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Freitag, 10.02.2012

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WDR 2 für Aachen und die Region

Aachen: Geldautomaten in die Luft gesprengt

Ein Ehepaar aus Italien ist wegen der Sprengung eines Geldautomaten in Geilenkirchen-Gillrath verurteilt worden. Beide müssen für mehr als fünf Jahre ins Gefängnis. Das hat am Freitag das Aachener Landgericht entschieden. Die Angeklagten seien wie das amerikanische Gangsterpaar Bonnie and Clyde aufgetreten, sagten die Richter heute. Im März 2010 hatte das Ehepaar mit einem brisanten Gasgemisch eine gewaltige Explosion ausgelöst. Dabei flog ein schweres Metallteil fast 19 Meter weit auf die Straße. Doch Pech für die Täter - der Tresor hielt der Druckwelle stand, an das Geld kamen sie nicht heran. Beide sind wegen Sprengung von Geldautomaten vorbestraft.

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Region: Weniger Blutspenden durch Kälte?

Am Uniklinikum in Aachen herrscht akuter Mangel an Blutkonserven. Die Vorräte reichen nur noch für wenige Tage. Dazu die Leiterin der Transfusionsmedizin am Klinikum, Gabriele Hutschenreuter: "Zur Zeit ist die Situation schon sehr ernst, auf Grund der sehr strengen Witterungsverhältnissen in den letzten Tagen haben wir einen Spenderrückgang von etwa 50 Prozent. Unsere Vorratsschränke sind wirklich marginal bestückt. Wir brauchen dringend jede Blutspende, zumal der Bedarf sehr hoch.“

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Düren: Bündnis gegen Rechts

Rund 300 Personen werden am Abend in Düren zu einer Demo gegen Rechts erwartet. Veranstalter ist das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Es besteht seit jetzt fünf Jahren. Mehr als 1.100 Personen und mehr als 200 Gruppen und Organisationen gehören dem Dürener Bündnis an. Es hat sich 2007 gegründet, als Neonazi-Aktivitäten im Dürener Raum immer stärker wurden. Das Bündnis antwortete darauf nicht nur mit Kundgebungen. Bei zahlreichen Aktionen in Schulen, Jugend- und Sportvereinen, bei Vorträgen, Musikveranstaltungen oder Ausstellungen wurde Position bezogen. Zur Demo heute haben erstmals auch die Dürener Migrantenvereine aufgerufen. Das Vorgehen gegen Rassismus soll nächster Schwerpunkt der Arbeit sein.

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Region: Blitzmarathon gestartet

Auch die Polizei in der Region nimmt am landesweiten "Blitz-Marathon" teil. Im Kreis Aachen kontrolliert die Polizei an 34, im Kreis Düren an 23 und im Kreis Heinsberg an 21 Stellen. Grund für die Kontrollaktion der Polizei sind die landesweit gestiegenen Unfallzahlen im vergangenen Jahr - allein in der StädteRegion Aachen sind bei Verkehrsunfällen zwölf Menschen ums Leben gekommen. Darauf müsse man reagieren, sagte Polizeipressesprecher Willi Jörres aus Düren. Die Polizei sei nicht bereit, diese Entwicklung mitzumachen. Es sei Strategie des Innenministeriums, die Geschwindigkeitskontrollen auszuweiten. Das Argument, es könne bei dieser Aktion um eine Abzocke der Autofahrer gehen, wies Jörres zurück. Man habe schon seit November die Messstellen veröffentlicht, damit sich jeder darauf einstellen kann. Die Aktion begann am Freitagmorgen um 6.00 Uhr und wird 24 Stunden lang dauern.

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Born/NL: 1 500 Arbeitsplätze in Gefahr

1.500 Arbeitsplätze im Autowerk NedCar in Born an der Grenze zum Selfkant sind in Gefahr. Eigentümer Mitsubishi stoppt die Produktion zum Jahresende. Am Freitag tagt dazu das Provinzparlament in einer Sondersitzung in Maastricht. Zwar gebe es von der Provinz keine finanzielle Unterstützung für NedCar, aber die Parlamentaier wollen mithelfen, neue Investoren für das Werk zu finden. Diese Suche läuft allerdings schon seit vielen Monaten - bislang ergebnislos. Die 1500 Arbeiter bei NedCar sind wütend und enttäuscht - zumal sie schon mehrfach auf Lohnerhöhungen verzichtet hatten, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Die Produktion in Born liegt am Freitag still, die Belegschaft streikt. Wie lange, steht noch nicht fest.

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Heinsberg: Sozialarbeiter gehen in die Schulen

Im Kreis Heinsberg sind 13 neue Stellen für Schulsozialarbeiter geschaffen worden - für zwei Jahre komplett finanziert vom Bund. Die neuen Sozialarbeiter sollen vor allem Kindern zur Seite stehen, die in ärmlichen Verhältnissen leben. Sozialschwache Kinder sollen nicht mehr ausgegrenzt werden. Auch sie sollen die Möglichkeit bekommen, an Klassenfahrten teilzunehmen oder Bücher zu kaufen. Die Sozialarbeiter helfen ihnen dabei. Und sie werden auch tätig, wenn es Konflikte gibt wie zum Beispiel Gewalt auf dem Schulhof. Die Stadt Übach-Palenberg hat mittlerweile fünf Sozialarbeiter im Einsatz und zieht ein positives Resümee.

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Städteregion/Kreis Düren: Strompreise steigen zum 1. April

Der Energie- und Wasser-Versorgung EWV in Stolberg hebt seine Preise ab April um knapp fünf Prozent an. Ein Vier-Personenhaushalt zahlt dann jährlich fast 50 Euro mehr. Als Begründung führt das Unternehmen Steuererhöhungen und höhere Kosten an.

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Aachen/Cottbus: Alemannia hofft auf zweiten Sieg in Folge

Temperaturen von minus 10 Grad und ein schwer zu bespielender Rasen: Das sind die Bedingungen, die Fußball-Zweitligist Alemannia Aachen am Abend beim Auswärtsspiel in Cottbus vorfindet. Es ist die zweite Partie nach der Winterpause. Mit einem weiteren Sieg könnte Aachen in der Tabelle auf Rang 12 klettern. Trainer Friedhelm Funkel muss auf den gelbgesperrten Aimen Demai verzichten, für ihn dürfte Kevin Kratz ins defensive Mittelfeld rücken. Anstoß in Cottbus ist um 18 Uhr, rund 200 Aachener Fans werden Live vor Ort sein.

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Aachen: Spielabsagen für Fußball Jugend

Am Wochenende hat der Fußball -Nachwuchs in der Region spielfrei. Wegen der aktuellen Witterungsbedingungen sagte derJugendauschuss des Fußball Verbandes Mittelrhein alle Fußballspiele fürJugendmannschaften frühzeitig ab. Davon betroffen sind auch alle Junioren Spiele in Aachen, Düren, Heinsberg und in der Eifel.

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