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Studio Düsseldorf
Nachrichten
Die Düsseldorfer Polizei sucht gerade mit einer Ringfahndung nach einem mutmaßlichen Mörder. Vor einer Stunde hatten Passanten einen Mann auf der Kölner Landstraße im Stadtteil Wersten mit einer stark blutenden Wunde gefunden. Zuvor hatten sie eine Person vom Tatort weglaufen sehen. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Nun wird nach dem mutmaßlichen Täter unter anderem mit einem Hubschrauber gesucht, Kriminalpolizei und die Mordkommission sind alarmiert. Nähere Angaben will die Polizei zur Zeit noch nicht machen. Frühestens heute Mittag könne man Genaueres sagen, heißt es.
Mönchengladbach ist heute und morgen Treffpunkt für die Textil-und Bekleidungsindustrie. Zur größten deutschen Kontaktbörse für Hersteller und Nachwuchskräfte, "MG zieht an", werden 5000 Besucher und mehr als 100 Aussteller erwartet. Hersteller aus allen Bereichen der Textil- und Bekleidungsindustrie - vom Designer bis zum Stofffabrikanten - suchen bei dort nach Nachwuchs. Die Messe soll aber auch jungen Menschen Gelegenheit geben, sich über Berufe in der Branche zu informieren. Neben Infoständen gibt es für die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Modenschauen, Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen rund um das Thema Bekleidungsindustrie.
An der Fleher Brücke in Düsseldorf ist jetzt eine neue Radarkontrolle in Betrieb genommen worden. Auf dem Streckenabschnitt der A 46 gilt Tempo 80, viele Autofahrer halten sich aber nicht daran. Deswegen soll jetzt die Blitzanlage für mehr Disziplin sorgen. Weil an der Brücke noch Sanierungsarbeiten laufen, wird zunächst nur in Fahrtrichtung Neuss geblitzt, später soll auch die Gegenrichtung überwacht werden.
In Mönchengladbach gab es gestern Abend einen spektakulären Diamantenraub: Während ein Schweizer Juwelier an einer Ampel stand, schlug ein Täter in Lederjacke und Motorradhelm die Seitenscheibe des Wagens ein, sprühte Reizgas ins Innere und griff die Tasche vom Beifahrersitz, in der Edelsteine in Millionenhöhe waren. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Dieb konnte fliehen, eine Großfahndung läuft.
Die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen in der ehemaligen Neusser Alexius-Klinik läuft offenbar ohne Probleme. Vor rund sieben Monaten war dort ein Übergangsheim eingerichtet worden, weil das Land händeringend nach Unterkünften sucht. Nach anfänglicher Kritik sind die Flüchtlinge nun aber auch bei den Neussern akzeptiert. Viele Neusser spenden zum Beispiel Kleider für die Asylbewerber, die zumeist aus Krisengebieten wie Afghanistan oder Syrien kommen. Die meisten würden schon nach wenigen Tagen weiter vermittelt an Dauereinrichtungen. Die Neusser SPD würde das Übergangsheim gerne länger als nur bis zum Herbst nutzen, wie es bislang geplant ist. Das müssten jedoch der Alexianerorden als Eigentümer sowie die Bezirksregierung entscheiden.