Hauptnavigation

Dienstag, 09.02.2010

Suche im gesamten WDR Web

  • Tipps zur vergrößerten Ansicht
  • Kontakt: Alle WDR E-Mail Adressen von A bis Z
  • Alle WDR Sendungen von A bis Z
  • Inhaltsverzeichnis WDR.de
  • Hilfe
  • Multimedia

Themenrubriken

Spezialangebote


Panorama

Sie befinden sich hier: > WDR.de > Panorama > Trauerschwan bleibt Treetboot weiter treu


Schwan "Petra" zurück auf dem See

"Petra" bleibt dem Tretboot treu

Alte Liebe rostet nicht. Der Versuch, die Schwanendame "Petra" im Münsteraner Allwetterzoo mit einem Artgenossen zu verkuppeln, ist gescheitert. Am Mittwoch (28.03.07) kehrte die Schwanendame auf den Aasee zurück - und das Tretboot musste wie immer mit.

Trauerschwan Petra mit Tretboot am Zooteich; Rechte: Zoo MünsterBild vergrößern

Ihrem Tretboot immer treu

Schwanendame "Petra" ist äußerst treu und monogam - sie ist offenbar immer noch unsterblich in das weiße Plastiktretboot in Schwanengestalt verliebt. Das ungleiche Paar kehrte am Mittwoch (28.03.07) auf den Aasee zurück, wo seine anrührende Liebe begann. Der von Zoodirektor Jörg Adler und Tretbootbesitzer Peter Overschmidt angeführte Umzugstross hat erneut für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Der Allwetterzoo war darauf eingerichtet: "Die Aktion ist wegen des großen Interesses der Medien und Fans des Tiers minutiös geplant", sagte Zoo-Sprecherin Ilona Zülke zu WDR.de.

Diskrete Kontaktaufnahme gescheitert

Schwan Petra wird von einem anderen Schwan attackiert; Rechte: Zoo MünsterBild vergrößern

Attacken auf die "Schwarze Petra"

Der echte und der Plastikschwan hatten im Allwetterzoo Münster Winterquartier bezogen und zu einem Ansturm von neugierigen Besuchern geführt. Im Zoo machte man sich Hoffnung, der Trauerschwan könnte einen lebendigen Artgenossen kennen und lieben lernen. Vor rund zwei Wochen wurde der Versuch der diskreten Kontaktaufnahme gestartet - und vorzeitig abgebrochen. Die im Zoo lebenden Trauerschwäne und die "Schwarze Petra" hätten sich nicht anfreunden können, hieß es.

Keiner der Junggesellen verstand es, das Weibchen für sich zu begeistern. Die "Schwarze Petra" blieb ihrem Tretboot treu, das den Winter im Zooteich am Ufer verbrachte. Petra lebt bereits seit mehr als einer Woche wieder mit ihrem Liebsten allein zusammen. Nach Ansicht des zooeigenen Verhaltensbiologen ist nicht davon auszugehen, dass sich das Tier jemals von seinem Tretboot trennen wird. Das hat Ilona Zülke selbst erlebt: "Das Tretboot ist für den Schwan das Wichtigste, bei dem großen, künstlichen Tier fühlt Petra sich sicher und geborgen", sagt sie.

Schwan sorgte für Besucheransturm

Fotografen im Zoo; Rechte: dpaBild vergrößern

Medienrummel um Petra

Auf dem Aasee hatte im vergangenen Frühjahr die bewegende und mittlerweile über Deutschland hinaus bekannte Liebesgeschichte begonnen. Fast jede Regung des schwarz gefiederten Tiers wird seitdem von Kamerateams und Fotografen begleitet. Nach dem Besucheransturm im Allwetterzoo dürfte nun der See wieder zum Anziehungspunkt für die Anhänger der Schwanenliebe werden. "Petras Fans freuen sich darauf, sie wieder beobachten zu können", meinte Zülke. Seit Montag (26.03.07) stünden die Telefone nicht still, weil viele wissen wollten, wann es endlich so weit ist.

Mehr zum Thema

Stand: 28.03.2007, 13:48 Uhr


Programmhinweise, weitere Themen und Fotos



Archiveinsturz in Köln


Photosynth






Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.