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Heimkino für alle - WDR 4. Melodien für ein gutes Gefühl.

"Drinnen und Draußen" vom 13.09.2014

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Statt Partykeller - ein eigenes Kino im Haus

Heimkino für alle

Früher war es recht einfach. Da gab es einen Röhrenfernseher. Wer sich heute einen neuen „Flatscreen“ kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Und wer es besonders schick mag, richtet sich zu Hause ein Heimkino ein. Mit allem was dazugehört, da lohnt der Weg ins Kino nicht mehr.

Beitrag: Klaus Schräder-Grau

Räumlichkeiten und Leinwand

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Authentisch: Filmplakate an den Wänden

Ein bestens eingerichtetes Heimkino entfaltet eine ganz andere Stimmung und Atmosphäre, als ein Fernseher. Wer Platz in der Wohnung oder im Haus hat, sollte einen Raum nur für das Heimkino abzweigen. Das kann man dann auch noch entsprechend mit Möbeln, wie etwa Kinosesseln, einrichten. Der Raum muss aber eine gewisse Größe haben. Sonst ist der Abstand zwischen Beamer und Leinwand zu gering und das Bild bleibt entsprechend klein. Mindestens vier Meter Abstand sollten vorhanden sein. Die Leinwand sollte einen sogenannten Gain von höchstens 1.2 haben – besser wäre 1.0. Das ist der Leuchtdichtefaktor und der definiert die Reflexionsqualität der Leinwand. Je geringer der Wert, umso besser.

Der Beamer – die hohe Auflösung schärft das Bild

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Beamer: große Qualitäts- und Preisunterschiede

Das Herzstück eines jeden Kinos ist der Beamer. Dieser sollte mindestens eine Full-HD-Auflösung aufweisen. Das ist heute der Mindeststandard bei solchen Geräten. Mit dieser Auflösung wird auch eine Blu-Ray-Disc optimal wieder gegeben. Mittlerweile gibt es auch Geräte in Ultra-HD.
Das Problem ist derzeit noch, dass die Geräte mit 3500 Euro noch recht teuer sind. Zudem gibt es kaum Filme, die in dieser Auflösung produziert wurden.

Zum besten Bild, der beste Ton

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Ein Dolby Surround-System bringt die passende Atmosphäre

Ein Beamer hat in der Regel keinen Lautsprecher. Bei Fernsehgeräten ist der Sound zwar eingebaut und bei den meisten Geräten ist der auch durchaus akzeptabel.

Ein Beamer muss durch eine Soundanlage unterstützt werden. Dazu gibt es im Fachhandel Dolby-Digital-Verstärker: 5.1, also fünf Boxen und ein Bass, sind Standard. Es gibt aber auch 7.1. Die Lautsprecher im Raum korrekt aufgestellt, ergibt ein erstklassiges Soundgefühl.

Die Kosten für das Heimkinoerlebnis

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Darf auch nicht fehlen: die Popcorn-Maschine für Zuhause

Einen guten Flatscreen für das Wohnzimmer bekommt man heute schon für 500 Euro. Solide Geräte, auch mit Full-HD-Auflösung mit einer Größe von 45 Zoll. Also Bildschirmdiagonale etwa 1,15 Meter. Ein guter Beamer, der nicht nur Full HD, sondern auch noch 3D darstellen kann, kostet um die 1000 Euro, je nach Gerät. In eine gute Soundanlage sollte man etwa 800 Euro investieren.

Eine Leinwand, je nach Größe, bekommt man ab 150 Euro. Einen 3D-Blu-ray-Player kriegt man schon für 100 Euro. Also insgesamt etwa 2000 Euro sind für das Erlebnis „Heimkino“ mindestens fällig.

Der Beamer als Fernsehempfangsgerät?

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Sehvergnügen: TV-Krimi auf Kino-Leinwand

Ob nun der TV-Empfang via Kabel oder Satellit kommt, ist völlig egal. Alle neuesten Receiver haben HDMI-Ausgänge und die Beamer entsprechende Eingänge, so dass durchaus auch die Sportschau oder der ARD-Sonntagskrimi auf der Leinwand möglich wäre.

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