Moderator
Markus Bruderreck
Markus Bruderreck
Geboren 1968 in Herne. Musikjournalist und -kritiker. Auf dem falschen Gymnasium gewesen – Naturwissenschaft und Technik waren gar nichts für mich. Frust auf dem Sportplatz (ich stand meist im Tor), dafür freudvolle Stunden im Musiksaal.
Vielleicht war der interessante Geruch von Bohnerwachs und Leder daran schuld, dass ich immer wieder sehnsuchtsvoll auf den Unterricht wartete. Schon damals legte ich Platten auf. "Welche Sinfonie soll's denn nächste Woche sein?", fragte mein Musiklehrer. Und ich brachte meine eigenen Aufnahmen mit.
Zunächst genoss ich eine klassische Ausbildung an der Konzertgitarre, dann ging’s zur Bundeswehr. Im Sommer 1990 zeigte mir ein Besuch im Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum: Hier bist Du richtig (die Sekretärin begrüßte mich barfuß und bot mir ein Knäckebrot mit Käse an). Während des Studiums der Musikwissenschaft, Germanistik und Anglistik (1990-97) arbeitete ich für verschiedene Tageszeitungen, insbesondere für die Westdeutsche Allgemeine (WAZ). Einer der interessantesten Studentenjobs war die Sichtung des Nachlasses von Hans und Hede Grumbt, deren gesammelte Musikinstrumente heute im Bochumer Haus Kemnade zu besichtigen sind.
1998 führte ein Praktikum im Landesstudio Dortmund zur Arbeit als freiberuflicher Rundfunkjournalist für den WDR und für die Sender der ARD.
Für WDR3 arbeite ich seitdem regelmäßig ("Mosaik" und "Resonanzen"), auch für WDR5 ("Scala"). Mein Musikgeschmack? Er reicht von ABBA bis Stockhausen, von Gershwin bis Richard Strauss. Ich liebe viele Spielarten von Musik. Nur gut müssen sie sein. Da fügt sich weniger Heavy Metal ein, sehr wohl aber die Operette. Vor allem die Werke von Gilbert & Sullivan, Jacques Offenbach und Johann Strauß sowie Flottes von Künneke & Co. sind meine Favoriten.
2007 dann begann ein neuer Abschnitt: Meine Arbeit für WDR 4 für die "Wünsche und Erinnerungen" innerhalb der "Operette nach Wunsch".
Diese Seite speichern oder weiterempfehlen