Hauptnavigation

Donnerstag, 09.02.2012

Suche im Redaktionsangebot von Studio Bielefeld
  • Tipps zur vergrößerten Ansicht.
  • Kontakt zur Redaktion.
  • Alle WDR Fernsehsendungen von A bis Z.
  • Inhaltsverzeichnis WDR.de.
  • Hilfe.
  • Multimedia-Portal.

Banner Studio Bielefeld; Rechte: WDR

Navigation


Serviceangebote


Aktuell bei WDR.de



Sie befinden sich hier: Studio Bielefeld Nachrichten


WDR 2 für Ostwestfalen-Lippe

Luftreinhalteplan für Halle

In Halle herrscht dicke Luft. Rund 15 000 Fahrzeuge quälen sich jeden Tag auf der B 68 durch die Innenstadt, davon 1500 Lastwagen. Anwohner haben deswegen zuletzt im Januar für den Lückenschluss der A 33 protestiert. Der wird noch ein paar Jahre auf sich warten lassen. Gehandelt werden muss jetzt, denn der Grenzwert für das giftige Stickstoffdioxid muss eingehalten werden. Zehn Maßnahmen schlägt die Bezirksregierung Detmold für die Verkehrssituation in Halle vor. Die wichtigste: Die Lastwagen, die aus Richtung Osnabrück kommen, dürfen ab Sommer nicht mehr durch Halle fahren, sondern sollen auf der L 782 einen Umweg über Gütersloh nehmen. Auch Schleichwege zurück zur B 68, zum Beispiel über Steinhagen, werden verboten. Außerdem soll der Verkehr auf der Bundesstraße durch grüne Wellen flüssiger laufen. Das trägt, ebenso wie schadstoffärmere Busse, zu einer saubereren Luft bei. Doch selbst mit diesen Maßnahmen werden die Anwohner der B 68 immer noch mit zuviel Stickstoffdioxid leben müssen. Am effektivsten gegen die Luftverschmutzung ist aus Sicht von Bezirksregierung, vieler Unternehmen und vieler Anwohner immer noch der Lückenschluss zur A 33.

zurück nach oben

Bertelsmann mit leichtem Minus

Das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann hat das Geschäftsjahr 2011mit einem leichten Minus abgeschlossen. Der Gewinn sank vor Steuern und Zinsen mit 1,7 Milliarden Euro leicht unter den Vorjahreswert mit 1,8 Milliarden Euro. Überraschend kommt der Rückgang nicht: Bertelsmann hatte das im Sommer bereits angekündigt. Der Umsatz des Gütersloher Medienkonzerns erhöhte sich allerdings von 15,1 Milliarden Euro auf 15,3 Milliarden.

zurück nach oben

Busunfall in Petershagen

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B61 bei Petershagen ist gestern ein Reisebus mit einer Schulklasse verunglückt. Die neunte Klasse einer Schule aus dem Kreis Schaumburg war auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt nach Bremen. In dem Bus fuhren 26 Schüler und drei Begleiter mit. Der Bus war mit hoher Geschwindigkeit erst über die Gegenfahrbahn, einen Graben und durch Büsche und Bäume geschossen. Fast 50 Meter lang ist die Schneise, die der Bus durch das Gehölz geschlagen hat. Nur glückliche Umstände hätten eine Katastrophe verhindert, so die Mindener Polizei. Die 15-jährigen Schüler zertrümmerten die Scheiben und konnten so aus dem Bus klettern. Eine 53-jährige Begleitperson auf dem Beifahrersitz war eingeklemmt. Sie wurde mit schwersten Verletzungen in eine Klinik nach Hannover geflogen. Vier Schüler und der Busfahrer wurden leicht verletzt. Die Unfallursache ist noch unklar.

zurück nach oben

Balda AG wehrt Umsturz ab

Der Machtkampf um die Führung der Bad Oeynhausener Elektronikfirma Balda ist entschieden. Bis in die Abendstunden hatte ein US-amerikanischer Hedgefonds versucht, die Firmenspitze zu stürzen. Auf der Aktionärsversammlung wollte der US-Großaktionär den Balda-Aufsichtsrat absetzen und einen neuen wählen lassen. Die Mehrheit der Aktionäre stimmte allerdings gegen diese Pläne. Sie wollen den derzeitigen Aufsichtsrat behalten.

zurück nach oben

61-jähriger Mann niedergestochen

Bei einer Messerstecherei in Bielefeld ist gestern ein 61-jähriger Mann niedergestochen worden. Er schwebt in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei sollen zwei Männer das Opfer völlig unvermittelt angegriffen haben. Direkt nach der Tat flüchteten die beiden mutmaßlichen Täter. Das Motiv ist noch unklar.

zurück nach oben

Salzsiederfest fällt aus

Die Kaufleute in Bad Salzuflen sind sauer. Denn sie müssen das Salzsiederfest in diesem Jahr absagen. Die Kosten für die Sicherheit sind zu hoch. Die Stadt verlangt ständige Präsenz der Feuerwehr und zahlreicher Wachleute. Das würde 26.000 Euro kosten. Und die will die Werbegemeinschaft nicht aufbringen. Das neue Sicherheitskonzept wurde nach der Love Parade Katastrophe in Duisburg ausgearbeitet. Völlig überzogen, sagt Michael Welslau, der erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft in Bad Salzuflen und meint damit vor allem die Anwesenheit eines kompletten Feuerwehrlöschzuges und von 30 Sicherheitskräften. Andere Städte wie Bad Oeynhausen und Bielefeld handhabten das wesentlich lockerer. Armin Weißing, der Leiter des Ordnungsamtes, bedauert die Absage. Beim Kläschensmarkt in der Nachbarstadt Lemgo gälten aber ähnlich strenge Sicherheitsvorschriften. Das Salzsiederfest hat bislang am ersten Maiwochenende mit über 180 Schaustellern regelmäßig mehr als 70.000 Besucher angezogen.

zurück nach oben

Diätenerhöhung im Landtag

Der Bielefelder Bund der Steuerzahler ärgert sich über die geplante Diätenerhöhung für Politiker. Die Politiker soll 500 Euro mehr für die Altersvorsorge bekommen. Insgesamt verdienen die Landtagsabgeordneten im Durchschnitt jetzt 10.700 Euro im Monat. Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass die Abgeordneten auch bei der Altersversorsorge gegenüber dem Durchschnittsbürger besser gestellt sind. Bereits nach 10 Jahren im Landtag bekämen die Abgeordneten eine Pension von rund 1200 Euro.

zurück nach oben

Zu kalt für Bestattungen

Die frostigen Temperaturen machen den Friedhofsmitarbeitern in OWL ordentlich zu schaffen. Sie haben zur Zeit große Probleme die Gräber auszuheben. In Bielefeld und Paderborn sind Presslufthämmer im Einsatz, um durch die gefrorene Erde zu kommen. Erst wenn die oberste Schicht abgetragen ist, kann der Bagger anrücken. Unter diesen erschwerten Bedingungen brauchen die Mitarbeiter doppelt so lange, um ein Grab auszuheben. Damit es nicht zu Verzögerungen bei den Beerdigungen kommt, hat der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld ein Spezialteam gebildet, das sich um die Koordination der gefrorenen Flächen kümmert. So etwas hat es in Bielefeld in der Vergangenheit noch nie gegeben.

zurück nach oben

Railcab bald auch in Stuttgart?

Wissenschatler der Universität Paderborn setzen weiter auf fahrerlose Schienentaxis, um die Verkehrsprobleme der Zukunft zu lösen. Sie erwarten, dass ihre so genannten Railcabs schon in sechs Jahren im Einsatz sind. Ein Taxi ohne Fahrer, das den Fahrgast umweltfreundlich und schnell ans Ziel bringt. Eine Vision, die auch in Stuttgart derzeit für Gesprächsstoff sorgt. Die Stadt prüft den Einsatz der Paderborner Railcabs im Rosensteinviertel, das nach dem Bau von Stuttgart 21 neu entstehen soll. Auch Logistikunternehmen interessieren sich für die Schienentaxis, um sie für den Frachttransport oder in Häfen zu nutzen. Die Uni arbeitet inzwischen seit etwa 15 Jahren an dem Railcab-Projekt, in das fast 100 Mio. Euro Forschungsgelder geflossen sind. Bislang allerdings gibt es noch kein praktische Anwendung.

zurück nach oben

TuS-Handballer weiter hinter TBV

Zum Start ins neue Handballjahr gab es für den Bundesligisten TuS N-Lübbecke eine Pleite. Die Lübbecker verloren gestern Abend in Magdeburg mit 25:28. Der TuS bleibt in der Bundesligatabelle Achter. Im nächsten Spiel kommt es zum großen Duell der beiden OWL Clubs: In neun Tagen empfängt der TuS N-Lübbecke den TBV Lemgo.

zurück nach oben



Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.