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Samstag, 21.11.2009

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Meldungen

Bundesregierung soll Entschädigung für Kundus-Opfer zahlen

Angehörige der Opfer des Luftangriffs im afghanischen Kundus verlangen eine Entschädigung.

Ein aus Afghanistan stammender Bremer Rechtsanwalt sagte dem "Weser-Kurier", er habe gemeinsam mit drei Kollegen einen entsprechenden Brief an das Verteidigungsministerium geschickt. Die Anwälte streben nach eigenen Angaben zunächst eine außergerichtliche Einigung an. Sollte dies scheitern, wollen sie auf Schadensersatz klagen.

Die NATO hatte Anfang September bei Kundus auf Anforderung eines deutschen Obersts zwei Tankwagen bombardiert. Dadurch waren bis zu 140 Menschen getötet worden, darunter eine unbekannte Zahl von Zivilisten.

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Zu Guttenberg fordert gründliche Reform der NATO

Verteidigungsminister zu Guttenberg hat eine grundlegende Reform der NATO gefordert.

Er sagte auf einer internationalen Sicherheitskonferenz im kanadischen Halifax, nur so könne das Bündnis den Herausforderungen der globalisierten Welt besser gerecht werden. Nötig seien neue Strukturen in der NATO und ein Netzwerk von Partnerschaften. Darin müssten Russland, aber auch Staaten des Kaukasus und des Mittelmeerraums bis hin zur Golfregion einbezogen werden.

Guttenberg bezeichnete den Einsatz in Afghanistan als ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von NATO-Staaten mit Nichtmitgliedern der Allianz.

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Weg für Fusion von VW und Porsche ist frei

Dem Zusammenschluss von Volkswagen und Porsche steht nichts mehr im Wege.

Nach dem Aufsichtsrat von VW stimmte gestern Abend auch das Kontrollgremium von Porsche der Verschmelzung zu. Nach einem beispiellosen Übernahmekampf hatten sich die Autobauer darauf geeinigt, dass Porsche in mehreren Schritten in den VW-Konzern eingegliedert wird.

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Brüderle lehnt Hilfen für Opel weiter ab

Bundeswirtschaftsminister Brüderle lehnt staatliche Hilfen für Opel weiter ab.

Brüderle sagte dem "Hamburger Abendblatt", die Rettung eines Unternehmens durch den Staat bedürfe einer sorgfältigen Begründung. Mit der Entscheidung von General Motors, Opel zu behalten, seien frühere Zusagen für den Fall eines Verkaufs hinfällig.

Im Gegensatz zum Bundeswirtschaftsminister wollen die Bundesländer mit Opel-Standorten staatliche Hilfen an den Autokonzern nicht ausschließen.

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Bergleute in chinesischer Kohlegrube eingeschlossen

In einer chinesischen Kohlegrube hat es eine Gasexplosion gegeben.

Mindestens 15 Bergleute kamen ums Leben, mehr als 100 sind noch unter Tage eingeschlossen. Die Explosion ereignete sich in einer Mine im Nordosten des Landes.

Die Kohlebergwerke Chinas gelten als besonders gefährlich, weil aus Kostengründen oftmals Sicherheitsvorschriften nicht beachtet werden. Im vergangenn Jahr kamen dort mehr als 3.000 Arbeiter ums Leben.

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Teilchenbeschleuniger bei Genf wieder hochgefahren

In der Schweiz ist eines der größten wissenschaftlichen Experimente der Welt wieder angelaufen.

Am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf wurde der Teilchenbeschleuniger nach monatelangen Reparaturen neu gestartet. Er war im Sommer vergangenen Jahres kurz nach der Inbetriebnahme wieder abgeschaltet worden.

Der Teilchenbeschleuniger ist ein 27 Kilometer langer Tunnel in Form eines Ringes. Dort werden Atomteilchen mit hoher Geschwindigkeit aufeinander geschossen. Die Wissenschaftler wollen damit erforschen, wie nach dem Urknall Materie und Universum entstanden sind.

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Fußballverbände wollen im Wettskandal hart durchgreifen

Führende Fußball-Funktionäre haben ein hartes Durchgreifen im jüngsten Wettskandal angekündigt.

Der Generalsekretär des europäischen Fußballverbandes UEFA, Infantino, drohte mit den schärfsten Strafen gegen die Beteiligten. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Zwanziger sagte, es würden alle Mittel der Sportgerichtsbarkeit ausgeschöpft, sollten Trainer, Spieler oder Schiedsrichter überführt werden.

Europaweit sollen den bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge etwa 200 Spiele manipuliert worden sein. In Deutschland gibt es mit 32 Spielen abwärts der Zweiten Liga die meisten Verdachtsfälle.

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Fußball: Arminina Bielefeld verliert gegen 1860 München

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld muss um die Tabellenführung bangen.

Die Bielefelder verloren gestern Abend ihr Heimspiel gegen 1860 München mit 0:1.

Für Aufsteiger Fortuna Düsseldorf geht die Erfolgsserie weiter. Die Düsseldorfer gewannen zu Hause gegen Energie Cottbus mit 2:1.

Rot-Weiss Ahlen bleibt die einzige deutsche Profimannschaft ohne Saisonsieg. Der Tabellenletzte musste sich im Heimspiel gegen den SC Paderborn mit einem 0:0 zufrieden geben.

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NRW-Wetter

Das Wetter in Nordrhein-Westfalen:

Heute zunächst teils stark bewölkt, vereinzelt etwas Nieselregen. Später auch etwas Sonne. 13 bis 17, im Rothaargebirge um 11 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd.

Morgen Vormittag zieht Regen von West nach Ost durch. Am Nachmittag bei wechselnd wolkigem Himmel zeitweise sonnig, einzelne Schauer sind möglich. 10 bis 14, auf dem Kahlen Asten 8 Grad.

Am Montag kaum Auflockerungen, zeitweise teils kräftiger Regen. Um 11 Grad.

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