
Immer wieder erreichten die Redaktionen im WDR
bedauernde E-Mails, Anrufe und Briefe von
Hörerinnen und Hörer, weil z.B. viele Hörspiele, Konzerte und
Features nicht per Podcast zur Verfügung gestellt werde. Ab sofort
braucht niemand mehr eine WDR-Radiosendung zu verpassen, wenn ein
halbwegs moderner Rechner mit einem Betriebssystem ab Windows XP
und optimalerweise eine DSL-Flatrate zur Verfügung
steht.
Die Installation des RadioRecorders läuft über eine eigene
Internetseite, wobei die Anonymität der User gewahrt bleibt. In
einem grafisch ansprechend gestalteten und mit aussagekräftigen
Metadaten versehenen „EPG“ (Electronic Program Guide, deutsch:
elektronischer Programmführer) können Sie aussuchen, was
aufgezeichnet werden soll. Ein Klick, und die Aufzeichnung ist
programmiert.
Wird der PC nach der „Programmierung“ des RadioRecorders in den
Standby-Modus versetzt, fährt er zum Aufzeichnungszeitpunkt
automatisch hoch und startet die Aufnahme.
Wenn Sie während der Aufzeichnung die Maus nicht bewegen, fährt
sich der Rechner nach der Aufzeichnung
selbstständig wieder herunter. Wenn sich
allerdings während der Aufzeichnung die Maus bewegt hat, muss der
Computer - sicherheitshalber - manuel wieder heruntergefahren
werden. Es könnte ja sein, dass jemand während der
RadioRecorder-Aufzeichnung beispielsweise an einem Text gearbeitet
hat, der noch nicht abgespeichert ist. Ein selbständiges
Herunterfahren des Rechners hätte dann fatale
Konsequenzen…
Die aufgezeichneten Sendungen werden als MP3-Dateien in guter
Qualität (MP3: 128 kBit/s; WMA 64 kBit/s) auf dem Computer
gespeichert und können danach auf jeden MP3-Player verschoben
werden. Auch die beschreibenden Daten („Metadaten“) werden mit
kopiert. So wissen Sie immer, was sich in Ihren
WDR-Radiomitschnitten befindet.
Rechtsgrundlage für das Mitschneiden der Radioprogramme ist § 53
UrhG, der das Recht auf Vervielfältigung zum privaten und sonstigen
eigenen Gebrauch festschreibt.
Hier geht es direkt zum Download des WDR
RadioRecorders. [mehr]