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Dienstag, 09.2.2010

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Rheinland aktuell

Staatsanwaltschaft zu Bau-Pfusch

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass sie gegen Arbeiter wegen Pfusch-Verdachts am Kölner U-Bahnnbau ermittelt. Bauarbeiter sollen zu wenige Eisenbügel in die Stützmauern des Tunnels eingebaut haben. Stattdessen soll ein Polier das Eisen an einen Schrotthändler verkauft haben. Es gebe jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass die fehlenden Eisenbügel schuld am Einsturz des Stadtarchivs sind, so die Staatsanwaltschaft.

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Urteil versuchte Sterbehilfe

Das Kölner Landgericht hat einen Mann wegen versuchten Totschlags an seiner Schwiegermutter zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Der Angeklagte muß eine Geldbuße in Höhe von 2000 Euro an eine karitative Einrichtung zahlen. Er hatte die lebenserhaltenden Geräte seiner 82jährigen Schwiegermutter in einem Kölner Krankenhaus abgestellt. Damit wollte der 44jährige nach eigener Aussage ihre Patientenverfügung durchsetzen. Nach Ansicht der Richter hatte er aber keinerlei Berechtigung, die Geräte zu berühren.

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4.000 Toyotas mit defekten Bremsen

Toyota Deutschland in Köln ruft nun bundesweit auch 4.000 Autos der Serie Prius wegen möglicherweise defekter Bremsen zurück. Die Besitzer sollen in eine Werkstatt fahren und ihr Bremssystem überholen lassen, sagte ein Sprecher in Köln. Es ist bereits die zweite Rückrufaktion bei Toyota in zehn Tagen. Bei mehr als 200.000 Autos war bereits ein klemmendes Gaspedal festgestellt worden. Die negativen Schlagzeilen haben den Absatz um 20 Prozent einbrechen lassen, sagte ein Sprecher in Köln.

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Teilerfolg für Dystar-Mitarbeiter

Für die etwa 250 verbleibenden Mitarbeiter am Leverkusener Standort des Textilfarbenherstellers Dystar gibt es einen Teilerfolg. Bei Verhandlungen der Gewerkschaft IGBCE habe der neue Besitzer aus Indien zugesagt, nun doch den bestehenden Chemietarifvertrag zu übernehmen, sagte ein Gewerkschafter. Dazu gehöre auch ein Anspruch auf Weihnachts- und Urlaubsgeld. Der neue Besitzer bleibe aber bei seinen Plänen, den Standort Leverkusen nach zwei Jahren nach Asien zu verlagern.

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Rektor tritt nach Missbrauchsvorwürfen zurück

Nach den Missbrauchsvorwürfen am Bonner Aloisiuskolleg ist der Rektor der Schule von seinem Amt zurückgetreten. Der Jesuitenpater Theo Schneider halte diesen Schritt auch wegen der gegen ihn gerichteten Vorwürfe für angeraten, heißt es in einer Erklärung des Ordens. In den nächsten Tagen werde eine kommissarische Leitung des Kollegs bestellt. Vergangene Woche hatten mehrere ehemalige Schüler von sexuellen Übergriffen am Aloisiuskolleg berichtet.

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Richtfest Kölner Rosenmontagszug

Die Mottowagen des Kölner Rosenmontagszuges sind fertig. Beim so genannten Richtfest sind sie der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Neben der lokalen und überregionalen Politik werden auch soziale Probleme aufgegriffen. So zeigt ein Umzugswagen Bankmanager als wiederkehrende Zombies. Auf einem anderen Wagen ist der Kölner Oberbürgermeister Roters nur mit eine Feigenblatt begleitet - in Anspielung auf die Haushaltslage der Stadt.

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50-Mio-Spende für Bonn

Ein vermögender Bonner, der nicht genannt werden möchte, will der Stadt Bonn 50 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen stiften. Mit dem Geld soll das Stadthaus abgerissen und an anderer Stelle ein komplett neues Verwaltungsgebäude errichtet werden. Nach seinen Plänen soll auf dem Gelände des heutigen Stadthauses ein Projekt mit Geschäften, Büros und Wohnungen entstehen. Gleichzeitig verhandelt der potenzielle Stifter mit dem Land über den Ankauf des früheren Polizeipräsidiums. Dort will er ein neues Verwaltungsgebäude bauen. Sämtliche Mieteinnahmen aus den Neubauten sollen sozialen Projekten zukommen.

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Leverkusen will Polizeipräsidium zurück

Der Leverkusener Stadtrat hat die Landesregierung dazu aufgefordert, in Leverkusen wieder ein eigenständiges Polizeipräsidium einzurichten. Einen entsprechenden Antrag hatte die SPD gestellt. Seit der Auflösung des Leverkusener Präsidiums müssten Bürger manchmal eine Stunde lang warten, bis Kölner Polizisten eingetroffen seien, hieß es in der Begründung. Das Leverkusener Präsidium war im Januar 2007 trotz massiver Proteste aufgelöst und in die Kölner Nachbarbehörde eingegliedert worden.

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Warnung vor gefährlichen Kostümen

Die Kölner Bezirksregierung warnt Eltern vor gefährlichen Karnevalskostümen für Kinder. Insbesondere lange Schnüre und Kordeln im Halsbereich hätten in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen und sogar tödlichen Verletzungen durch unbeabsichtigtes Strangulieren geführt, sagte ein Sprecher. Auch vor zu lauten Spielzeugpistolen wird gewarnt. Die Kölner Bezirksregierung hat nach eigenen Angaben gefährliche Karnevalsausrüstung bereits aus dem Verkauf nehmen lassen.

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Gesamtschule St.Augustin weiter unklar

Auch nach Ablauf der Anmeldefrist ist weiter unklar, ob die Gesamtschule Sankt Augustin eingerichtet wird. Zwar wurden rund 150 Kinder angemeldet. Davon wohnen aber nur 110 in Sankt Augustin. Laut Schulgesetz sind das zwei Kinder zu wenig. Der Sankt Augustiner Bürgermeister, Klaus Schumacher, sagte, er werde sich trotzdem beim Kölner Regierungspräsidenten für die Gesamtschule einsetzen. Voraussetzung sei aber, dass gleichmäßig viele Kinder mit Haupt-, Realschul- und Gymnasialqualifikation dabei seien.

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Fecht-Olympiasiegerin spendet Preisgeld

Die Degen-Fechterin Britta Heidemann vom TSV Bayer Leverkusen spendet 10.000 Euro für talentierte Nachwuchsfechter. Das Geld geht an ihren Heimatverein sowie an eine Eliteschule des Sports. Damit spendet die Olympiasiegerin sowie Welt- und Europameisterin die Hälfte ihres Preisgeldes, das sie im Dezember bei der Sportlerwahl des Jahres erhalten hatte.

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