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Ernst-Marcus Thomas - WDR4. Schönes bleibt.

Moderator

Ernst-Marcus Thomas; Rechte: WDR/ Simin Kianmehr
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Ernst-Marcus Thomas

Darf ich gleich mit einem Geständnis anfangen? Dann ist es raus und Sie können nicht sagen, Sie hätten von nichts gewusst. Ich komme ursprünglich aus dem hohen Norden, von der Nordsee. Ein waschechter Friese also, der sich am Anfang in Köln erst mal zwischen Karneval und Kölsch zurecht finden musste. Die Geschichte meiner Liebe zum Radio beginnt schon im zarten Alter von 16 Jahren. In Wilhelmshaven an der Nordsee.

Da oben an der Küste habe ich als pickliger Teenager vor dem Radio gesessen und Kassetten aufgenommen. Die gab es damals noch. Und den Commodore AMIGA als Computer in meinem Kinderzimmer. Meine Sender waren Bremen 4 und NDR 2 und ich wollte unbedingt Moderator werden. Ich fand das ganz toll: Irgendwo spricht jemand in ein Mikrofon und in meinem Radio kommt es wieder raus. Also machte ich mich daran, mich zu bewerben. Betreffzeile: „Bitte entdecken Sie mich!“. Und dann ein fröhliches „Hallo“ und warum das deutsche Radio nicht an mir als Moderator vorbei kommt. Aber irgendwie hatte die Radiowelt nicht auf mich gewartet. Keine Einladung zum Vorsprechen, sondern stapelweise Absagen. Und der Hinweis, ich solle doch erst mal Abitur machen und dann studieren. Ich kürze die Geschichte hier ab.

Ich habe dann Abitur gemacht und in München Theaterwissenschaft und Psychologie studiert. Aber schon im ersten Semester, da war ich 23 Jahre alt, hat mich dann doch ein Sender entdeckt: hr 3 in Frankfurt. Dort durfte ich zunächst den Abend moderieren und später den Nachmittag. Dann ging’s weiter zum Bayerischen Rundfunk und zu NDR 2, bevor ich schließlich – mit blondierter Wuschelfrisur – beim Kinderfernsehen gelandet bin. „Philipps Tierstunde“ hieß meine erste Sendung; später folgten „Kaffee oder Tee“ beim SWR , das „ARD Buffet“ im Ersten und der „ZDF Fernsehgarten“.

Mittlerweile sind meine Haare – soweit noch vorhanden – naturbelassen, es wuschelt erheblich weniger und ich sende heute bei WDR 4. Mehr als 20 Jahre später – in der Gegenwart, wo man Radio nicht mehr mit einem alten Rekorder aufnimmt, sondern als Live-Stream direkt auf dem Computer empfängt. Aber eines hat sich nicht verändert: die Faszination und die Leidenschaft für dieses tolle Medium.

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    • 17.25 Uhr
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      Mit Claudia Friedrich
      Das WDR Rundfunkorchester Köln stellt sich vor
      Bärisch was los - Johannes und Stachel laden ein
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