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Studio Münster
Nachrichten
Der Mann, der bei einer Schießerei in Haxixbeck durch mehrere Schüsse in den Oberkörper verwundet worden ist, schwebte am Samstag Mittag in Lebensgefahr. Ein anderer Mann hatte die Schüsse auf ihn auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters abgegeben. Die Polizei konnte den Angreifer überwältigen. Die Gründe für die Tat liegen nach Auskunft der Polizei möglicherweise im familiären Bereich. Das Motiv für die Tat ist derzeit noch unklar.
Die im Dezember gestoppten Planungen für den Ausbau des niederländischen Flughafens Twente werden wieder aufgenommen. Das hat die Provinz Overijssel mitgeteilt. Bis Juni soll ein neuer Flächenplan für den Flughafen erarbeitet werden. Eine Beteiligung am Flughafen Münster-Osnabrück schließen die Niederländer aus. Der Betrieb des Flughafens Twente werde privat ausgeschrieben. Der FMO werde aufgefordert, ein Angebot zu machen.
In der münsterschen Innenstadt wollen am Samstag Nachmittag erneut christliche Abtreibungsgegner demonstrieren. Rund 250 Menschen sind zu dem Protest angemeldet worden. Gleichzeitig haben bereits einige Gegendemonstranten eine Veranstaltung in der Nähe angemeldet. Vor einem Jahr war der Gebetszug der christlichen Abtreibungsgegner von Gegendemonstranten massiv gestört und blockiert worden. Die Polizei rechnet auch heute wieder mit Störungen.
Die RWE übernimmt das Fernheizwerk in Ibbenbüren. Ein entsprechender Vertrag sei nun unterzeichnet worden, teilte die RWE-Energiedienstleistungs-Gesellschaft mit. Sie investiert ab Ende März rund zwei Millionen Euro in die Modernisierung des Heizwerks. Es versorgt in Ibbenbüren rund 200 Haushalte, das Krankenhaus und mehrere Schulen mit Heizenergie. Betrieben wird das Fernheizwerk künftig neben Kohle auch mit Bio-Erdgas.
Allein in Münster werden bei der Polizei jährlich bis zu 400 Fälle häuslicher Gewalt angezeigt, meist in Verbindung mit schwerer Körperverletzung. Die Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher liegen, schätzt auch der Arbeitskreis "Häusliche Gewalt" in Münster. Eine von ihm organisierte Fachtagung beschäftigt sich am Samstag vor allem mit den meist schweren seelischen und körperlichen Folgen für Kinder, die Gewalt zwischen ihren Eltern miterleben. An der Tagung in Münster nehmen rund 200 Mediziner, Pädagogen, Polizisten und Juristen teil.
Die Urenco hat jede Verantwortung in Zusammenhang mit einem stillgelegten LKW zurückgewiesen, den die Polizei aus dem Verkehr gezogen hatte. Der mit Uranhexafluorid beladene LKW hatte in der vergangenen Woche das radioaktive Material zur Urananreicherungsanlage nach Gronau transportieren sollen. Weil er völlig durchgerostet war, wurde er von der Polizei auf der A1 bei Bremen aus dem Verkehr gezogen.
Das Dülmener Unternehmen "Westquarz Tecklenborg" will im Halterner Norden 1,5 Millionen Kubikmeter Quarzsand gewinnen. Dies würde einen zusätzlichen LKW-Verkehr von bis zu 40 Fahrzeugen pro Tag bedeuten, teilte die Stadt Haltern mit. Die rund 14 Hektar große Sandgrube soll in einem Reitsportgebiet entstehen. Das Dülmener Unternehmen wird die Genehmigungsunterlagen voraussichtlich im Sommer dieses Jahres bei der Bezirksregierung in Arnsberg einreichen.
In Münster treffen sich am Samstag 500 katholische Ehrenamtliche aus dem ganzen Bistum zu einem Austausch mit Bischof Felix Genn. Thema ist unter anderem die Zusammenarbeit von Laien und Hauptamtlichen in den Pfarrgemeinden. An Informationsständen können sich die Ehrenamtlichen über die kirchlichen Arbeitsbereiche Bildung, Caritas oder Eine-Welt-Arbeit informieren. Zum Abschluss ihres Treffens feiern die Teilnehmer am Nachmittag einen Gottesdienst im Dom zu Münster.
Die Bundesligavolleyballerinnen vom USC Münster wollen ihre Erfolgsserie fortsetzen und den fünften Sieg in Folge holen. Die Mannschaft von Trainer Axel Büring ist am Samstag Abend bei Alemannia Aachen zu Gast. Münster plagen krankheits- und verletzungsbedingt große Personalsorgen. Darüberhinaus stehen auch die drei Nachwuchsnationalspielerinnen nicht zur Verfügung.