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Studio Köln
Nachrichten
Mit Susanne Fritz, guten Tag! Vom Dom wurden heute insgesamt 500 Kilogramm lose Steine entfernt. In der vergangenen Woche hatte sich ein fußballgroßer Steinbrocken am Dom gelöst und war in den Innenhof der Dombauhütte gefallen. Deshalb hatte Dombaumeister Michael Hauck heute eine Sicherheitskontrolle veranlasst. So sollen Mitarbeiter der Dombauhütte und Passanten auf dem Roncalliplatz vor Steinschlag geschützt werden, sagte er: ((O-Ton:Länge: 0´25´´))
Das WDR-Rundfunkorchester und der Rundfunkchor haben neue Leiter - Wayne Marshall und Stefan Parkman. Wayne Marshall übernimmt das WDR-Rundfunkorchester. Als Allroundtalent hat er sich an Klavier, an der Orgel, als Komponist, Dirigent und Jazzmusiker international einen Namen gemacht. Parkman ist von der nächsten Spielzeit an Chefdirigent des Chors. Der 60-Jährige arbeitete unter anderem mit dem Rundfunkchor Berlin und dem schwedischen Rundfunkchor. Er ist Mitglied der Königlichen Schwedischen Musikakademie.
Die Bonner Universität hat sich heute mit den Ursachen für das 2 Meter 50 breite Loch im Bonner Stadteil Duisdorf beschäftigt. Danach seien die maroden Wasserleitungen vor allem in den historischen Teilen der Städte der Grund für solche Schäden. Solange die Leitungen nicht saniert seien, könnte es künftig häufiger solche Löcher geben. Gestern war wieder ein großer Krater im Bonner Stadtteil Duisdorf entstanden. Das war das vierte Mal in Bonn in den vergangenen Monaten.
Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters hat in einem Telefonat mit dem türkischen Generalkonsul seine Besorgnis über die aktuelle Entwicklung in Kölns Partnerstadt Istanbul zum Ausdruck gebracht. Roters betonte das Recht der Demonstranten auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Der Generalkonsul versicherte, er werde den Appell von Roters an das türkische Außenministerium weiterleiten.
Autofahrer auf der A 1 müssen sich in den kommenden beiden Nächten an der Anschlussstelle Lövenich auf Behinderungen einstellen. Wegen Arbeiten am Dach des neuen Autobahntunnels wird die Anschlussstelle Lövenich ab Mittwoch zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens für zwei Nächte gesperrt. Autofahrer können dann aus südlicher Richtung kommend die A 1 nicht mehr in Richtung Aachener Straße verlassen. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Köln-Bocklemünd ist ausgeschildert.
Die Stadt Köln richtet eine Beratung für Betroffene rechtsextremer Anschläge ein. Sie richtet sich besonders an die Opfer des Nagelbombenattentats in der Keupstraße im Jahr 2004. Den Betroffenen sollen bei rechtlichen, sozialen oder psychischen Problemen geholfen werden, teilte die Stadt mit. Bei dem Bombenanschlag am 9. Juni 2004 in der türkisch geprägten Kölner Keupstraße waren 22 Menschen verletzt worden.
Die Alevitische Gemeinde in Köln ruft zum Protest gegen die türkische Regierung auf. Sie hat für Samstag eine Demonstration und eine Kundgebung in der Innenstadt angekündigt. Die Initiatoren verurteilen die Gewalt gegen Demonstranten in Istanbul unter Regierungschef Erdogan. Der Vorsitzende des DGB Michael Sommer und die Grünen-Chefin Claudia Roth hätten ihre Teilnahme zugesichert, hieß es.
Ein 29-Jähriger ist am Montagabend in der Kölner Keupstraße von hinten mit einem Messer niedergestochen worden. Nach einer Operation schwebe der Mann nicht mehr in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Bereits am Sonntag hatte es dort eine blutige Auseinandersetzung gegeben. Dabei wurden vier Männer mit Messern attackiert. Einen Zusammenhang schloss die Polizei nicht aus. Eine Mordkommission ermittelt. Die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet, hieß es.
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat eine Jugendbande, die monatelang in Beuel und Oberkassel aktiv gewesen sein soll, angeklagt. Sie wirft den Mitgliedern unter anderem Raub, Erpressung und Körperverletzung vor. Die sechs Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren sollen ihre Opfer überfallen und ihnen Mobiltelefone und Bargeld abgenommen haben. Wenn die Opfer sich wehrten, sollen sie zusammengeschlagen oder bedroht worden sein. Drei der mutmaßlichen Täter sind in U-Haft, sie gelten als Intensivtäter.
Die Befürworter eines Beethoven-Festspielhauses in Bonn sehen gute Chancen das Projekt bis 2020 mit privatem Geld fertig bauen zu können. 25 Millionen Euro wollen IHK-Präsident Wolfgang Grießl und der Förderverein zusammenbekommen. Die Deutsche Post wiederholte am Abend bei einer Veranstaltung ihre Zusage, sie werde den Neubau mit rund 30 Millionen Euro unterstützen. Die Geburtsstadt Beethovens feiert 2020 den 250. Geburtstag des weltberühmten Komponisten.