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Donnerstag, 09.02.2012

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Zwei Brüder im Hamm erstickt

Zwei 18 und 20 Jahre alte Brüder sind in Hamm Bockum Hövel vermutlich an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Fünf weitere Menschen wurden schwer verletzt. In dem Einfamilienhaus lebte eine so genannte Patchworkfamilie. Der Mann und die Frau wurden bewusstlos gefunden, ebenso ein weiterer 18 Jahre alter Sohn, ein 16 jähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge. Sie wurden in Fachkliniken geflogen, ihr Zustand ist kritisch. Bei den Rettungsarbeiten in Hamm erlitten auch fünf Feuerwehrleute und drei Polizisten leichte Vergiftungen. Eventuell ist eine defekte Heizung die Ursache für die Vergiftung. Kohlemonoxid ist geruchslos. Wenn Menschen zu viel davon einatmen, verliere sie das Bewusstsein und können ersticken.

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Kein Heizöl auf dem Wasserweg

Das Eis auf den Kanälen und in den Häfen behindert die Schiffahrt immer mehr. Seit gestern Abend ist auch der Dortmund-Ems-Kanal zugefroren und deswegen gesperrt. Das hat spürbare Auswirkungen: Das Heizöl wird knapp. Viele Händler können ihre Kunden nur noch vertrösten. Das Heizöl-Lager im Dortmunder Hafen ist völlig leer gekauft. Auch in Hamm ist nichts mehr da. In Lünen mussten Händler gestern stundenlang warten, um noch Öl zu bekommen. Vorgestern kam das letzte Schiff hinter einem Eisbrecher bis nach Dortmund. Doch jetzt sind die Häfen komplett vom Nachschub abgeschnitten. Da es weiter kalt bleiben soll, dürfte sich die Lage auch in den kommenden Tagen nicht bessern.

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Blitzeraktion könnte ausfallen

Der geplante 24-Stunden-Blitzer-Marathon der Polizei am Freitag könnte scheitern - und zwar an den eisigen Temperaturen. Die Lasermessgeräte kämen bis minus 10 Grad in Frage, heißt es in einem am Mittwoch bekannt gewordenen internen Schreiben. Bei Temperaturen unter null Grad könne zudem die Akku-Leistung sinken. Im Kampf gegen Raser wollte die NRW-Polizei am Freitag landesweit an 1.400 Kontrollstellen blitzen.

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Eisflächen nicht betreten

Der lang andauernde strenge Frost sorgt dafür, dass immer mehr Wasserflächen zufrieren. Es wird aber weiterhin davor gewarnt die Eisflächen zu betreten. Besonders riskant ist das laut Lippeverband in der Nähe von Pumpwerken. Dort würden sich große Hohlräume unter dem Eis bilden. Allein in Hamm gibt es über 40 Entwässerungspumpwerke. Es sei lebensgefährlich, zum Beispiel den zugefrorenen Radbodsee in Bockum-Hövel zu betreten.

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