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Sonntag, 19.05.2013

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Altenpflege, Themenwoche ab dem 26. November

Banner zum Thema Altenpflege mit verschieden Situationen aus Pflegeheimen; Rechte: WDR

Kaum ein Thema wird so heikel und kontrovers diskutiert wie die Pflege. Und kaum ein Thema geht so hautnah und emotional – direkt oder indirekt – beinahe jeden an. Dabei gibt es immer wieder Schreckensnachrichten aus Pflegeheimen und auch in diesem Jahr listet der Medizinische Dienst der Krankenkassen in seinem Pflege-Qualitätsbericht beklemmende Mängel auf. Dringend muss das System verbessert werden. Eine ganze Themenwoche lang beschäftigen wir uns – auch dank zahlreicher Zuschauerzuschriften - mit zentralen Fragen der Altenpflege.

Mediathek

In der WDR-Mediathek finden Sie alle Videos zum Thema Pflege [mehr]

Angehörige pflegen kostet Kraft

Die meisten Menschen in Deutschland werden zu Hause gepflegt. Von Angehörigen. Und das sind in der Regel Frauen. Ohne sie wäre die Kasse der Pflegeversicherung längst leer. Denn Angehörige, die selber pflegen, erhalten wesentlich weniger Geld für ihre Arbeit. Doch wie viel Kraft kostet es, wenn man rund um die Uhr für einen anderen Menschen da sein muss, nebenher noch einen Job hat und den eigenen Haushalt schmeißt? [mehr]

Themenwoche Altenpflege - Hilfe gegen Personalmangel?

Überlastetes Personal, Altenpflegerinnen, die allein ganze Stationen betreuen sollen, Pflegemängel, die durch Fachkräftemangel erklärt werden: Meldungen wie diese häufen sich - und Vorschläge wie die, Pflegebedürftige doch in Osteuropa betreuen zu lassen. Das statistische Bundesamt schätzt, dass 2025 in Deutschland 152 000 Beschäftigte in Pflegeberufen fehlen werden - der jüngste Bertelsmann-Pflege-Report spricht von 100 000 fehlenden Fachkräften im Jahr 2030 allein in NRW: Wie lässt sich dem entgegen wirken? [mehr]

Noten für Pflege

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) verteilt seit 2009 an Pflegeheime und Pflegedienste Pflegenoten: zwischen eins und fünf. Sie sollen Transparenz schaffen und die Auswahl eines Pflegedienstes und Heimes erleichtern. Kritiker verweisen auf die unglaubliche Durchschnittsnote aller Heime und Pflegeeinrichtungen, die im Bund bei einer hervorragenden 1,3 liegt, in NRW sogar 1,2. Läßt sich "gute Pflege" benoten? [mehr]

Gut leben im Heim

"Und irgendwann muss ich vielleicht ins Heim!" Für die meisten Menschen ist das eher eine Schreckensvorstellung. Und Debatten über Pflegenotstand und neue Altersarmut machen zusätzlich Angst: Angst davor, irgendwann die Selbständigkeit zu verlieren und nur noch "ein Problem" zu sein. Ein Kostenfaktor. Wir haben nach einem Beispiel gesucht, das vielleicht positiv Antwort geben kann auf die Frage "Lässt es sich auch gut leben im Heim?" Ein Besuch im CBT-Wohnhaus Katharinenstift in Remscheid Lennep: [mehr]

Pflege im Akkord

Waschen, wickeln, füttern im Akkord - da kann die Menschenwürde auf der Strecke bleiben. Immer mehr Menschen beobachten diese Entwicklung mit Sorge. Viele haben sich bei uns gemeldet, mit ihren Sorgen und Beobachtungen. Besonders die Angehörigen von Schwerstpflegebedürftigen sind besorgt. [mehr]

Pflege im Minutentakt

Eine Minute für’s Haare kämmen, drei Minuten für’s Zähneputzen. Nach solchen Zeitvorgaben ermittelt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK), wie pflegebedürftig ein Mensch ist. Braucht er mehr als 45 Minuten Hilfe pro Tag, wird ihm die Pflegestufe 1 zuerkannt und damit Geld aus der Pflegeversicherung. Insgesamt gibt es drei Pflegestufen. Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, zahlt die Pflegekasse einen Betrag unabhängig von der Pflegestufe. [mehr]


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