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Studio Düsseldorf
Wochenthema: Cybermobbing
Samstag, 06.10.2012, 19:30 - 20:00 Uhr
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Beleidigungen, falsche Aussagen, Drohungen kompromittierende oder peinliche Bilder und Fotos - das sind die Schattenseiten, mit denen sich Internetnutzer, vor allem junge Menschen, konfrontiert sehen, wenn sie im world wide web surfen. Nach einer Studie kennt jeder vierte Jugendliche jemanden, der schon einmal im Internet fertiggemacht wurde - jeder siebte Jugendliche musste bestätigen, dass über ihn schon einmal peinliche oder beleidigende Inhalte ins Internet gestellt wurden. Eine Versicherung in Deutschland wirbt jetzt damit, eine Police auf den Markt zu bringen, die einen umfassenden Online-Schutz für Privatkunden ermöglicht - z.B. vermittelt sie bei Verleumdungen einen Dienstleister zur Beseitigung von reputationsschädigenden Inhalten und gewährt Schadenersatz-Rechtschutz.
Das Internet vergisst langsam, sehr langsam - wenn überhaupt. Um sich vor Beleidigungen und Verunglimpfungen im world wide web zu schützen, sollte sich jeder user mit Vorsicht im Internet bewegen - und einige Tipps ernstnehmen:
Möglichst wenig Daten preisgeben: dazu zählen der echte Name, Adresse , Telefon- bzw. Handynummer. Das gilt grundsätzlich, vor allem aber für Profile in sozialen Netzwerken wie facebook und Co... Denn wer seine persönlichen Daten öffentlich macht läuft schnell Gefahr, dass sie in die falschen Hände geraten.
Möglichst wenig Daten preisgeben: dazu zählen der echte Name, Adresse , Telefon- bzw. Handynummer. Das gilt grundsätzlich, vor allem aber für Profile in sozialen Netzwerken wie facebook und Co... Denn wer seine persönlichen Daten öffentlich macht läuft schnell Gefahr, dass sie in die falschen Hände geraten.
Das gilt auch für Bilder: Deshalb sollte man selbst möglichst wenige Fotos und Videos ins Netz stellen. Auch sollte man darauf achten, nicht von anderen einfach fotografiert oder gefilmt zu werden. Wenn die Aufnahmen beispielsweise von einer Party im Internet landen kann das später peinlich werden. Oder die Bilder können zweckentfremdet und manipuliert werden und auf Seiten landen, wo sie nie und nimmer hinsollten.
Schon beim ersten Anzeichen auf Mobbing unbedingt die entsprechende Seite ausdrucken oder einen screenshot machen und speichern. Da solche Aktionen strafbar sind ist es wichtig, die Diffamierung zu dokumentieren, um sie beweisen zu können und dann - bei massiven Beleidigungen oder Drohungen - zeitnah Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Keinesfalls sollte man sich auf etwaige Online-Streitgkeiten einlassen und die Attacken erwidern.
Wer all das beherzigt verringert das Risiko, Opfer von Cybermobbing zu werden, erheblich. Gänzlich verhindern lässt sich das aber trotz aller Vorsicht nie!