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Sendestart in Bonn und Duisburg

Zwei neue Landesstudios mit Nachrichten aus der Region

Die Studios in Bonn und Duisburg präsentieren am Donnerstag (01.02.07) zum ersten Mal die neuen "Lokalzeiten". Zuschauer in Aachen und im Bergischen Land müssen deshalb die Satellitenreceiver neu einstellen, um ihre Lokalnachrichten zu empfangen.

Karte mit den jetzt 11 Landesstudios; Rechte: WDR, BöselBild vergrößern

Die Studios in NRW

Mit den beiden neuen "Lokalzeiten" heißt es jetzt "elfmal nah dran", so Gabi Ludwig, Chefredakteurin der Landesprogramme. "Wir schließen damit die Regionalisierung strukturell ab", sagte WDR-Intendant Fritz Pleitgen bei der Vorstellung der neuen Studios. Er unterstrich dabei die Rolle des WDR als Landessender, der jetzt aus elf Studios über das informiert, was die Menschen im Land interessiert. "Damit kommen wir den Wünschen des Publikums nach, noch mehr über die Region zu erfahren", so Pleitgen.

Fernsehdirektor Ulrich Deppendorf machte am Donnerstag (25.01.07) anhand eines aktuellen Beispiels deutlich, wie sehr die Regionalberichterstattung "das A und O der Dritten Programme" sei: "Als genau heute vor einer Woche 'Kyrill' über das Land fegte, haben wir wieder gemerkt, wie hoch das Interesse des Publikums ist. Und uns hat es bestärkt, dass es richtig war, in die Regionalisierung zu investieren."

"Eigentlich vier neue Lokalzeiten"

Das neue Berichtsgebiet der "Lokalzeit aus Bonn" umfasst den Rhein-Sieg-Kreis, den westlichen Teil Euskirchens sowie die Stadt Bonn mit Umgebung und erreicht rund eine Million Zuschauer. Die "Lokalzeit aus Duisburg" berichtet über den Niederrhein sowie seine Kreise Wesel und Kleve für ein Publikum von rund 1,3 Millionen Menschen.

Gabi Ludwig erklärte, dass es eigentlich vier neue Lokalzeiten gäbe, da sich durch die neuen Sendegebiete auch die Lokalzeiten Köln und Düsseldorf verändern. "Dadurch hat jede einzelne Sendung viel mehr Sendezeit für die Geschichten aus der unmittelbaren Nachbarschaft" so Ludwig.

Die beiden neuen Studioleiter Klaus Beck (l.) und Georg Kellermann; Rechte: WDR/SachsBild vergrößern

Klaus Beck (l.) und Georg Kellermann

Vom Grundkonzept werden sich die neuen "Lokalzeiten" von den bereits vorhandenen nicht unterscheiden. Die Vorbereitungen für den Sendestart laufen seit Wochen auf Hochtouren. "Die Kollegen erproben alles mit einem unendlichen Pioniergeist", erzählt Georg Kellermann, neuer Leiter des Studios in Bonn, über die ersten Testläufe. Klaus Beck, Studioleiter in Duisburg, verlässt sich einerseits auf die Erfahrungen der Kollegen, erklärt aber mit Blick auf das komplett neue Studio im Innenhafen: "Wir müssen uns für Duisburg neu erfinden."

Regionalität wird auch im Hörfunk und Internet ausgebaut

Auch der WDR-Hörfunk wird sich speziell um die Themen und Termine an den neuen Studio-Standorten kümmern. Die finden sich dann in den Regionalnachrichten aus dem Rheinland beziehungsweise von Rhein und Ruhr auf WDR 2 aber auch in Berichten und Reportagen auf allen WDR-Wellen wieder.

Mit neuen Internetportalen werden zukünftig die regional produzierten Hörfunk- und Fernsehbeiträge jederzeit abrufbar sein. Das Studio Dortmund startet ein entsprechendes Projekt im Februar 2007.

Stand: 01.02.2007, 06:00 Uhr


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