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WETTER
Wintereinbruch in Deutschland
Der angekündigte massive Wintereinbruch mit Schnee, Sturm und Glatteis hat am Freitag (21.11.08) Deutschland erreicht. Einen Monat vor dem kalendarischen Winteranfang überquerte die Kaltluft aus Skandinavien und den Polarmeeren mit hoher Geschwindigkeit weite Teile des Landes. Innerhalb einer Stunde waren in einzelnen Regionen Temperaturstürze von fünf bis zehn Grad zu verzeichnen. Die Deutsche Bahn versetzte unterdessen bundesweit Tausende Mitarbeiter in erhöhte Alarmbereitschaft.


Starke Schneefälle in vielen Gebieten Deutschlands
Am Morgen kam es zu starken Schneefällen von Bremen über Hamburg bis nach Braunschweig. Wenig später war der Wetterumschwung in Berlin-Brandenburg, im Harz, in Hessen und Thüringen angekommen. Auch in Bayern schneite es. Vielerorts sorgten teils heftige Schneeschauer für Behinderungen im Straßenverkehr und zahlreiche Unfälle. Zeitweilig trat gefährliche Glätte auf. In Rheinland-Pfalz sorgten starke Sturmböen für den pausenlosen Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Rund um Hamburg und in Schleswig-Holstein blieb der Schnee trotz des noch warmen Bodens vielerorts zeitweise liegen. Viele Autofahrer waren trotz des seit Tagen angekündigten Wintereinbruchs noch mit Sommerreifen unterwegs, viele Pendler stiegen auf S- und U-Bahnen sowie Busse um.


Sturm im Rheinland
In Nordrhein-Westfalen wurden am Freitag durch heftige Sturmböen Bäume umgestürzt und Ziegeln von den Dächern geweht. Besonders betroffen waren das Rheinland und Teile des Bergischen Landes. In Duisburg musste am Mittag der Hauptbahnhof wegen herabfallender Dachteile für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Es wird dennoch ein milder Winter erwartet
Nach dem turbulenten Auftakt geht dem Winter wahrscheinlich wieder die Luft aus: "Dezember, Januar und Februar werden eher etwas zu warm. Der Jahreszeitentrend sieht nach einem unspektakulärem Winter aus."
NRW-Wintersport-Regionen nur teilsweise vorbereitet
In den Höhenlagen des Sauerlands stehen die Zeichen auf Wintersport. An den Liftanlagen laufen die letzten Vorbereitungen für den Start in die Saison. In der Eifel ist man zumindest teilweise präpariert. Im Eifeler Wintersportzentrum Hellenthal (Kreis Euskirchen) ist man dagegen noch nicht vorbereitet. Der Winter kommt hier ein bisschen zu früh. Die Skilifte sind noch nicht vom TÜV abgenommen. "Die Loipen sind noch nicht beschildert. Das Vieh steht noch auf den Weiden, und im Forst wird noch gearbeitet", beschreibt ein Mitarbeiter des Verkehrsamts Hellenthal die gar nicht vorwinterliche Situation.
Rodel gut im Sauerland
Im Sauerland gab es viel Neuschnee, dort kann man jetzt schon Rodeln. Im Rheinland hat der Winter eher auf stürmische denn auf weiße Art Einzug gehalten: Sturm "Irmela" richtete viele Schäden an. Martina Butler berichtete in WDR 2 Der Tag, wie sich der Wintereinbruch in NRW gestaltete.
Liftbetreiber wollen starten
Die Liftbetreiber am Kahlen Asten und in Altastenberg freuen sich über den frühen Auftakt am kommenden Wochenende (22.,23.11.08). Zwar kommen die Gäste zunächst nur am Wochenende, aber das ist ein guter Test für das Weihnachtsgeschäft. Im WDR 2 Morgenmagazin berichtete Reporter Jörg Taron über den Beginn der Ski-Saison im Sauerland:
Comedy zum Wintereinbruch
Im WDR 2 Morgenmagazin fuhr Tom Beinlich Schlitten mit der Politik:



