite gehen und zur Flucht gezwungen werden. Stattdessen sollte die EU Entwicklungshilfe leisten und Unternehmen animieren, dort zu investieren und Arbeitsplätze dort zu schaffen.
Selbstverständlich haben Kirchen eine höhere Moral. Siehe aktuell USA. Tausende missbrauchte Kinder...hunderte Priester als Täter....
Man kann "Kirchenasyl" und die Berichterstattung auch mit dem Fall des Osama Leibwächters vergleichen. Große Aufregung wenn sich Politiker über geltendes Recht stellen wollen....
Ich bin schon sehr verblüfft, wie man an ein und dem selben Abend in der ARD zwei völlig unterschiedliche Aufassungen zur Handhabe unseres Rechtes vermittelt bekommen kann.
In den Tagesthemen beim Fall Sami A. wird uns (zu recht) erklärt, daß das Recht über allem steht und dann eben auch für Gefährder gilt.
Davor im Monitor wird uns gezeigt, daß man sich doch irgendwie außerhalb des Rechts stellen kann, weil man ja Kirche ist und dort angeblich die bessere Moral zuhause ist. Ich finde, es muss weiter uneingeschränkt gelten: gleiches Recht für Alle, egal wer, egal, welche Kirche. Es ist einfach unmöglich, daß es so einen Quatsch wie ein "Kirchenasyl" überhaupt geben soll. Als nächstes habe wir dann irgendwo "Moscheenasyl", wenn ein Gefärder oder ein ehemaliger IS-Kämpfer abgeschoben werden soll. Das Unrecht an den Jesiden rechtfertigt keine Rechtsbruch, weil das Anarchie und Gutmenschetum ist und das stärkt die Rechten, die dann irgendwann unser gutes Recht abschaffen oder beschneiden wollen.
Wir haben aber auf dem EU Arbeitsmarkt schon ganz viele Arbeitslose und viele Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Durch die Digitalisierung werden auch noch ganz viele Arbeitsplätze wegfallen. Die "Ausländer / Flüchtlinge" sind nicht schuld, aber sie verstärken die Probleme, auch bei der Rente denn auch für Arbeitslose muss jemand aufkommen.e
Der ganze Beitrag macht nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass Flüchtlinge in Deutschland (z.B. in Polizeigewahrsam) grundsätzlich sicherer sind als in Rumänien und
das Minderheiten, z.B. Jesiden, in Deutschland, bei den Deutschen, sicherer sind als in der islamisch / arabischen Welt. So fördert man Vorurteile. Schlimm, ganz schlimm.
Kein Problem. Was machen wir dann mit den Lebensmittel die keiner kaufen will ? Und die Afrikaner kaufen dann teurer regional ? Könnten sie auch so. Dazu brauchen sie uns, die EU und die Kirchen nicht.
Es war klar, dass es keine Plausibilität geben konnte aber die Geschichte ist auf so vielen Ebenen schräg. Wo soll man da anfangen – wann sollte man aufhören? Fangen wir mit der Schlussbemerkung an:

Der Sündenfall der Grünen war die Agenda 2010!

Im Krieg und Bürgerkrieg werden Länder nicht durch Umsiedlung entvölkert. Deshalb macht es Sinn, dass dafür nicht die Genfer Flüchtlingskonvention gilt sondern das Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten. Danach werden für die Zivilbevölkerung Schutzzonen im eigenen Land errichtet und das war auch im Irak und in Syrien möglich und der Fall, dort sitzen die echten (Kriegs)Flüchtlinge. Im Einzelfall kann bei konkreter Bedrohung ein Grenzübertritt notwendig sein.

Was in Deutschland den Grünen und Linken völlig entgeht, das UNHCR ist chronisch unterfinanziert für die Unterhaltung der Lager in Schutzzonen und Nachbarländern. Daher ist sind die Bedingungen dort ziemlich übel. Verständlich, dass man „ein besseres Leben sucht“, das ist aber keine Flucht mehr. Statt also das UNHCR mit ausreichend Mittel zu versorgen werden Milliarden für Schlepper, für Unterbringung hier, für den Rechtsweg und für die Rückführung verschwendet; wobei schon die Rückführung beim Leibwächter von Osama Bin Laden zur Farce wird.

Schon der Grenzübertritt nach Rumänien war durch kein Abkommen gedeckt. Im Schengen-Raum soll es trotzdem dort ein Asylverfahren geben. Die Weiterreise nach Deutschland widerspricht sogar ausdrücklich der Dublin-Regelung. Jetzt sind die Gründe für einen subsidiären Schutz entfallen, die unmittelbare Bedrohung ist nicht mehr vorhanden, die Jesiden können im Prinzip alle wieder zurück in Ihre Heimat.

Die Kirche gewährt jetzt Asyl an Staat und sämtlichen Abkommen vorbei schon gegen die Rückführung in ein anderes EU-Land. Wenn hier die Duldung von Kirchenasylen in Gefahr ist, dann durch den hundertfachen Asylmissbrauch durch die Kirche selbst. Das Ganze ist nicht mehr Nachvollziehbar und dann darf man sich nicht wundern, wenn es dann bei Wahlen entsprechende Konsequenzen gibt.
„Bundesanwaltschaft ermittelt
Traf Jesidin auf IS-Peiniger?“
Tagesschau.de, Stand: 18.08.2018 07:30 Uhr

„Eine von der Terrormiliz IS versklavte Jesidin aus dem Irak ist offenbar nach ihrer Flucht ihrem IS-Peiniger in Deutschland wieder begegnet. Ihre Angaben sollen nun weitere Zeugen bestätigt haben.“

Die Absurdität der schlepperorganisierten Zuwanderung wird besonders deutlich bei dem Satz in der Tagesschau-Meldung:
„Nach Deutschland will sie aus Furcht vor ihrem Peiniger nicht zurückkehren.“

Also Flucht aus Deutschland in den Irak!
Das ist passiert automatisch, wenn man die Auswahl der Zuwanderer den Schleppern überlässt, die Leute auch noch über Monate frei rumlaufen können und dann bei Bedarf abtauchen. Die Möglichkeiten der Bundesanwaltschaft sind bei Ermittlungen über Verbrechen in 7000 KM Entfernung, in einem anderen Kulturkreis, in einer fremden Sprache ausgesprochen begrenzt.

Auch bei gesteuerter Zuwanderung kann man mal daneben greifen aber zumindest findet bei Zuwanderung z.B. über die geltenden Einreisebestimmungen vorher eine gründliche Prüfung statt. Man kann auch Lohndumping oder die banale Einreise in das Sozialsystem besser abwehren. Bei Krieg könnte man auch zur Entlastung der Erstaufnahmeländer begrenzte Kontinente befristet aufnehmen falls man zu dem Ergebnis kommt, dass der (subsidiäre) Schutz in anderen Kulturkreisen auf anderen Kontinent einen Sinn ergibt.

Dann darf aber wie in Australien keine einzige Einreise ohne Visum unter keinen Umständen zu einem Bleiberecht führen. Was Monitor laufend zu Recht als „Elend“ anprangert wird erst durch die Akzeptanz massenhaften Asylmissbrauchs produziert. So sind NGOs auf dem Meer Teil der Schlepperroute und auch Bürgermeister in NRW, die im offenen Brief an Merkel mehr Zuwanderer aufnehmen wollen obwohl sie keinen bezahlbaren Wohnraum für die eigenen Bürger haben. Um die Kurve zum Beitrag zu kriegen:

Der „Dorfpfarrer“ ist der allerletzte in der Kette diese Absurditäten aufzulösen und mit der Verhinderung der Rückführung in ein anderes EU-Land fügt er noch eine weitere Absurdität zu. Das läuft auf Asylmissbrauch durch die Kirche hinaus.
Mich wundert eher Kritik an den Grünen. Normalerweise haben die doch vom Morgenmagazin an, über den Deutschlandfunk bis Maischberger soviel Hobhudelei zu verkraften. Ich weiß gar nicht, wie die das machen, ohne Personendoubles
@Thomas


"Liebes Monitor-Team, ich stelle mir dabei 2 Fragen:
1. Steht die Kirche über dem Gesetz?
2. Wieso beansprucht die Kirche für sich, moralisch hochwertigere Entscheidungen treffen zu können als Beamte oder Staatsangestellte? "

zu 1.
vielleicht nicht genau drüber , aber sie hat laut Vertrag mit Rom ihr eigenes Recht.
sie hat es verstanden immer noch Staat im deutschen Staat zu bleiben ....und dieser Status hat ihren Bischöfen die Chance gegeben im Nazireich unangetastet zu überleben und noch heute bestehen die auch mit Hitler wieder bekräftigten Normen , nach denen sie ins gesellschaftliche Leben eingreifen kann und eigene Gerichtsverfahren ausübt und Entscheidungen trifft.
Lösung der Verträge mit Rom kostet den deutschen Staat zu viel, als dass von seiner Seite eine Änderung zu erwarten ist Rom dürfte auch nicht daran interessiert sein: immerhin wird die Kirche in Germany vom Staat steuerlich bedacht und bekommt aus dem Staatshaushalt reichlich Mittel zugeschossen; die kleine Steuerzahler dürfe also dort auch -egal welcher Religion sie angehören - brav für "Rom" ihren Obolus entrichten. ( Bezug auf katholische Kirche ! )


zu 2.
sie hält sich - wie das bei allen drei monotheistischen Religionen der Fall ist - für "Gott gegeben". ( daraus erwächst auch z.B. das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes
und wohl auch die Tatsache, dass sie in den bekannten Fällen von Verfehlungen ihrer Würdenträger gegen deren Verurteilung durch staatliche Behörden angeht.
Die Kirchenoberen sind eher "angegrünt"! War die Kirche früher der Ort de Asyls vor staatlicher Verfolgung, so macht sich der Klerus längst mit den Politikern gemein. Gerade uns, ehemaligen DDR-Bürgern, stößt dies auf, während es wohl euch Altbundesbürgern relativ schnurz ist. Ihr lebt zufrieden dahin in eurer Wohlstandblase, ihr merkt nicht, wie um euch das Gefüge wackelt. Ein tolles Konto und ein Haus mit Grundstück schützt euch aber absolut nicht davor, überfallen oder enteignet zu werden. Aber ich schweife ab, zurück zum Thema: Ich bedauere aus tiefstem Herzen, dass ich in den letzten Jahren viel Vertrauen verlieren musste in die Kirchenoberen. Wo ich trotz der atheistischen Bevormundung der SED nicht austrat, weil ich wusste, dass es immer um den Glauben geht, nicht um merkwürdige Vertreter der Kirche. Außerdem war in der DDR die Kirche die Zufluchtsstelle für alle Gegner. Man konnte, bis auf die immer vorhandenen unrühmlichen Ausnahmen, dort frei weg reden und war in einem geschützten Raum. Und ab der Wende dominierte endlich wieder Gottes Wort in allen Predigten. Eine Änderung wurde Mitte 2015 spürbar. Jedoch ab dem Herbst wurde man von der Kanzel herab regelrecht agitiert - es wurde sich mit dem staatlichen Willkommensauftrag identisch gemacht! Nicht mal die Weihnachtsgottesdienste verliefen mehr im Sinne des Glaubens - sogar da wurde das Christkind zum Flüchtlingskind gemacht und jedem Kirchgänger die Freude am Fest madig. Schlimmer ging es kaum mehr. Fazit: langjährige Beitragszahler traten in Scharen aus. Ich sehe Bedford-Strohm und Marx als dafür Verantwortliche. Und letztendlich als grüne Sympathisanten, linke Politvergottung inbegriffen. Leider!
viele kriegerische Auseinandersetzungen und Konflikte wären hinfällig und führten auch nicht dazu, dass Asyl und Schutzanträge gestellt werden müssten, wenn die "Staatenlenker" endlich zur Kenntnis nähmen, dass es eine wissenschaftliche Absurdität ist, von der sie ausgehen , wenn sie von christlichen, jüdischen, islamischen Völkern reden: es gibt KEIN RELIGIONSGEN, kein Christliches, kein Jüdisches, kein Islamisches und daher auch kein christliches , islamisches oder jüdisches VOLK wie uns immer wieder manipulativ vorerzählt wird in politischen Darstellungen
und deshalb ist auch
1. nicht einzusehen, dass die Verträge mit Rom weiter bestehen sollten

(2. ist in keiner Form zu verstehen, wie ein Netanjahu Israel als jüdischen Staat gesetzlich begründen will )

Punkt 2 gehört nicht nur in Bezug auf die Einrichtung eines Antisemitismus-Beauftragten der BR. mit in die Diskussion, denn auch dort legt man offenbar keinen Wert auf wissenschaftliche Erkenntnisse, und denkt auch nicht darüber nach, welche Konsequenzen diese israelische Gesetzesregelung in Punkto neue Flüchtlingsbewegungen hat.

wie sagte ein Libanesischer Politiker: die Syrer, die wir hier aufnehmen, können wieder nach Hause, die Palästinenser haben im Gegensatz dazu kein zu Hause mehr und werden ihr ganzes Leben Flüchtling bleiben und haben daher Anspruch auf Schutz und Hilfe, die wir ihnen nur eingeschränkt zukommen lassen können da unsre Wirtschaft nicht gerade blüht wie in europäischen Staaten. ( 4 Millionen Libanesen , 1,5 Millionen Flüchtlinge)
Es gibt nach den Gesetzbüchern der BRD kein Kirchenasyl. Dieses mittelalterliche Asyl ist mehr gegenwärtig.
Die Zurückhaltung der Behörden gegenüber dem Kirchenasyl ist nicht haltbar. Wann wird das Gesetz umgesetzt,
auch wenn einige Pfarren sich dagegen wahren wollen.
Stefan Krefeld
Re: Angriff aufs Kirchenasyl: mit Schützenhilfe der Grünen
07. September 2018 11:27
Altgläubiger schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die Kirchenoberen sind eher "angegrünt"! War die
> Kirche früher der Ort de Asyls vor staatlicher
> Verfolgung, so macht sich der Klerus längst mit
> den Politikern gemein. Gerade uns, ehemaligen
> DDR-Bürgern, stößt dies auf, während es wohl euch
> Altbundesbürgern relativ schnurz ist. Ihr lebt
> zufrieden dahin in eurer Wohlstandblase, ihr merkt
> nicht, wie um euch das Gefüge wackelt. Ein tolles
> Konto und ein Haus mit Grundstück schützt euch
> aber absolut nicht davor, überfallen oder
> enteignet zu werden. Aber ich schweife ab, zurück
> zum Thema: Ich bedauere aus tiefstem Herzen, dass
> ich in den letzten Jahren viel Vertrauen verlieren
> musste in die Kirchenoberen. Wo ich trotz der
> atheistischen Bevormundung der SED nicht austrat,
> weil ich wusste, dass es immer um den Glauben
> geht, nicht um merkwürdige Vertreter der Kirche.
> Außerdem war in der DDR die Kirche die
> Zufluchtsstelle für alle Gegner. Man konnte, bis
> auf die immer vorhandenen unrühmlichen Ausnahmen,
> dort frei weg reden und war in einem geschützten
> Raum. Und ab der Wende dominierte endlich wieder
> Gottes Wort in allen Predigten. Eine Änderung
> wurde Mitte 2015 spürbar. Jedoch ab dem Herbst
> wurde man von der Kanzel herab regelrecht agitiert
> - es wurde sich mit dem staatlichen
> Willkommensauftrag identisch gemacht! Nicht mal
> die Weihnachtsgottesdienste verliefen mehr im
> Sinne des Glaubens - sogar da wurde das Christkind
> zum Flüchtlingskind gemacht und jedem Kirchgänger
> die Freude am Fest madig. Schlimmer ging es kaum
> mehr. Fazit: langjährige Beitragszahler traten in
> Scharen aus. Ich sehe Bedford-Strohm und Marx als
> dafür Verantwortliche. Und letztendlich als grüne
> Sympathisanten, linke Politvergottung inbegriffen.
> Leider!

Ja, was ist denn nun die Basis des christlichen Glaubens?
"...Wenn jeder an sich selber denkt..."?
"...Die Mauern hoch, die Tore fest verschlossen..."?
Ich erinnere mich... - da gab es mal so einen Gleichschaltungs-Beauftragten in der Christen-Sekte.
Dieser abscheuliche Typ laberte immer was von "...geringsten meiner Brüder..." und so.
Zur Strafe hat man ihn ja auch auf den Elektrischen Stu... ach neeee... was hängt der Söder immer in unsere Amtsstuben....?

Nix für ungut, geehrter Altgläubiger,
aber, was ist denn nun der Kern der Christlichen Lehre, in Bezug auf Schutz-Suchende?

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Zum Thema:
Regeln sind Regeln.
Wenn Kirchen-Asyl nicht vorgesehen ist, so ist dies selbstverständlich zu bekämpfen.
Oder die Regeln sind entsprechend anzupassen.
Alles andere führt zum Willkür-Staat.
Um die goldene Worte des großen Philosophen Fred Fußbroich zu zitieren:
"Innerhalb d'r Gesetze darf man alles, außerhalb nix. Un alles and're iss för misch persönlich..."
na Stefan, denn also weiter mit dem Kirchenasyl ? denn das erfolgt im Rechtsraum der Kirche, auch wenn der als politisch, gesellschaftlich nicht rechtsfrei betrachtet werden kann und nur auf Verträgen beruht, die längst ihren Sinn verloren haben , die auch in keiner Weise mehr unserm rechtstaatlichen freiheitlichen Konzept entsprechen. Warum räumen wir nicht endlich bei uns auf ? andere Europäer vermochten es doch auch ! die Aufrechterhaltung von Kirchenasyl ist doch keine Begründung dafür; das Arbeitsrecht, oder die Verfolgung von Straftaten sind viel gewichtigere Gründe.
kirchliches Arbeitsrecht ???

jetzt wird endlich der schon Jahre währende Streitfall des KOMPETENTEN Düsseldorfer Chefarztes an einem Klinikum in kirchlicher Trägerschaft wieder aufgerollt ; diese "verlorene Seele" hat doch wahrhaftig gewagt, nach der Scheidung von seiner angetrauten Ehefrau wieder zu heiraten; das aber geht doch gar nicht ! also Kündigung !

Der EUGH sieht das offenbar anders...

Als der Fall ruchbar wurde, hörte man von einer ganzen Reihe ähnlich gelagerter Fälle; Die deutsche Politik und Juristerei unternahm nichts: schließlich verärgert man einen so großen Arbeitgeber vorsichtshalber nicht
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