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Studio Aachen
Nachrichten
Mitarbeiter des Betriebshofes der Stadt Aachen sind ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Sie sollen unter anderem Sondermüll illegal entsorgt haben. Die Stadt selbst hat Anzeige erstattet. Daraufhin wurden acht Mitarbeiter des Betriebshofes von der Arbeit freigestellt. Ob im Rahmen der Ermittlungen auch Durchsuchungen stattfinden werden - dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft am Freitag nicht äußern. Gerechnet wird mit einem langwierigen Verfahren.
Zwischen dem Aachener Domkapitel und dem "Verein zur Erhaltung des Hohen Doms zu Aachen" ist ein heftiger Streit entbrannt. Der Konflikt geht sogar so weit, dass der Verein, der sich um Spenden für den Dom bemüht, aufgeben will. Den Verein gibt es seit 28 Jahren. Doch jetzt ist für den Vereinsvorsitzenden das Fass voll. Er wirft dem Domkapitel vor, Gelder, die dem Verein zustehen, nicht überwiesen zu haben und mehr Spendengelder für die Restaurierung der Karlsbüste verwendet zu haben als abgesprochen. Er sei auch verärgert, weil die Arbeit des Vereins nicht genügend gewürdigt werde. Die einzige Konsequenz für den Verein sei es deshalb, sich aufzulösen. Das Domkapitel hingegen versteht die ganze Aufregung nicht, ist sich keiner Schuld bewusst und will mit dem Verein sprechen.
In der Region Aachen kommt es immer häufiger zu Wohnungseinbrüchen während Trauerfeiern. Laut Polizei holen sich die Täter ihre Informationen aus den Todesanzeigen in den Zeitungen. Während die Familie am Grab steht, brechen die Diebe in die Wohnung ein. Die Polizei rät, in Traueranzeigen nicht die eigene Anschrift, sondern die des Bestattungsunternehmens anzugeben.
Die Museen in Aachen öffnen demnächst wieder in einer Sonderaktion bis in die Nacht. Tausende Menschen sollen so am 8. Juni Lust auf Kultur bekommen. Bei der sogenannten "Langen Nacht der Museen" machen unter anderen das Ludwig Forum, das Couven Museum und die Domschatzkammer mit. Die "Lange Nacht der Museen" ist Teil des Aachener Kultursommers und geht bis zwei Uhr morgens. Dabei wird den Besuchern auch in diesem Jahr wieder mehr als nur Ausstellungen geboten: Es gibt ein spezielles Kultur-Programm, das von Konzerten bis hin zu Autorenlesungen reicht. Alle Museen können die Besucher mit Shuttlebussen ansteuern. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 9 Euro, inklusive des Bustickets. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist frei.
Unbekannte haben einen Teil der Nord-Eifel, den Kermeter im National-Park, offenbar als Rallyestrecke missbraucht. Mit Geländefahrzeugen wurden Bäume umgefahren und Bachläufe durchwühlt. Dabei entstanden knöcheltiefe Furchen. Für Hinweise auf die Umweltsünder hat das Nationalparkforstamt eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.
Im Bahnverkehr zwischen Aachen und Köln gibt es wieder Probleme. Grund sind erneut Kabeldiebstähle. Betroffen sind die Fernzüge Thalys und ICE, sie haben zurzeit 15 Minuten Verspätung. Nahverkehrszüge von Aachen nach Siegen und Lüttich fahren mit zehn Minuten Verzögerung. In Aachen hatte zuletzt am Dienstag Kabeldiebstahl den Zugverkehr gestört.
Schlägereien vor Diskotheken, Auseinandersetzungen mit den Türstehern - das ist für die Polizei in der Region mittlerweile Alltag. Allein im Kreis Heinsberg musste sie in diesem Jahr schon zehnmal zu Disko-Schlägereien ausrücken. Dabei wurden mehr als sieben Menschen verletzt. Für die Polizei ist klar: Hemmungsloses Feiern und zu viel Alkohol - das ist der Mix aus dem Schlägereien entstehen. Häufig sind dann aber auch die Sicherheitsdienste überfordert. Statt zu deeskalieren, so viele Disko-Besucher, würden die Türsteher auch gerne mal austeilen. Die Heinsberger Polizei will deshalb sowohl mit den Betreibern als auch den Sicherheitsdiensten besser zusammenarbeiten. Derzeit helfe nur eines: Ständige polizeiliche Präsenz vor den Diskotheken.
Wohnen in Alsdorf wird teurer. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend die Grund- und Gewerbesteuer rückwirkend ab Januar erhöht. Dadurch müssen Hauseigentümern jährliche 15 bis 150 Euro mehr bezahlen. Auch die Parkgebühren in der Innenstadt steigen. Die Erhöhungen sind notwendig, um das Haushaltsloch zu schließen. Der Stadt Alsdorf fehlen 3,5 Millionen Euro.
Viele Geschäftsleute in der Region ärgern sich über das schlechte Wetter. Restaurants, Läden und Hotels bleiben die Gäste weg. Dadurch fließt weniger Geld in die Kasse. Draußen ein Eis oder ein Cappuccino genießen, macht bei rund zehn Grad und Regen eben einfach keinen Spaß. Auch die Einzelhändler sehnen sich nach der Sonne, denen bleibt nämlich die Sommerware in den Läden liegen. Einige gucken im Moment aber auch ganz begeistert aus dem Fenster: Hallenbad- oder Kinobesitzer zum Beispiel. Oder auch die Landwirte, die freuen sich über den Regen. Jetzt wachsen Roggen, Raps und Gerste nämlich besonders gut.