Kuttler digital vom 03.02.2012
Sie befinden sich hier:
WDR.de
Radio
WDR4.de
Ratgeber
Kuttler digital
Sicher Surfen
Sicher Surfen - WDR4. Schönes bleibt.
Sie sitzen, wie sonst auch immer, vor dem Computer, etwa um sich auf der Internetseite von WDR 4 über Neuigkeiten zu informieren. Plötzlich erscheint ein merkwürdiges Fenster auf ihrem Rechner. So etwas in der Art wie: „Mit Ihrem Computer wurden illegale Handlungen ausgeführt – er wurde deswegen aus Sicherheitsgründen gesperrt“.
Tausende von Internetnutzern bekommen in diesen Tagen solch eine Meldung, angeblich vom Bundeskriminalamt, und werden aufgefordert, 100 Euro Strafe zu zahlen, damit der Computer wieder funktioniert. Und, tatsächlich - nach Zahlung der 100 Euro läuft der Computer einwandfrei – ist aber Betrug. Auf diesem Rechner hat sich ein „Trojaner“ eingenistet und der Computer kann von Fremden ausspioniert und manipuliert werden. Was kann man tun, um seinen Rechner „sauber“ zu halten und sich vor Viren und Trojanern weitgehend zu schützen?
Welche Bedrohungen gibt es (Beispiele)?
Trojaner:
Computerprogramm (in der Regel kostenlos), das als nützlich erscheint, oder mit dem man ein amüsantes Spiel spielen kann. Nur, in Anlehnung an das berühmte Holzpferd aus dem alten Troja, befindet sich im „Bauch“ dieses scheinbar nützlichen oder amüsanten Programmes ein weiteres Programm, von dem man nichts weiß, nichts sieht und das man auch nicht bemerkt. Und wenn sie das ursprüngliche, harmlose Programm installieren, installiert sich im Hintergrund auch das andere Programm, das ihren Rechner infiziert.
-
Peter Kuttler über "Trojaner"
Computerviren:
Programme, die ihren Rechner angreifen. Sie können getarnt (im „Bauch“ eines Trojaners) oder auch direkt auf ihren Comuter gelangen. Wenn man zum Beispiel ein Programm unbekannter Herkunft öffnet, nur um mal zu schauen, wie das so aussieht oder was das für ein Programm ist, dann kann es sein, dass man dabei einen Virus auf seinem Rechner installiert, den man meist nur schwer wieder los wird.
-
Peter Kuttler über "Computerviren"
Spyware:
Im Begriff „Spyware“ steckt das englische Wort „Spy“ (Spion) drin. Und mit Spion, bzw. Spionage, ist auch schon die wichtigste Funktion dieser Schadprogramme erklärt. Meistens werden sie auch, mit anderen Programmen zusammen, auf ihren Rechner gespielt, um ihr Computerverhalten auszuspionieren. Besondes gemein dabei ist, dass das ursprüngliche Programm, das sie auf ihren Rechner installiert haben, tatsächlich ein Gutes, Nützliches sein kann. Aber es gibt Firmen, die bezahlen Anbietern dieser Programme Geld, damit die dann dem guten, nützlichen Programm einen versteckten Spion anfügen, der sich auf ihrem Rechner breitmachen kann. Der sendet dann Daten, etwa darüber, welche Internetseiten sie aufgerufen haben, für welche Artikel sie Kaufinteresse gezeigt haben oder wie lange sie sich wo im Internet aufhalten. Manchmal werden auch ganz direkt Daten von ihrer Festplatte ausspioniert und an Dritte weitergeleitet.
-
Peter Kuttler über "Spyware"
Tracking Cookies:
(Cookie = englisch: Küchlein) Cookies sind ebenfalls eine Art der oben beschriebenen "Spyware". Es sind kleine Textdateien, die von Internetseiten auf ihrem Rechner gespeichert werden und die Dritten Einblicke in Ihr Surfverhalten vermitteln. Damit kann man Sie dann gezielt mit Werbung etc. bombardieren, oder Internetseiten so gestalten, dass, wenn Sie diese besuchen, dort gezielt Werbung nach ihren Bedürfnissen erscheint. Das gilt übrigens auch für Suchmaschinen. Auch deren Suchergebnisse können durch Tracking Cookies so verändert werden, dass die angezeigten Suchergebnisse an Ihre Bedrüfnisse oder Interessen angepasst werden.
-
Peter Kuttler über "Cookies"
Phishing Internetseiten:
Besonders heimtückisch sind sogenannte „Phishingseiten“. Sie gehen zum Beispiel auf die Seite Ihrer Sparkasse oder eines Versandhändlers und alles sieht aus wie immer. Das Problem ist – manchmal werden solche Seiten von Betrügern auf andere Seiten „umgeleitet“, die genau dann aussehen, wie die Seite, die sie aufgerufen haben. Mit der Folge, dass sie, in gutem Glauben, auf der Seite ihrer Sparkasse zu sein, Daten, Kontonummern, Passwörter oder Ähnliches eingeben. In Wahrheit ist es aber eine Seite eines Betrügers, die ihre Bankseite täuschend echt „imitiert“.
-
Peter Kuttler über "Phishing"
Kuttler digital - Peter erklärt WWW, PC & Co.
Sicher Surfen
Welche Bedrohungen gibt es?
Überblick – was können Schädlinge auf meinem Computer anrichten?
Alles auf einem Blick
(PDF Dateigröße 75 KB)
- Peter Kuttler
- www.dns-ok.de Virencheck der Telekom
- www.botfrei.de Beratungszentrum, einem Service von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit
- www.microsoft.com Schad-Softwarescanner von Microsoft
- www.pcwelt.de Testergbnisse Virenscanner des unabhängigen Testlabors „AV-Test“ Magdeburg
Rückblick
Kuttler digital
Peter erklärt WWW, PC & Co.











Diese Seite speichern oder weiterempfehlen