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Studio Düsseldorf
Nachrichten
In den Kreisen Kleve und Wesel haben in dieser Saison mehr als 5.000 Touristen die Wildgänse besucht. Für die einen ist es ein faszinierendes Naturschauspiel – für andere ein Ärgernis. Über hunderttausend Wildgänse überwintern am Niederrhein. Die Tiere sitzen meist auf Wiesen, Weiden und Äckern, um zu fressen. Zum Ärger vieler Landwirte - auch in den Niederlanden. Dort ist die Jagd auf arktische Wildgänse in den Niederlanden ebenso erlaubt wie in Belgien, Frankreich und in Bundesländern wie Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Nur in Nordrhein-Westfalen stehen die arktischen Zugvögel unter Schutz.
Die Aufregung um das Eislaufen auf überschwemmten Wiesen im Düsseldorfer Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe hat sich gelegt. Das Ordnungsamt hat den Fall heute nochmal geprüft und vertreibt die Schlittschuhläufer jetzt nicht mehr vom Eis. Auf den überfrorenen Rheinwiesen kann man wegen der geringen Wassertiefe nicht einbrechen und ertrinken. Außerdem überwintern in dem Gebiet auch keine Tiere. Eislaufen stört dort im Moment nicht.
Die Polizei an Rhein und Ruhr bereitet sich auf eine der größten Schwerpunkt-Aktionen des Jahres vor. Morgen sind nämlich die Autofahrer dran: Von 6 Uhr früh an soll in allen Städten und Gemeinden geblitzt werden. Das Innenministerium will damit auf die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit aufmerksam machen. Da viele Laser-Messgeräte sehr kälteempfindlich sind, will die Polizei bei zweistelligen Minusgraden nur noch mit konventionellen Radarwagen messen.
Am Montagabend spielt Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Frankfurt. Die Polizei befürchtet, dass es bei dem Zweitligaspiel Ausschreitungen von Hooligans geben könnte. Vor allem so genannte „Risikofans“ aus Hessen machten den Sicherheitsbehörden Sorgen, so Einsatzleiter Kensbock-Rieso. Es sei der größte Polizeieinsatz bei einem Fußballspiel seit vielen Jahren. Zum Spiel der Fortuna gegen Eintracht Frankfurt werden über 45.000 Besucher erwartet.
In einer Aktuellen Stunde im Landtag ging es heute um die Wasserqualität der Ruhr. Rund fünf Millionen Menschen werden aus der Ruhr mit Trinkwasser versorgt. CDU und FDP werfen der rot-grünen Landesregierung vor, nichts für die Verbesserung der Wasserqualität getan zu haben. Hintergrund ist ein Expertenbericht, den der grüne Umweltminister Remmel am Montag vorgestellt hat. Demnach konnten Wissenschaftler Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln, Medikamenten und Waschmitteln in der Ruhr nachweisen. Und das Problem daran ist, dass etwa zehn von 16 Wasserwerken an der Ruhr diese Rückstände nicht vollständig aus dem Trinkwasser herausfiltern können.
Handball-Zweitligist DHC Rheinland hat einen neuen Hauptsponsor gefunden. Ein Technologiekonzern mit Sitz in Meerbusch wird den Verein ab dem Sommer unterstützen. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf ein Jahr befristet. Ab der kommenden Saison will der DHC zudem mit der insolventen HSG Düsseldorf kooperieren und die Punktrunde als Spielgemeinschaft bestreiten.
Die Universität Duisburg/Essen kümmert sich besonders gut um die Kinder ihrer Studierenden. Das hat eine Studie der Humboldt-Universität Berlin ergeben. Es gibt zehn unterschiedliche Angebote, zum Beispiel die Campus-Kids für Kinder bis 6 Jahre, eine Krabbelburg für Kinder ab einem Jahr und eine Semesterferienbetreuung. An der Hochschule gibt es rund 1.300 studierende Mütter und Väter.