Flimmerkiste, Sonntag, 12.02.2012, 17.25 - 19.00 Uhr
Der 80. Todestag von Edgar Wallace
Fast könnte man meinen, Edgar Wallace wäre Filmproduzent oder Filmregisseur gewesen, so sehr ist sein Name mit den „Wallace-Filmen“ verbunden.
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Der 80. Todestag von Edgar Wallace
Flimmerkiste, Sonntag, 12.02.2012, 17.25 - 19.00 Uhr
Fast könnte man meinen, Edgar Wallace wäre Filmproduzent oder Filmregisseur gewesen, so sehr ist sein Name mit den „Wallace-Filmen“ verbunden.
Regie führte er aber nur in zwei Filmen: „Red Acer“ im Jahre 1929 und „The Squeaker“ 1930. Er war zudem für die erste Fassung des Drehbuchs für „King Kong“ mit verantwortlich.
Ansonsten war er Autor höchst erfolgreicher Kriminalgeschichten, die sowohl in England wie auch in Deutschland verfilmt wurden. Klaus Kinski, Eddie Arent, Heinz Drache oder Hans Joachim Fuchsberger verdankten ihm ihre Vollbeschäftigung in den sechziger Jahren. Sein berühmtester Krimi war 1926 „Der Hexer“, ein Erfolg auf der Bühne wie auch mehrfach im Kino. Wallace war ein Erfolgsschriftsteller, auch wenn die Kunstkritik seine Romane eher abwertend beurteilte.
Ähnlich erging es auch den Verfilmungen seiner Werke. Das Publikum, besonders das deutsche, liebte diese nicht ganz ernst gemeinten Krimis. Immerhin kamen in den 60er und 70er Jahren 38 Wallace-Stücke in die Kinos – immer angekündigt mit dem donnergrollenden Spruch: „Hallo, hier spricht Edgar Wallace“.
Die Flimmerkiste stellt Musik aus den Wallace-Verfilmungen vor und erzählt die Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen Schriftstellers.
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