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Studio Düsseldorf
Gefährliche Ecken
Montag, 07.09.2009, 19:30 Uhr
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Welche Erfahrungen machen Sie im Straßenverkehr? Wo ist möglicherweise die Ampelphase zu kurz? Die Sicht auf wichtige Verkehrsschilder versperrt? Wo ist es für Kinder oder ältere Menschen gefährlich? Melden sie sich bei uns. Wir erzählen ihre Geschichte! Egal ob in Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach oder Mettmann.
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40221 Düsseldorf
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In Düsseldorf scheint es jede Menge gefährliche Ecken zu geben. Unsere Zuschauer haben uns von vielen Dutzend kritischer Stellen berichtet.
Zum Beispiel Thomas Müller: Der Düsseldorfer fährt seit Jahren mit der Rheinbahn. An der Grafenberger Allee steigt er fast täglich ein und aus. Für ihn ist das der gefährlichste Moment des Tages. Denn hier hält die Bahn mitten auf der Straße, die Fußgänger müssen beim aussteigen die Fahrbahn überqueren. Zwar ist die Haltestelle durch eine Ampel gesichert, für Thomas Müller sind die Rotphasen jedoch viel zu kurz. Er fordert daher eine Überprüfung der Ampelanlage.
Auch Martin Koll erlebt fast täglich kritische Situationen auf seinem Weg zur Arbeit. Er fährt mit dem Fahrrad über die Königsberger Straße in Düsseldorf-Lierenfeld. Hier übersehen ihn Autofahrer leicht – denn wer aus einer Firmenausfahrt auf die Straße fährt, sieht erst viel zu spät ob ein Fahrradfahrer kreuzt. Martin Koll fordert daher: Sichtspiegel und Warnhinweise an jede Ausfahrt.
Fahren oder nicht fahren - das ist auf der Tannenstraße in Düsseldorf-Derendorf die große Frage. Mittlerweile gilt dort rechts vor links, seit ein paar Monaten ist die Tannenstraße eine Dreizigerzone. Vorher war sie eine Vorfahrtsstraße. Die alten Fahrbahnmarkierungen gibt es aber immer noch. Andreas Bär, der ein Restaurante genau an der Tannenstraße betreibt, erlebt deswegen täglich, dass die Autofahrer hier nicht mehr wissen wer wann Vorfahrt hat. Er fordert: Die alten Markierungen entfernen und deutliche Schilder, die auf die Dreizigerzone hinweisen, aufstellen.
Dass der Stresemannplatz in Düsseldorf eine gefährliche Ecke ist, weiß Anwohner Karl-Heinz Karstens nicht erst seit dem schweren Unfall von Anfang September. Der Anwohner findet, durch die Yukapalmen sehen Fußgänger und Fahrradfahrer Straßenbahnen erst viel zu spät. Der Verkehrsausschuss der Stadt Düsseldorf hat deswegen beschlossen einige der Palmen zu versetzen.