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Mittwoch, 19.06.2013

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Erlebte Geschichten im WDR 5 Radio zum Mitnehmen

Vier ältere Menschen sitzen auf einer Parkbank; Rechte: WDR/dpa Matthias Hiekel

Erlebte Geschichten - das sind gut 20 Minuten lang die persönlichen Schilderungen von Menschen, die mindestens 65 Jahre alt sind und detailgetreu, dicht und anekdotenreich wichtige Abschnitte ihres Lebens erzählen. Nichts ist so lebendig wie die gesprochene Sprache und auch nichts so authentisch. [mehr]

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    Sendung vom 09.05.2013 Zeitzeuge: Manfred HeldtHintergrund: Brieftaubenzüchter seit Kindesbeinen in Oberhausen-EisenheimAutorin: Marion Dany © WDR 2013
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    Sendung vom 05.05.2013 Zeitzeugin: Susanne SchapowalowHintergrund: Frau mit der "ruhigem Hand", fotografierte in Schwarz-Weiß ohne Blitzlicht die Jazzgrößen der 50er und 60er JahreAutorin: Marianne Bäumler © WDR 2013
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    Sendung vom 01.05.2013 Von Ulla Lessmann/Der Vater arbeitete als ungelernter Heizer, die Mutter in Heimarbeit als Zigarrenarbeiterin, samstags kam der Gewerkschaftskassierer, um die Beiträge einzusammeln. Heinrich Hollmann, Jahrgang 1921, wuchs als "Kind von Arbeitern", wie er sagt, im westfälischen Lemgo auf. Seine Mutter bestand auf einer soliden Ausbildung ihrer Kinder, denn sie wusste, dass es Facharbeitern besser ging als Hilfsarbeitern. So begann Heinrich Hollmann mit 14 eine Schriftsetzerlehre. Er erinnert sich, dass damals Arbeiterlehrlinge geduzt wurden, gleichaltrige Kaufmannslehrlinge nicht. "Das hat mich geprägt! Ich wollte ein guter Facharbeiter werden, denn dann brauchte ich mein Rückgrat nicht beim Pförtner abzugeben." Nach dem Krieg wurde Hollmann Betriebsratsvorsitzender - der Beginn einer langen Funktionärskarriere in der IG Druck und Papier, die mit dem ersten Arbeitskampf 1949 begann und für ihn 1983 als stellvertretender Landesvorsitzender von Nordrhein-Westfalen endete./Redaktion Mark vom Hofe/ © WDR 2013
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    Sendung vom 28.04.2013 Zeitzeugin: Eske Nannen; Hintergrund: Ehefrau des verstorbenen Henri Nannen, Geschäftsführerin der Emder Kunsthalle und der Nannen-Stiftung, gebürtige Emderin, fuhr einige Zeit zur See; Autorin: Ingrid von Saldern © WDR 2013
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    Sendung vom 21.04.2013 Zeitzeuge: Klaus VoormannHintergrund: Der unbekannte Beatle, spielte offiziell bei Manfred Mann, manchmal aber auch bei den Beatles, Grafiker von Beruf, zeichnete Cover für Beatles-LP "Revolver"Autor: Albert Wiedenhöfer © WDR 2013
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    Sendung vom 14.04.2013 Zeitzeuge: Emil MangelsdorffHintergrund: Jazz-Musiker, gerade 88 Jahre alt geworden, aus Liebe an der Musik spielt er heute immer noch mit seinem Quartett, übt täglich drei StundenAutorin: Ulrike Knapp © WDR 2013
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    Sendung vom 07.04.2013 Zeitzeugin: Veronika ZimmermannHintergrund: blinde Gärtnerin, blau ist ihre LieblingsfarbeAutorin: Monika Salchert © WDR 2013
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    Sendung vom 01.04.2013 Von Ingo Zander/In welchem Jahr Peggy Parnass geboren wurde, sagt sie nicht. Sicher ist nur, dass es der 11. Oktober war; und sicher ist auch, dass sie 1939 mit ihrem damals vierjährigen Bruder Gady mit einem vom Hamburger Bankhaus Warburg organisierten Kindertransport nach Schweden kam, während ihre Eltern ins Warschauer Ghetto deportiert und später in Treblinka ermordet wurden. Peggy Parnass, die Schwedin, absolvierte in den 60er Jahren eine Blitz-Ausbildung als Schauspielerin und übernahm Rollen in vielen Fernseh- und Spielfilmen, unter anderem in "Stahlnetz: Ein Toter zu viel". Bekannt geworden ist sie besonders in den 70er Jahren, als sie an zahlreichen Demonstrationen und Protestbewegungen aktiv teilnahm, als Gerichtsreporterin der Zeitschrift "konkret". Ihr Buch "Prozesse 1970 - 1978" fand viel Anklang, bis 1994 brachte es der Band auf 16 Auflagen. Heute mischt sich Peggy Parnass mit Essays immer wieder in die aktuelle gesellschaftliche und politische Diskussion ein./Redaktion Mark vom Hofe/ © WDR 2013
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    Sendung vom 31.03.2013 Zeitzeuge: Holger CzukayHintergrund: Schüler von Stockhausen und Gründer der Musikgruppe "Can", wird 75 Jahre alt Autor: Albert Wiedenhöfer © WDR 2013
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    Sendung vom 29.03.2013 Zeitzeugin: Gudrun Müller Hintergrund: war fast ein Leben unfreiwillig in der Colonia Dignidad in Chile, erst als Paul Schäfer verschwand, gelang ihr und ihrem langjährigen Freund, ohne dass dies bekannt sein durfte, die FluchtAutorin: Andrea Lieblang © WDR 2013
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