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Studio Bonn
21 Kölner Hausärzte machen mit bei einer bundesweit einmaligen Studie: Sie wollen 200 Teilnehmer gewinnen, die es schaffen, innerhalb eines halben Jahres 10.000 Schritte pro Tag zu gehen. Gemessen mit Schrittzählern. Hintergrund sind zunehmende Bewegungsarmut und die damit verbundenen chronischen Erkrankungen. Wissenschaftlich begleitet wird die Studie von der Deutschen Sporthochschule Köln. Ziel ist es herauszufinden, wie viel Beratung und Begleitung nötig ist, damit Menschen ihren Lebensstil ändern.
Der Mann, der gestern auf der A4 bei einem Unfall getötet wurde, könnte noch leben, wenn er sich angeschnallt hätte. Der 55-jährige Beifahrer wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. Nach Angaben der Kölner Polizei war in den vergangenen Jahren jedes dritte Unfallopfer auf den Autobahnen nicht angeschnallt. Wahrscheinlich hätten alle mit einem Sicherheitsgurt überlebt, so die Polizei.
Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat der Aufruf des Kölner Studentenwerks ausgelöst, Studenten eine Wohnung zu vermieten. Mittlerweile haben knapp 300 Studenten eine neue Bude gefunden. Das Studentenwerk hatte vor drei Monaten alle Kölner mit der Aktion "Ab in den Karton" aufgefordert, mehr Wohnraum an Studenten zu vermieten. Jetzt hofft es, dass die Kölner auch weiterhin helfen, denn ab Herbst wird es auf dem Wohnungsmarkt wegen des Doppelten Abi-Jahrgangs noch enger.
Auch der Kölner Fahrradclub, ADFC, fordert eine Senkung der Promille-Grenze für Radler und zwar von 1,6 auf 1,1 Promille. Grund sei die hohe Unfallzahl. Im vergangenen Jahr verursachten betrunkene Radler in Köln mehr als 70 Unfälle. Im Sommer startet der ADFC mit anderen Verbänden eine Aufklärungskampagne. An Infoständen können Radfahrer mit einer sogenannten Rauschbrille testen, wie stark die Fahrtüchtigkeit durch Alkohol beeinträchtigt wird.
Ein Kunstfälscher wollte bei einer Auktion in Köln einen Barocktisch im Wert von 60 000 bis 80 000 Euro versteigern lassen. Dem Auktionator kam das komisch vor und er ließ den Tisch untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass der Tisch komplett gefälscht war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Heute stehen rund 20 Häftlinge der JVA Köln im Rampenlicht. Sie führen im Theatersaal des Gefängnisses in Ossendorf die Erzählung "Ikarus und Dädalus? auf. Zusammen mit Theaterprofis haben sie das Stück einstudiert. Ziel ist es, damit unter anderem Aggressionen abzubauen. Die Aufführung findet im Rahmen des Sommerblutfestivals in Köln statt.
Stand: 22.05.13