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Freitag, 25.05.2012

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WDR Kinderrechtepreis

Der WDR-Preis für die Rechte des Kindes soll die Diskussion über die Umsetzung der UN-Konvention in der Bundesrepublik fördern und deutlich machen, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Situation der Kinder zu verbessern, damit auch in Deutschland Kinderrechte wirksam in die Tat umgesetzt werden. Die Jurys wollen deshalb vor allem diejenigen Bewerbungen herausheben, die klarmachen: Kinderpolitik ist gesellschaftliche Entwicklungspolitik.

Kinder auf einem Spielplatz; Rechte: dpa

Es geht nicht um "niedlichen Kinderkram", sondern darum, in allen Politikfeldern von der Städteplanung bis zum Umweltschutz, vom Ausländerrecht bis zur Kommunalpolitik Kinder ernst zu nehmen und ihre Interessen wirklich zu vertreten. Die Jurys wollen mit ihrer Auswahl zeigen, in welchen Bereichen besonders viel Handlungsbedarf besteht, damit die Kinderrechte nicht nur auf dem Papier stehen.

Nachhaltige Initiativen, die eine langfristige strukturelle Veränderung zum Ziel haben, haben eine gute Chance, in die engere Wahl zu kommen. Die Jurys achten auch darauf, dass die Preisträger nicht im letzten Jahr bereits einen renommierten Preis für dasselbe Projekt erhalten haben - denn der Preis soll vor allem diejenigen fördern, die Öffentlichkeit und finanzielle Unterstützung besonders nötig haben.


Stand: 08.09.2011, 09:28 Uhr


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