Flimmerkiste, Sonntag, 25.11.2012, 17.25 - 19.00 Uhr
Grau in Grau – Der Reiz der Schwarzweiß-Filme
Für die Pioniere des Films gab es keine Wahlmöglichkeit zwischen Schwarzweiß oder Farbe. Die Anfänge des Kinos waren nun mal farblos.
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Grau in Grau – Der Reiz der Schwarzweiß-Filme
Für die Pioniere des Films gab es keine Wahlmöglichkeit zwischen Schwarzweiß oder Farbe. Die Anfänge des Kinos waren nun mal farblos.
Als dann aber 1937 mit Walt Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ die Leinwand plötzlich bunt wurde, stand bei jedem neuen Filmprojekt die Frage im Vordergrund: Drehen wir Farbe oder bleibt alles grau in grau?
Obwohl der Siegeszug der bunten Bilder nicht aufzuhalten war, verschwand der Schwarzweiß-Film bis heute nicht aus dem internationalen Filmangebot. Immer wieder setzen Regisseure auf die besondere Faszination, die von den farblosen, aber kontrastreichen Bildern ausgeht. Viele Western sind uns in bester Erinnerung. „Der Mann, der Liberty Valance erschoss“ oder „12 Uhr mittags“ sind echte Schwarzweiß-Klassiker.
Auch Altmeister Alfried Hitchock vertraute in seinen Thrillern auf die unwirkliche Welt der schwarzweißen Bilder. In „Spellbound“ , der eigentlich als Schwarzweiß-Film gedreht wurde, färbt sich beim Selbstmord des Dr. Murchison die Leinwand für einen Moment blutrot. Ein Effekt, der in einem Farbfilm seine Wirkung verlieren würde. „Der 3. Mann“ in den Katakomben Wiens oder „Alexis Sorbas“ sind Filmwerke, die auch ohne bunte Bilder in Erinnerung bleiben.
Hollywoodregisseur Billy Wilder war ein großer Freund des Schwarzweißfilms. Seine Komödie „Manche mögen's heiß“ mit Marylin Monroe setzt ganz auf die spritzigen Dialoge und die schauspielerische Leistung seiner Darsteller.
Günter vom Dorp erinnert in seiner Flimmerkiste am 25. November auf WDR 4 an die Kinohits in Schwarzweiß.
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