"Gut zu wissen" vom 04.07.2012
Wenn es schnell gehen muss, hilft Shampoo aus der Sprayflasche
Trockenshampoo
In den achtziger Jahren stand es fast in jedem Badezimmer: Das Trockenshampoo. Die Idee dahinter: Wer Stress mit schnell fettenden Haaren hatte, konnte sie mit dem weißen Puder vom Fett befreien, ohne den Kopf komplett unter Wasser zu halten. Doch dann verschwand das Puder in der Versenkung. Jetzt ist es zurück.
Beitrag:
Christiane Tovar
Redaktion:
Anja Schermuly
Für wen eignet sich Trockenshampoo?
Das Auffrischen mit Trockenshampoo geht schnell und ist unkompliziert. Man bürstet die Haare durch, sprüht das weiße Puder auf den Ansatz, frottiert die Haare kurz mit einem Handtuch durch und bürstet das Puder dann wieder aus. Wer möchte, kann mit dem Fön noch nacharbeiten, um die letzten Reste zu entfernen.
Wie funktioniert das Shampoo ohne Waschen?
Im Shampoo stecken Stoffe, wie zum Beispiel Wollextrakte, die das Fett wie Löschpapier aufsaugen. Allerdings ist es nicht gut, den Effekt zu sehr zu strapazieren. Nach einer Anwendung mit Trockenshampoo sollte erstmal eine normale Wäsche dran sein, raten Experten.
Übrigens: Wer dunkle Haare hat und deswegen Bedenken, dass man die Rückstände des weißen Puders sehen könnte, kann auch auf spezielles Trockenshampoo zurückgreifen. Das ist nicht weiß, sondern dunkel und deswegen sieht man es nicht, wenn Partikel zurückbleiben sollten.