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Wenn die Haut älter wird - WDR 4. Melodien für ein gutes Gefühl.

"Gut zu wissen" vom 15.05.2013

Hautalterung; Rechte: picture alliance / dpa Themendienst
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Was tun gegen Altersflecken und Couperose?

Wenn die Haut älter wird

Mit dem Alter kommen auch die ersten Fältchen. Feine Äderchen werden sichtbar und es kommt immer häufiger vor, dass sich kleine Flecken bilden, beispielsweise auf dem Handrücken. Das ist alles nicht weiter schlimm: Die meisten dieser Hautveränderungen sind nicht gefährlich und man kann sie sogar noch ein bisschen herauszögern, wenn man die Haut gut pflegt.

Beitrag: Christiane Tovar
Redaktion: Anja Schermuly

Der Alterungsprozess

Schon mit 20 Jahren beginnt die Haut zu altern. Zwar sind die Veränderungen zunächst noch nicht mit dem bloßen Auge sichtbar, aber in dieser Zeit verlangsamt sich die Erneuerung der Zellen. Die Folge sind erste Fältchen. Ab 30 kann man dann auch wirklich sehen, dass die Haut nicht mehr taufrisch ist.

Alte Haut braucht besondere Pflege

Weil die Haut in der Regel mit zunehmenden Alter trockener wird, eignen sich für die tägliche Pflege am besten Produkte für trockene und empfindliche Haut. Statt Seife ist es beispielsweise besser, Reinigungsmilch zu verwenden. Auch mit Peelings sollte man zurückhaltend sein, weil sie die Haut durch die Reinigungspartikel reizen können.

Couperose – die Last mit den Äderchen

Eine häufige Alterserscheinung ist die Couperose. Dabei werden feine Äderchen sichtbar. Betroffen sind vor allem Wangen und Nase. Die Couperose geht auf eine Schwäche des Bindegewebes zurück. Anfällig sind meistens Menschen mit empfindlicher Haut. Auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle. Weil die Haut bei der Couperose übermäßig durchblutet wird, sollte man große Temperaturschwankungen vermeiden. Dazu gehören unter anderem Saunabesuche. Auch Alkohol, Rauchen und scharfes Essen wirken sich sehr negativ aus. Und man sollte auf jeden Fall den Blutdruck prüfen lassen. Denn Couperose kann auch mit zu hohem Blutdruck in Verbindung stehen.

Couperose: Was helfen kann

Der beste Schutz ist: Nie ohne Sonnencreme in die Sonne. Denn das Sonnenlicht strapaziert die Haut extrem. Lindernd wirken außerdem feuchte Umschläge mit Rosskastanie, Arnika oder kühlende Cremes mit Minze oder Eukalyptus. Peelings dagegen sind nicht empfehlenswert, weil sie die empfindliche Haut zusätzlich stressen. Außerdem man kann die betroffenen Partien mit speziellem Make-Up abdecken. Wem das nicht reicht, der kann sich die Äderchen auch weglasern lassen. Allerdings können kleine Narben zurückbleiben und wenn man Pech hat, kommen die Äderchen zurück.

Die Sonne bringt sie an den Tag: Altersflecken

Unter Altersflecken verstehen Hautärzte kleine Pigmentflecken, die meistens im Gesicht, im Dekolleté und auf den Handrücken auftreten. Denn dorthin gelingt im Laufe des Lebens die meiste Sonne und die ist für die Flecken verantwortlich. Der beste Schutz ist deshalb, wie auch bei der Couperose, eine gute Sonnencreme und der Verzicht auf ausgedehnte Sonnenbäder.

Altersflecken: Was helfen kann

Altersflecken kann man unter anderem mit speziellen Bleichcremes behandeln. Allerdings kann es sehr lange dauern, bis die Flecken heller werden. Häufig passiert aber auch einfach gar nichts. Einige Menschen reagieren außerdem mit Reizungen auf die Cremes. Auch Altersflecken können mit dem Laser behandelt werden. Wer sich für diese Methode entscheidet, sollte auf jedem Fall zu einem erfahrenen Hautarzt gehen.

Literatur

Haut: Gesund, schön, gepflegt
Kristian Reich, Marie-Anne Schlolaut, Volker Steinkraus
Dumont Buchverlag
ISBN-13: 978-3832161286
9,99 Euro

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